(Foto: Christian Rohr)
„Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es war, eine Schriftstellerin zu sein, die noch nichts veröffentlicht hat: Man beißt sich mehr schlecht als recht durch und kommt mit Leuten in Kontakt, die ausgesprochen abweisend sein können. Und obwohl ich nun Teil dieser Branche bin, die sich manchmal Neulingen gegenüber wie eine uneinnehmbare Festung präsentiert, stehe ich instinktiv eher auf der Seite derer, die versuchen, die Mauern zu erklimmen."

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Kapitel 35 mit Übungsaufgabe

26.08.2008© 2008 Autorenhaus Verlag GmbH, Berlin
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Leserbeiträge

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Eingetragen am: 16.12.2008 von sjoukje
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21313

Blitzschnell drehte Lena sich um und rannte weg. Das Ungeheuer mit den giftgrünen Augen lief brüllend hinterher. Angstschweiß perlte von ihrer Stirn und vermischte sich mit Salz iher Tränen.


Eingetragen am: 11.12.2008 von Amanda
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21120

Anna ist eine Katze. Sie klettert ohne Zögern auf die Bäume, springt ins Gras und abends kuschelt sie sich in Birthes Armbeuge. „Du bist lieb“, flüstert sie und schläft mitten im Satz ein.


Eingetragen am: 01.11.2008 von Ornella
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19825

Jetzt, während Maria auf die Gleise starrte, die der Zug passierte, dachte sie, dass das Leben in die Hand nehmen nicht das gebracht hatte, was sie sich wünschte. Vielleicht hätte sie dem Leben seinen Lauf lassen und das Beste daraus machen sollen, statt sich in den Wegen ihres Eigensinns zu verlieren. Der Zug verlangsamte sein Tempo.


Eingetragen am: 04.10.2008 von Yvonne
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18879

Hatte die Welt sich gegen sie verschworen? Ihr Leben glich einer zerbrochenen Vase. Es war wie auf böser Zauber, der auf ihr lag.


Eingetragen am: 03.10.2008 von Michele
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18850

Sie hatte nicht nach ihrer Meinung gefragt.Sie wußte aber nun woher der Ausspruch, wie ein Elefant im Porzellanladen kam, denn genauso ist sie über sie gerollt.


Eingetragen am: 23.09.2008 von gabi4113
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18189

Schön wie eine Elfe stieg sie aus der spiegelglatten See.
Die Wassertropfen auf ihren Haarspitzen glänzten im Licht der aufgehenden Sonne wie aufgesetzte Perlen.
Anmutig einer jungen Gazelle gleich schritt sie auf ihn zu.


Eingetragen am: 22.09.2008 von Anita Decker
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18128

Jedes Geräusch von unten klang jetzt falsch und bedrohlich. Er sah wie gebannt auf das graue Viereck des Dachfensters, dass still um ihn weinte. Dünne Rinnsale, die sich hier und da zu breiteren Strömen vereinten.


Eingetragen am: 19.09.2008 von C.F.Faulenbach
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17993

Älter wie sieben Jahre mochte er nicht sein. Neben dem kleinen Körper blühten der ersten Schneeglöckchen.
Kommisar McKenzie hasste die Tage, die mit einem Mord anfingen, doch als er erfuhr, dass es sich um einen Jungen handelte, sank seine Laune auf den Nullpunkt. Jedesmal wenn er an einem Fall arbeitete, dachte McKenzie, er hätte den Grund des menschlichen Bösen erreicht. Doch dann öffnete sich eine neue Falltür und ließ ihn tiefer stürtzen.


Kommentar von kerstin

Hallo, ich habe von Metta erfahren, dass du auch zur Frankfurter Buchmesse möchtest und dass du aus dem Kölner Raum kommst. Könntest du mich kontaktieren wegen einer Fahrgemeinschaft? Vielen Dank für deine Antwort und herzliche Grüße. Kerstin

Eingetragen am: 08.10.2008

Kommentar von Velarani

Schöne Metapher, und klingt super "krimimäßig" und philosophisch, so was liebe ich. Allerdings müsste es "älter als .. " heißen (nicht verstimmt sein!). LG Velarani

Eingetragen am: 22.09.2008

Eingetragen am: 15.09.2008 von Sigrid Leister
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17820

Ich wurde mit diesem Wort schon sehr viel häufiger konfrontiert als mir lieb war.
Manchmal klang es für mich wie eine Drohung:"Du bist ein Schwarzseher!"
Eine verzerrte Sichtweise meiner Mitmenschen oder hatten sie vielleicht Recht und ich Unrecht?


Eingetragen am: 13.09.2008 von melly
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17749

Leni wußte, er würde ihr das Herz brechen.
Isabelle rief mich an und erzählte von einer Meinungsverschiedenheit am Arbeitsplatz, ich sagte ihr,Du trägst dein Herz auf der Zunge.
Ich saß in der Bibliothek, versunken in meine Gedanken.


Eingetragen am: 12.09.2008 von Mara
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17673

Als ich sein Büro betrat, telefonierte er noch. Betont langsam legte er den Hörer auf, drehte sich mir zu und bedachte mich mit einem Haufischlächeln.
In meinem Kopf schrillten sämtlich Alarmglocken.


Kommentar von Marc

hallo mara, wenn es "Haifischlächeln" heißen sollte, sehe ich alles vor mir und finde die Metapher (auch wenn sie nicht ganz neu ist) sehr wirkungsvoll plaziert.

Eingetragen am: 18.09.2008

Eingetragen am: 11.09.2008 von AJB
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17614

Er verschlang das gute Buch,
versank darin wie in einem bunten Sumpf
und seine Gedanken drehten sich doch immer wieder um die selbe Stelle wie ein Rubics Cube


Eingetragen am: 11.09.2008 von scacha
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17589

Die Mutter lehnte sich an den Vater, Weinen schüttelte sie, es war ein leeres und verzweifeltes Weinen, das wusste, die Umarmung des Mannes würde nichts mehr helfen. Nichts würde mehr helfen. Kein Hang, kein Anstieg würde aus dieser Tiefe hinausführen.


Eingetragen am: 10.09.2008 von Angelika Wagner
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17539

Sie verteidigte sich entschieden: "Du denkst ich habe diese Ehe zerstört. Du weißt ganz genau, dass man eine glückliche Ehe nicht zerstören kann. Wenn zu Hause alles gestimmt hätte, hätte Lukas sich nie in mich verlieben können."


Eingetragen am: 10.09.2008 von September
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17534

Bei seinen Ermittlungen im Dorf stieß er auf eine Mauer des Schweigens. Niemand, den er befragte, wollte etwas gehört oder gesehen haben. Genauso gut hätte er die Nadel im Heuhaufen suchen können.


Eingetragen am: 09.09.2008 von Elisabeth
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17504

Ich konnte meine Ideen nicht verwirklichen. Duyal gab ihnen nicht die nötige Würze, sie schmeckten fad. Man freut sich erst auf ein gutes Essen, das man mit viel Liebe zubereitet hat aber es schmeckt einem nicht, weil der andere darin herumstochert.
Da ließ ich meine Flügel fallen und meinte, dass wir eben beide keine Lust mehr hatten. Mein roter, großer Rucksack liegt noch heute auf der Bühne, da steht "Turkey" drauf.


Eingetragen am: 09.09.2008 von mp
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17500

Gekenterter Frohsinn,
ersäuft in fremder Eitelkeit,
wird wiedergeboren
aus wissender Zufriedenheit.

Das Wort lebt ewig;
So steht es geschrieben,
die Drohung vom Könner,
durch Ehrgeiz getrieben.

Die Verbindung aus Wissen
und Leichtigkeit,
bringt grinsende Fratzen
zur Heiterkeit.

Schlußendlich die Sache,
das Herz und der Kern;
„Willst schreiben können,
mußt lesen lern.“


Kommentar von mp

Das freut mich. Wörter können ausgetauscht werden. Für 'Willst schreiben können, mußt lesen lern.' könnte man auch 'rennen' und 'gehen' einsetzen. Ich wollte niemanden verdrießen, nur offenbaren, dass ein Können nur dann erreicht werden kann, wenn man vorher gelernt hat wie es funktioniert. Moral ist kein laues Lüftchen, eher schmettert sie einem mit erhobenem Zeigefinger die eigenen "Sünden" ins Gesicht. Nicht falsch vertehen bitte, alles mit einem listigen Schmunzeln versehen, dann sieht man besser. Ich wünsch Euch was.

Eingetragen am: 10.09.2008

Kommentar von Ginko Korn

Jaa! Mit geschlossenen Augen dem Vortrag zu lauschen, das Stimmungsbild der gegeneinander drückenden Befindlichkeiten zu genießen, in gefalteten Sätzen nach Struktur und Inhalt zu wühlen, ist mir Vergnügen. Nur verdrießt am Schluss die Moral von der Geschichte.

Eingetragen am: 10.09.2008

Kommentar von Angela Barotti

In Vers 1 bis 3 lässt sich so herrlich viel hinein interpretieren. Das spricht mich an.

Eingetragen am: 09.09.2008

Eingetragen am: 08.09.2008 von Ginko Korn
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17484

Müde erträgt er den Hagel der Pfeile.
Nagend versengt ihn wohl gallige Glut.
Darbend verblasst jede unnütze Zeile.
Gleichgültig schlürft die Kloake sein Blut.


Kommentar von Angela Barotti

Hast du nicht Lust, ein, zwei deiner Gedichte zum Treffen mitzubringen und uns dort vorzutragen? Ich würde sie gerne mit deiner Stimme und deiner Gestik und Mimik auf mich wirken lassen.

Eingetragen am: 11.10.2008

Kommentar von Angela Barotti

Mein Kommentar vom 8.9. fiel leider der Zensur zum Opfer. Ich hatte einen Verbesserungsvorschlag für ‚gleichgültig’ gemacht. Ob es daran lag? Jetzt wieder O-Ton: Ansonsten gut und treffend formuliert. Bin beeindruckt von den Metaphern./ Sehen wir uns in Frankfurt?

Eingetragen am: 10.09.2008

Kommentar von Lillilu

Oh Ginko, das geht zu Herzen! Niemand ist hier gleichgültig, aber dein Leid liest sich so schön! Sei herzlich gegrüsst von Lillilu

Eingetragen am: 09.09.2008

Eingetragen am: 08.09.2008 von Thea Doris
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17476

Danke Ginko, das sind schon gute Vorschläge von dir. Ich weiß manchmal schon, dass ich es besser machen könnte, komm nur nicht drauf.


Eingetragen am: 07.09.2008 von Sabine Mucha
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17456

Es gibt die Sünde, die Schuld und die Gerechtigkeit.
Die Ahnungslosen treten aus dem Nebel und Gevatter Tod streckt seine Hände nach ihnen aus.


Kommentar von mp

'Gevatter Tod' der Lümmel, empfängt die Ahnungslosen, die ihr Leben ohne Liebe aushauchen. Der Sünde gegenüber steht das Gebot und der Befehl sich daran zu halten. Der in der Offenbarung gepriesene 'Jüngste Tag' wird alles verschlingen, oder besser, vergelten, was sich nicht an die zehn Regeln gehalten hat. Ob Tod oder nicht, ob in Sünde gelebt oder in Liebe verloren, wer kann von sich behaupten gerecht gewesen zu sein? 'Gevatter Tod' ist nur der Türsteher und entscheidet, ob deine Schuhe fein geputzt sind, für den Club der toten Elite. So brauchst du nur in Erwartung des einen Tages zu brennen und mußt dir keine Gedanken über dein Äußeres machen.

Eingetragen am: 10.09.2008

Kommentar von Angela Barotti

Wer sind die ‚Ahnungslosen’? Ist das deine Metapher für Atheisten? Dazu kann ich nur sagen: „Schöner Tod.“ Wer ahnungslos ist, der ist auch angstfrei, denn er weiß ja nicht, was auf ihn zukommt. Ein angstfreier Tod also. Und um den zu erreichen darf man sündigen und Schuld auf sich laden? Diese Art von Gerechtigkeit wird sicherlich jedem Atheist zusagen.

Eingetragen am: 08.09.2008

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