(Foto: Christian Rohr)
„Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es war, eine Schriftstellerin zu sein, die noch nichts veröffentlicht hat: Man beißt sich mehr schlecht als recht durch und kommt mit Leuten in Kontakt, die ausgesprochen abweisend sein können. Und obwohl ich nun Teil dieser Branche bin, die sich manchmal Neulingen gegenüber wie eine uneinnehmbare Festung präsentiert, stehe ich instinktiv eher auf der Seite derer, die versuchen, die Mauern zu erklimmen."

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Kapitel 39 mit Übungsaufgabe

24.09.2008© 2008 Autorenhaus Verlag GmbH, Berlin
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Leserbeiträge

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Eingetragen am: 31.12.2008 von Bullerdiek
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21446

Zwei Personen unterhalten sich über die Modernisierung der städtischen Bibliothek (jeweils drei Zeilen).
Man soll indirekt merken, dass sie sich nicht leiden können, „zeigen, nicht sagen!“.

Frau Klein:

„Na Gisela, willst du heute überhaupt nicht Mittag machen,
oder kannst du immer noch nicht den neuen PC herunterfahren?
Ja, manche brauchen halt etwas länger!“

Frau Schweizer:

„ Ach Erna, es stehn eben nicht alle Punkt 12 von ihrem Platz auf.
Einige nehmen ihre Arbeit noch ernst!
Und (Frau Klein anblickend) zuviel zu essen, soll gar nicht gut sein!“


Eingetragen am: 19.12.2008 von sjoukje
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21358

"Hallo Frank, was machst du denn hier?"
"Bücher ausleihen, was sonst und das Büffet sieht auch nicht schlecht aus."
"Arbeitest du immer noch bei Siemens?"
"Nein Gerd, schon lange nicht mehr und was machst du?" Er dreht nervös an seinem Oberlippenbart.
"Ich habe mich als Koch im Parkhotel beworben."
"Aha, 2. Gang links, im unteren Regal, da gibts die Kochbücher."


Eingetragen am: 19.12.2008 von Frank
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21357

Hier - ziemlich verspätet - meine sechs Zeilen zu dieser Übung. Vielleicht bemerkt es ja noch jemand?

Greta sah ihn an wie eine Mausefalle: "Wir brauchen nur noch deine Unterschrift, dann steht das Projekt."

"Nur über meine Leiche", grinste Ragnar überheblich.

"Das wäre das geringste Problem", konterte sie. "Im Keller der Bibliothek liegen ja schon ein paar."


Eingetragen am: 13.12.2008 von britta khokhar
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21201

Mama ich mache mir sorgen um Kasif. Bitte lasse ihn nicht mehr Nachtschicht machen. Ali ich wünsche mir das du bald zu hause bist. Ja Mama und nochmal danke das ihr an meine unschuld glaubt.


Eingetragen am: 02.12.2008 von Jerry
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20853

"Ah, guten Morgen Frau Schmitz, wie ich sehe können sie sich mit dem neuen Computerdingsbums gut arrangieren!"
"Frau Kirschning.... Ich finde die Umstrukturierung der Bibliothek sehr gut, es verkürzt die Wartezeit und entlastet das Personal, allerdings sollte man trotzdem leise sprechen."
"Na, ich halte von diesem Computerkram ja gar nichts, viel zu unpersönlich und überhaupt..... Aber es soll ja Menschen geben, die sich nicht so viel aus persönlichen Kontakten machen!"
"Mag schon sein, keine Ahnung.... Es gibt aber auch Leute, die die Privatsphäre anderer respektieren, wobei wir beim Punkt wären..... würden sie bitte leiser sprechen."
"Wieso, ICH habe nichts zu verbergen... und überhaupt wollte ich nur ein Buch zurückbringen... schönen Tag noch Frau Schmitz!"
"Ja, tschüss."


Eingetragen am: 14.11.2008 von Amanda
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20257

1: Hast du schon gesehen, die Bücherei hat total renoviert!
2: Also, wann warst du denn in der Bücherei? Ich hab dich da noch nie gesehen.
1: Das kannst du auch nicht. Ich bin einer wissenschaftlichen Frage nachgegangen. Und die Bücher in dem wissenschaftlichen Bereich der Bücherei verstehen Durchschnittsleser nicht.



A: Ich habe gehört, Mademoiselle kommt aus dem Schloss. Es soll ja dort ganz unsittlich zugehen. Ist das nicht ein schlechter Umgang für eine junge, hoffentlich unbescholtene Dame?

B: Man kann sich überall gut benehmen. Es kommt immer auf den Menschen an.

A: Wenn schon die Königin einen Liebhaber hat, ist das Personal keinen Deut besser! Würde es sonst dort in Diensten sein?

B: Schlechte Gedanken sind nicht besser als schlechte Taten, so scheint es mir, Madame.


Eingetragen am: 24.10.2008 von KaBoe
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19586

Noch 'n Versuch, diesmal wirklich kurz.
"Sie sind sicher ganz begeister, dass die Bibliothek endlich den ersehnten Multimedia Raum erhält."
"Für Brückners 'gestrandete Wale' wäre der diesjährige Kulturetat wohl etwas zu klein. Die können sie sich übrigens auch im Netz anschauen, bis sie bei uns am Seerosenteich liegen."
"Sie sind für die Rheinuferwiesen vorgesehen, aber da gehen nur die hartgesottensten Touristen spazieren, nicht war?"
"Sie werden auch das mit ihren Einfällen zur touristischen Verschönerung unserer Stadt sicher noch in den Griff kriegen, bis zu ihrer Pensionierung."
"Haben sie schon gehört? Ludowik hat ein neues Objekt aus Draht geschaffen; an der Einmündung Bröker Straße / Rathausplatz wäre dafür genau der richtige Platz. Ihr Weg zum Parteibüro würde dadurch, so fürchte ich, ein klein Wenig länger, Ludowik hat 20 km nicht rostenden Nato - Stacheldraht verarbeitet."


Eingetragen am: 22.10.2008 von Odalie
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19517

-Die Bibliothek ist modernisiert worden, waren Sie schonmal drin?
-Ich gehe nicht in Bibliotheken, ist langweilig.
-Ach was, dann lesen Sie wohl auch wenig?
-Ganz recht, ich lebe lieber.
-Bücher s i n d Leben!
-Ach was?


Eingetragen am: 12.10.2008 von AJB
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19207

Leider kann ich den sarkastischen Unterton der Unterhaltung nicht darstellen.

,,Ach ja die städtische Bibliothek wird modernisiert."
,,Dann kommt mal alles raus was nichts darin zu suchen hat,richtig"
,,Ich werde dich aber schon wieder treffen dort, oder?"
,,Ja,du bist sicher modern genug"


Eingetragen am: 09.10.2008 von KaBoe
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19097

"Sie haben das Nachbarhaus gekauft? Hat Frau von Sovazec ihnen nicht gesagt, dass sie ihr Haus mir versprochen hat, wenn sie einmal beschließt es aufzugeben?" M war außer sich, dieser W war wirklich ein gerissener Hund. wohnt unter ihrem Dach und erdreistet sich, ihre Zukunftspläne zu zerstören. "Ich sehe, sie sind nicht erfreut, dass wir zukünftig Nachbarn sind. Dabei hatte ich keines Wegs vor, ihren geschäftlichen Planungen im Wege zu stehen. Leider ist es so, dass auf der Kleinseite, die ich mir nunmal als zukünftigen Wohnsitz ausgesucht habe, kaum zusammenhängende Grundstücke für ein angemessenes Domizil angeboten werden." W versuchte M seine Beweggründe behutsam darzulegen, sein Ton jedoch verriet, dass er nicht gewillt war, seine Entscheidung zu überdenken.
"Warum bauen sie nicht am Weißen Berg ihre Residenz, da brauchen sie nach der Schlacht nicht einmal mehr einen Baum zu fällen und können ihre Vorstellungen von standesgemäßem Wohnen hemmungslos ausleben! Hier in der Stadt ist offensichtlich nicht genug Platz für uns zwei!" War sie zuweit gegangen? Wenn W sich jetzt abwendete und sie mit dem status quo allein ließ, waren die Entwicklungsmöglichkeiten ihres Mecklenburger Hofes auf immer blockiert. Sie brauchte dieses Haus, um neue repräsentative Räumlichkeiten für die wichtigen Gäste in dieser Stadt zu schaffen. Prag war jetzt die Hauptstadt von Böhmen, Mähren, Schlesien und der Lausitz. Auch wenn der Kaiser jetzt in Wien residierte, oder gerade deshalb, war die alte Burg nicht mehr standesgemäß. Um ihre Ratlosigkeit zu überdecken, beschäftigte M sich mit dem Arrangement der Blumen in der bauchigen Vase auf dem Tisch.
W war nicht gegangen. "Begleiten sie mich zur Kur nach Karlsbad, überzeugen sie sich mit eigenen Augen davon, was es bedeutet, wenn ein Fürst in die Sommerfrische fährt. Die ganze Stadt bereitet schon meine Ankunft vor und es wird in Karlbad kaum ein Haus geben, dass nicht von meinem Gefolge und den Sommergästen, mit denen ich die Zukunft Böhmens zu besprechen habe, belgt sein wird. Ich höre schon jetzt das Gejammer, wie primitiv sie untergebracht sein werden. Was einen Sommer lang zu ertragen ist, kann für die Residenz in Prag nicht als Entschuldigung gelten. Der Gubernator von Böhmen empfängt hochrangige Gäste, Diplomaten und Vertreter der Stände, aber ich werde nur gelegentlich in Prag sein. Deshalb habe ich folgenden Vorschlag. Gestatten sie mir, das Haus der Wittwe von S als Gästequartier nach meinen Vorstellungen umzubauen. Ein Durchbruch zu ihrem Gasthaus würde es ermöglichen, dass sie diese Räume für ihre Zwecke belegen, wann immer ich nicht in der Stadt bin. Über eine angemessene Miete bei Belegung werden wir uns sicher einigen."
"Wenn sie die neuen Räume großzügig bemessen und so komfortabel ausstatten, wie ich das mit meinem Architekten bereits festgelegt habe, bin ich bereit, ihnen pro Zimmer und Tag 5 Gulden zu zahlen. Aber ich mache keine Abstriche an meinen Qualitätsansprüchen." M hatte sofort begriffen, welche Chance W ihr bot. War er selbst in der Stadt, würden die wichtigsten Gäste in seiner Residenz wohnen, alle anderen mußten nehmen was sie bekamen. Dafür reichten ihre bisherigen Räumlichkeiten alle mal. Konnte sie im übrigen aber über diese Räumlichkeiten verfügen, wenn W selbst nicht zugegen war, hatte sie wahrscheinlich das glänzenste Angebot in der Stadt, ohne dafür mit teuren Krediten investieren zu müssen. "Die Hunde würde ich während eurer Anwesenheit selbstvertändlich wieder ausquartieren," schob sie konziliant nach. "Mit einem Geschäftspartner wie euch, fällt es mir leicht, Kompromisse zu schließen. Wir sehen uns also in Karlsbad, obwohl ihr sicher keine Kur benötigt." W verneigte sich andeutungsweise und verließ den Salon mit einem amüsierten Lächeln. Das seine zukünftige Residenz auch noch etwas einbringen würde und nicht nur Kosten verursachte, hätte er vor diesem Gespräch nie gedacht. Wieviel das sein würde kümmerte ihn nicht besonders. Die beste Herberge der Stadt als Nachbarn zu haben, konnte noch erheblich mehr Vorteile bringen.


Kommentar von nora

das ist aber nicht wirklich kurz:D

Eingetragen am: 06.12.2008

Eingetragen am: 08.10.2008 von Eva Marcuse
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19054

Letzter Versuch in Kapitel 39. Jetzt bin ich auch beim fiesen Prota-Schlagabtausch gelandet._________

Dein Andreas ist zum Kongress der UNESCO nach Paris gefahren, Jana. Toll, was?

Woher willst du denn das wissen, Ines?

Ich bringe gerade die Bücher zurück, die ich ihm zum Thema „Das menschliche Gehirn – Weltkulturerbe oder Entgleisung?“ hier in der Bibliothek besorgt hatte. Er hatte mich darum gebeten.

Ja, klar. Hirnforschung ist ganz genau das Metier von Ines Meister. In der Küche jedenfalls. Hat ihm denn deine Hirnzubereitung geschmeckt?

Nicht nötig. Ich treffe ihn am Wochenende in Paris. Da werden wir sicher Kalbshirn maskiert mit einer Sauce à l'allemande im „Alexandre Dumas“ essen, und an dich werden wir dabei mit Sicherheit nicht denken.

Wenn du mit deinen kulturerbeverdächtigen High Heels durch die Pariser Fettnäpfchen gestapft bist, dann fallen Andreas' Schweißfüße und Knoblauchfinger beim anschließenden tête-a-tête nicht mehr weiter ins Gewicht.


Kommentar von Marc

Spitze Worte, sind die Waffen mit denen Frauen vernichtend zustechen können ohne Blut zu vergießen. Du hast es sehr anschaulich dargestellt.

Eingetragen am: 09.10.2008

Eingetragen am: 08.10.2008 von Tina
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19048

1. Versuch
"Hey, Streber, hast du schon gehört? Die Bücherhalle bleibt drei Wochen dicht wegen dem Umbau. Was machst du nur in der Zeit?"
"Vielleicht dich das Lesen lehren, damit du sie nach der Renovierung auch benutzen kannst. Kretin."

2. Versuch
"Nun, meine Liebe, ich kann verstehen, dass Ihnen die Umstellung der Büchersuche auf PC suspekt ist. Ab einem gewissen Alter fallen einem Veränderungen schwer."
"Oh, Mrs. Dawson, da sprechen Sie sicher aus Erfahrung. Ich habe übrigens neulich ihren Enkelson in der Bibliothek getroffen."

3. Versuch - weil es so einen Spaß macht, jetzt etwas länger:
"Hier steht, die Bibliothek wird modernisiert."
"Ja, und?"
"Dann findet man hinterher nichts mehr wieder."
"Du gehst doch sowieso nie hin."
"Ich meine ja nur, die anderen."
"Seit wann interessierst du dich für die anderen?"
"Jedenfalls denke ich nicht nur daran, was es nächsten Tag zu essen geben soll."
"Ach?! Ich kann auch gerne für die ganze nächste Woche Nudelsuppe kochen."
"Du weißt, ich mag keine Nudelsuppe."
"Siehst du."
"Was seh' ich?
"Wenn ich mir keine Gedanken um dich machen würde, müsstest du jeden Tag Nudelsuppe essen."
"Ich könnte ja auch in die Kantine gehen."
"Ich denke, da schmeckt dir das Essen nicht."
"Immer noch besser als Nudelsuppe."
"Wenn dir mein Essen nicht passt, kannst du dir gern jemand anderen suchen, der dich bekocht."
"Ich könnte auch in die Bibliothek gehen."
"Seit wann gibt es da etwas zu essen?"
"Ich könnte für dich ein Kochbuch ausleihen."


Eingetragen am: 08.10.2008 von C. F. Faulenbach
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19043

„Professor?“
„ Wie gefällt ihnen die neue moderne Bibliothek? Alles lässt sich bestens ordnen und überblicken!“
„Überwachen wäre wohl der bessere Ausdruck dafür!“
„Wie ich gehört habe, liegt ihre Mutter im St. Angels Hospital.“
„Wollen sie mir drohen?“
„Nur eine bescheidene Anteilnahme. Ach, nehmen sie doch dieses Buch für sie mit! Es wird sie besonders interessieren und ihnen helfen, sich die Antwort gut zu überlegen!“


Eingetragen am: 08.10.2008 von Vianne
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19032

Hübsch gekontert.
Im Dialag ist jedoch ein Grammatikfehler.

Zitat: Sie sind doch nur wegen dem kalten Buffet da!
Korrektur: ...wegen des kalten Buffets...

Es sei denn, die Figur redet so?

Vianne


Kommentar von blauefrau

Nach neuer Deutscher Rechtschreibung darf man sowohl "wegen des kalten Buffets" als auch: "wegen dem kalten Buffet" sagen. Früher hätte man sich mit "wegen dem kalten Buffet" noch als Proll geoutet, heute gilt die Formulierung als korrekt.

Eingetragen am: 12.10.2008

Eingetragen am: 08.10.2008 von sami runa
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19029

„Okay. Wir sollen also was über die Bibliothek schreiben: Wie wir den Umbau finden und das neue Leihsystem. Hast ja wahrscheinlich eh weder Ausweis noch Ahnung....“
„Wieso? Ich kenn mich voll aus – besonders bei Multimedia. War ich schon hundertmal. Die haben Super-Spiele. Kennst Du....“ „Ballaballa? Und Schieß-mich-tot?“


Eingetragen am: 08.10.2008 von Reiner Reinfeld
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19021

Hallo Angela! Zweiter Anlauf, plötzlich war das Fenster weg. Mein Ehrgeiz? Welcher Ehrgeiz? Übrigens, was machen Deine Augen? Ich musste einfach schmunzeln, denn solche Gefühle kenne ich. Ich bin schon einige Male vorm PC geschrumpft, wenn ich meine Texte später noch einmal gelesen habe. Aber ich glaube, das hat hier schon fast jeder mal erlebt. Eine Liste der Anfängerfehler? Puh! Ich glaube, da kann Metta viel besser weiterhelfen. Von ihr habe ich auch den Hinweis auf Andreas Eschbach, den Warnow in seinem Kommentar erwähnt. Auf Eschbachs Internetseite steht eine sehr gute Hilfe zum Überarbeiten seiner Texte. Das ist allerdings sehr zeitaufwendig. Wenn man das allerdings einmal gemacht hat, vermeidet man diese Fehler oft schon aus Angst, später wieder überarbeiten zu müssen. Dann habe ich noch zwei Hinweise für alle, die sich mit Sprache beschäftigen: Bastian Sick. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Aber das kennst Du wahrscheinlich schon. Und etwas sehr Altes: Ludwig Reiners: Stilkunst. (Zu Ludwig Reiners steht viel Negatives bei Wikipedia, aber das Buch selbst ist hervorragend). Das ist zwar keine direkte Hilfe zur Vermeidung von Anfängerfehlern, aber ich möchte es als Pflichtlektüre empfehlen für alle, die die deutsche Sprache verwenden. LG Reiner E-Mail: reiner_reinfeld@gmx.de


Kommentar von Angela Barotti

Habe dir eine Mail geschrieben. Ich hoffe, sie ist angekommen. LG

Eingetragen am: 09.10.2008

Eingetragen am: 07.10.2008 von Ornella
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19007

Neuerungen in der städtischen Bibliothek
Dora: Die Bibliothek ist neu gestaltet, das wirst Du wohl nicht mitbekommen haben.
Elisabeth: Ich gehe nicht mehr in die Bibliothek, wer leiht sich heute noch Bücher aus!
Dora: Das geht ganz einfach, jetzt, wo man zuhause schon im Katalog reservieren kann.
Elisabeth: Das ist fein, ja alles nur für bequeme Menschen gemacht!
Dora: Klick und du musst das Buch nur abholen.
Elisabeth: klick und du lässt lesen.


Eingetragen am: 07.10.2008 von ml
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19004

"Hast Du Dir schon die schöne neue Bibliothek angesehen?"
"Ja, grässlich das Durcheinander. Spiele, Bücher, CDs, Zeitschriften, Computer, was hat das mit Bücherei zu tun?"
"Deshalb haben sie es ja auch extra in Mediathek umgetauft."
"Die alte Bücherei war mir lieber. Wenn einer an einen Computer will, kann er ja ins Internetcafé gehen."
"Aber in der Mediathek kostet es viel weniger, das kann sich jetzt jeder leisten."
"Na wenn Du meinst, ich habe meinen zu Hause, da brauche ich keine Mediathek."


Kommentar von ml

Hallo Marc, vielen Dank für Dein Lob. Ich hoffe nicht, dass es darauf hinausläuft. Ich hole mir immer wieder Bücher in der Bücherei. Nicht nur Romane, sondern auch welche über die Malerei, und welche, um Sprachen zu lernen. Ich halte Büchereien für eine wunderbare Art den Menschen Bücher nahe zu bringen. Bis dann ml

Eingetragen am: 12.10.2008

Kommentar von Marc

Hallo ml, richtig goldig, wie du es formuliert hast. Darauf wird es hinaus laufen, leider. Ich finde es ist ein sehr guter Dialog, aussagekräftig und nicht langweilig. Die gegenseitige Abneigung wird auch gut vermittelt.

Eingetragen am: 08.10.2008

Eingetragen am: 07.10.2008 von Anita Decker
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18983

"Ach übrigens, Gudrun, ich habe Deine Ablage mal schnell korrigiert! Du konntest ja nicht wissen, wie das jetzt nach der Modernisierung gehändelt wird."
"Du meinst wegen der Babypause? Du meinst ich bin nicht auf dem Laufendem? Ich hab's nach den neuen Bestimmungen gemacht. Herr Eichner hat's abgesegnet!"
"Da musst Du was falsch verstanden haben. Also, ich will Dir doch nichts böses, echt nicht. Ich hab' auch lange gebraucht, bis ich durchgeblickt habe."
"Weil Dir der Abstand fehlt. Aber Du hast Recht, die Modernisierung hat nichts gebracht, echt nicht!"


Kommentar von Anita Decker

Nein leider nicht. Sie zu entlarven wäre ja schön! Aber so viel Glück haben wir nicht mal im Roman. Die Kollegin wird weiterhin in ihrer Selbstgefälligkeit schwelgen. Aber vielen Dank für die Anteilnahme. Wenigstens fühle ich mich doch verstanden!

Eingetragen am: 16.10.2008

Kommentar von Ginko Korn

Mit Mühe bewahrt Gudrun ihre Beherrschung gegenüber der scheinheiligen Kollegin. Wenn sie ihr nur kein Kuckucksei in die Ablage geschmuggelt hat!

Eingetragen am: 07.10.2008

Eingetragen am: 07.10.2008 von Alexandra Czenia
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18967

Dialog:
"Ständig läufst du mir vor die Füße."
"Ich hab's mir nicht ausgesucht, dass du den selben Weg nimmst wie ich!"
"Ich nehme täglich einen Anderen."
"Ich auch, in der Hoffnung dich nicht zu treffen."
"Ich arbeite in dieser Bibliothek!"
"Dann ignorier mich doch einfach!"


Kommentar von Ginko Korn

Alleine werden sich die beiden nicht mehr aus der hässlichen Lage heraus arbeiten. Eine kluge Personalchefin findet aber eine Aufgabe, bei der sie aufeinander angewiesen sind. Anschließend läuft anheimelndes Soap-Kino.

Eingetragen am: 07.10.2008

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