(Foto: Christian Rohr)
„Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es war, eine Schriftstellerin zu sein, die noch nichts veröffentlicht hat: Man beißt sich mehr schlecht als recht durch und kommt mit Leuten in Kontakt, die ausgesprochen abweisend sein können. Und obwohl ich nun Teil dieser Branche bin, die sich manchmal Neulingen gegenüber wie eine uneinnehmbare Festung präsentiert, stehe ich instinktiv eher auf der Seite derer, die versuchen, die Mauern zu erklimmen."

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Kapitel 11 mit Übungsaufgabe

11.03.2008© 2008 Autorenhaus Verlag GmbH, Berlin
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Leserbeiträge

Eingetragen am: 18.03.2008 von Marie Stiehl
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Tschitschilatschiko Das Land von dem ich berichte, ist warscheinlich vielen unbekannt. Es liegt, ich denke mal ziehmlich nah am Äquator, weil es dort das ganze Jahr über heiß ist. Nicht so unerträglich heiß wie in der Wüste,Wüste gibt es übrigens auch dort, nein angenehm heiß,weniger die unerträgliche Hitze des Regenwaldes nein mehr trockene Wärme. Die Landschhaft ist sehr natürlich mann fühlt sich fast ins Mittelalter zurückversetzt.Es gibt Laubbäume,Nadelbäume und Sträucher. Seeen Flüsse und Meere. Berge und Täler.Kleine und große Dörfer,sogar zwei Städte gigt es in meinem Land.Ich bin nicht hier geboren. Ursprünglich stamme ich aus Deutschland. Aber hier gefällt es mir einfach besser. Es war schon eine weitreichende Entscheidung Deutschland zu verlassen und in ein fast völlig fremdes unbekanntes Land zu ziehen, aber ich habe es nicht eine Millisekunde bereut.Es war natürlich ein weiter Weg und eine Umstellung, aus einem Land in dem alles geregelt ist in ein Land ohne Gesetze und Regeln, einzuwandern. Die Grenzen zu überwinden war des Schwerste, da es Grenzen dort eigentlich nur für Schmuggler und Leute die unbedingt Grenzen brauchen gibt. Ich habe einfach so getan als ob ich etwas schmuggeln würde, was dort auch niemanden interressiert hätte,da man wo es keine Regeln und Gesetze gibt, man ja auch keine brechen kann.Aber ich glaube, jetzt habe ich das Land schon ein bischen beschrieben, jetzt seid Ihr bestimmt gespannt, wie mein Tagesablauf aussieht. Früher in Deutschland bin ich morgens um fünf aufgestanden,da ich ein kleines Blumengeschäft hatte. Dann habe ich bis abends gearbeitet. Viele Jahre hat mir das auch Spaß gemacht, was ich im nach hinein nicht verstehen kann.Jetzt stehe ich auf, wenn ich wach werde, es sei denn ich will liegenbleiben, wenn ich Frühstücken will,esse ich etwas, es sei denn ich habe keinen Hunger. Das "Geilste", hier mann kann essen was mann will, mann hat immer eine Traumfigur. Das Essen ist hier einfach ein Genuss.Hier braucht mann nicht wie früher aus dem Land aus dem ich stamme Frustessen zu veranstalten, es gibt hier keinen Frust. Früher habe ich mir gewünscht,einmal einen Winter lang nichts zu tun,wenn ich an die stressige Zeit,früher zu Advent und Weihnachten zurück denke bekomme ich Gänsehaut. Hier bin ich gut aufgehoben. Im Winter kann man hier arbeiten wenn mann will, aber mann braucht nicht,auch im Sommer brauch mann nicht zu arbeiten, eigentlich gibt es so etwas wie Arbeit dort nicht, weil jeder das macht was ihm spaß macht und das ergänzt sich so toll.Mein Nachbar zum Beispiel mit dem ich gut befreundet bin, der kocht für sein Leben gern. Er besitzt eine kleine Gaststube.Bei Ihm merkt mann, daß er mit Liebe kocht. So ist das mit allen Berufen hier im Land.Das schöne daran ist,jeder macht alles freiwillig, weil es einfach Spaß macht. Geld gibt es hier zum beispiel auch nicht, da die Menschen solch einen Anreitz hier nicht nötig haben.Das hat zum Vorteil, das man hier keine Kriminalität kennt.Das wiederum spart Gefängnisse und Polizei.Ich könnte noch stundenlang von Tschitschilatschiko schwärmen,aber das würde langweilig werden.Ich glaube einige von euch wollen bestimmt wissen, wie ich von diesem wunderbaren Ort erfahren habe.Ich kannte Ihn schon von kleinster Kindheit an. Mein Opa muß von dort stammen, von Ihm kenne ich dieses Land. Er hat mir früher oft von dort erzählt. Auch hat er mir verraten wie mann dort hingelangt. Immer wenn ich gefragt habe:"Opi,wie kommt mann nach Tschitschilatschiko?" Dann bekam ich zur Antwort:"Wie man dorthin kommt kann ich Dir leider nicht sagen, ich kann Dir nur sagen wie ich dort hingekommen bin,es war im Jahre achtzehnhundert Piependeckel,als der Rhein brannte und die Donau ins Wasser fiel.Ich ging ans Ufer des Rheines und sah drei Boote, eins mit Mast, eins ohne Mast und eins was nicht zu sehen war, ich bestieg das Boot was nicht zu sehen war und fuhr nach Tschitschilatschiko." "Opi, bitte erzähl mir noch etwas von da."quengelte ich."Wer wohnt Da?" "Die Tschitschilatschikaner."sagte er jedesmal.Schade,das ich jetzt ins Bett muß. Heute morgen bin ich um halb sechs unfreiwillig aufgestanden,schnell zum Großmarkt Blumen einkaufen,morgen früh klingelt mein Wecker wieder so unermüdlich um diese unmögliche Zeit. Dann heißt es wieder aufstehen und funktionieren,wie es hier üblich ist.Zu solchen Zeiten wünsch ich mich nach Tschitschilatschiko!


Kommentar von Angela Barotti

Schade! Tschitschilatschiko hatte sich vielversprechend angehört. Leider war es kein Lesegenuss. Bitte beachte, dass nach Punkt und Komma immer ein Leerzeichen folgt. Das im Text häufig vorkommende 'mann' schreibt sich nur mit einem 'n' und ein Autor sollte dieses Wort nach Möglichkeit überhaupt nicht verwenden.

Eingetragen am: 20.03.2008

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