(Foto: Christian Rohr)
„Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es war, eine Schriftstellerin zu sein, die noch nichts veröffentlicht hat: Man beißt sich mehr schlecht als recht durch und kommt mit Leuten in Kontakt, die ausgesprochen abweisend sein können. Und obwohl ich nun Teil dieser Branche bin, die sich manchmal Neulingen gegenüber wie eine uneinnehmbare Festung präsentiert, stehe ich instinktiv eher auf der Seite derer, die versuchen, die Mauern zu erklimmen."

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Kapitel 51 mit Aufgabe

15.12.2008© 2008 Autorenhaus Verlag GmbH, Berlin
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Leserbeiträge

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Eingetragen am: 06.01.2009 von Bridget Olliver
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21478

Hallo Zusammen,
einfach Danke. Für all die Kommentare, all die Mecker, all das Lob!

Man liest sich :-)
Bridget


Eingetragen am: 03.01.2009 von sjoukje
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21473

Ich möchte mich bei Putzi und Azahar für die netten Kommentare bedanken. Sie haben mir sehr geholfen. Leider hatte ich nicht immer Zeit für die Aufgaben, habe aber zum Schluss noch einiges aufgeholt. Gerne habe ich eure Geschichten gelesen und selber geschrieben. Ich wünsche euch allen ein glückliches, gesundes 2009.


Eingetragen am: 03.01.2009 von herbert
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21471

Als DANKE an alle Lesenden und Schreibenden des Forums für das Jahr 2009 ein Satz von Walser:

"Solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird."
Martin Walser, Ein springender Brunnen (Frankfurt am Main: Suhrkamp 2006)


Ich war Herbert und es hat mir viel Spaß gemacht, eure Beiträge und Meinungen zu lesen und zu kommentieren. Auch wenn ich die letzte Zeit nicht dabei sein konnte, habe ich ab und zu "heimlich" vorbeigeschaut.

Lasst mich wissen, wie es bei Euch weitergeht unter: zwiebelcremesuppe@gmx.at

Euer Herbert


Eingetragen am: 02.01.2009 von
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21457

Euch allen, liebe Mitstreiter im Bestreben, tragende Worte für unsere Ideen zu finden, alle guten Wünsche für 2009 und neben Erfolg weiterhin Freude. Auch herzlichen Dank an Manfred Plinke! Ich kann es nicht glauben, dass ein ganzes Jahr vergangen ist - erstaunlich, aber auch erschreckend. "Ein Roman in einem Jahr" ist für mich nicht realisierbar, aber: dass es überhaupt zu schaffen ist, glaube ich. Die Vielzahl der eingestellten Kommentare - insbesondere die individuelle Sicht so vieler - war sehr interessant und hilfreich. Danke! Meine Emailadresse: wortsinn@yahoo.de
Zur Info: Da ich eine Homepage habe, sind unter Google eine Anzahl Links zu Beiträgen eingestellt, zu denen ich meinen vollen Namen angegeben habe (z.B. Schreibanregungen...); bei den Prosatexten dieses Projekts wollte ich das vermeiden. Deshalb nur der Vorname : ). Lieben Gruß Bärbel


Eingetragen am: 01.01.2009 von Antigone
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21452

Lieblingskommentar
Abgesehen von einer einzigen Ausnahme (siehe Beitrag 16910) möchte ich allen Kommentatoren ganz herzlich danken.
Mein liebster Kommentar war wohl der von Wladimir. Er schrieb, als ich unter Beschuss geriet: "Lass alles einfach so stehen, es ist o.k..." Diese schlichten Worte hatten für mich etwas enorm Beruhigendes und Aufrichtendes.
Mein besonderer Dank gilt außerdem Gabriele, Polli Bley, Sylvia, Cora, Annika, Sarah S., Marie Stiehl, Dani, scacha, Azahar, Reiner Reinfeld und MaDe.
Danke auch an frog, Marc, Helga, papaya, Anita Decker, Metta, Monika Herweg und Jenni.
Bei allen, die keinen Kommentar von mir erhielten, möchte ich mich entschuldigen. Es lag bestimmt nicht daran, dass mir die Beiträge nicht gefielen, mir ist nur dauernd die Zeit davon gelaufen. Und kommentiert habe ich meistens nach dem Zufallsprinzip.
Marie Stiehl und Dani - ich habe mich für Eure schönen Kommentare zu meinem Text 12264 nicht bedankt und dies jetzt erst entdeckt. Sorry!!!
frog - ich fürchte, Dich hab ich mit keinem Kommentar bedacht. Dabei werde ich besonders Deinen Beitrag zum Wetter-Thema nicht vergessen. Er ist wirklich ganz wundervoll!
Velarani - bin Dir noch eine Antwort zum Beitrag 14714 schuldig. Natürlich weiß Lena, dass Marokko in Afrika liegt. Man sollte die Kollegen nicht unterschätzen! Wollte nur eine Unterscheidung zu den Schwarzafrikanern machen, deren Herkunftsland mangels guten Kontaktes unbekannt blieb. War so natürlich nicht o.k., ich hätte ein Land erfinden können. Zum Urlaub: jeder kann Urlaub machen, wann er will. Die bewusste Familie machte ihren monatelangen Urlaub immer dann, wenn sie von der Hausgemeinschaft und der Wohnungsgesellschaft wegen des nächtlichen Geschreis wieder mehr Druck bekam. So einfach ist das! Was die "Ausländerfeindlichkeit" betrifft, solltest Du erst urteilen, wenn Du mehr Romanausschnitte kennst!
Weil ja nie und nirgends alles Friede, Freue, Eierkuchen sein kann, zuletzt noch zwei kritische Anmerkungen. Einigen Teilnehmern dürfte es ein wenig sauer aufgestoßen sein, dass etliche Autoren dieses Forum benutzten, um in ausufernden Kommentaren ihr Wissen, Besserwisserei oder manchmal auch Albernheiten zu dokumentieren. Dies war der falsche Ort dafür. Außerdem hatte es zur Folge, dass sich mit der Zeit ein "Club der Kommentatoren" herauskristallisierte. Die "Clubmitglieder" schoben sich gegenseitig die Kommentare zu und ließen dafür oftmals andere gute Texte im Regen stehen.
M.P. - Dein Nachtreten auf die "Mimosen" war auch nicht die feine englische Art. Es wäre besser gewesen, Du hättest Dich sofort eingeschaltet und Ross und Reiter genannt.
Alles in allem war es eine gute Zeit, in der man viel über sich selbst und über andere erfahren konnte.
Nochmals allen Kommentatoren und dem Autorenhaus-Team ein großes Dankeschön und alles Gute für 2009!


Kommentar von Antigone

Hallo Metta, danke für den Hinweis. M.P. hat mal in ähnlicher Weise "vom Leder gezogen". Gruß Antigone

Eingetragen am: 05.01.2009

Kommentar von M.P.

Schade, dass Du so denkst. Über "Mimosen" weiß ich nichts und denke mir meinen Teil.

Eingetragen am: 05.01.2009

Kommentar von Metta Maiwald

Mit den Mimosen, das war ml.

Eingetragen am: 03.01.2009

Kommentar von Malea

Hallo Antigone! Warum der Blick zurück im Zorn? Du fühlst Dich übergangen, hast für Deinen Geschmack zu wenig Kommentare bekommen? Das ging mir am Anfang des Projekts auch so. Nach ein paar Wochen habe ich kapiert, dass es auch hier im Forum ein Geben und Nehmen ist. Es gibt keine bezahlten Kommentatoren, ich habe kein Anrecht auf einen Kommentar, ich muss mir die Anerkennung und Aufmerksamkeit der anderen erarbeiten. Durch Texte, die das Publikum unterhalten. Und durch meinen Beitrag im sozialen Netzwerk. Also habe ich mich hingesetzt und Kommentare geschrieben (es waren übers Jahr an die 700 Stück). Dabei habe ich schnell herausgefunden, dass ich auf diese Art fast noch mehr lerne, als beim Schreiben eigener Beiträge. Und ich habe Texte entdeckt, die mich fasziniert haben, ich wollte mehr davon und habe die Autoren weitergelesen, von Übung zu Übung. Du wirst mich demnach wohl auch zum "bösen Club" zählen. Ich habe viele Kommentare bekommen, von Dir war keiner dabei und ich glaube, ich habe auch nicht bei Dir kommentiert. Wir mochten unsere Texte offensichtlich gegenseitig nicht besonders. Ist das böser Wille? Weißt Du, warum Du wenig Kommentare bekommen hast? Deine Texte waren oft sehr lang, manchmal hast Du zu einem Zeitpunkt eingestellt, wo die Karawane schon zur nächsten Übung weitergezogen war. Du hast es also den anderen nicht leicht gemacht. Kurz zusammengefasst: Dieses Forum war eine Bühne für Autoren, oder solche, die es werden wollen. Wir sind alle ein wenig eitel, bei manchen sprudeln die Ideen schon fast aus den Ohren, also schreiben sie gerne, müssen ihren Senf zu diesem und jenem abgeben, streiten sich ein wenig, schlagen ein wenig ein intellektuelles Pfauenrad, so what! Das ist doch der Sinn der Sache. Warum hast Du Dich nicht einfach ins Getümmel gestürzt, und Deine persönliche Duftmarke beigetragen?

Eingetragen am: 02.01.2009

Eingetragen am: 01.01.2009 von papaya
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21451

AAh, sie steht noch im Eisregen, die Autorenhaus Verlagsbühne für soviele wunderbar Schreibende.
Für uns alle ein glückliches, neues Jahr und Herr Ober, bitte Champagner für Manfred Plinke und Gerhild Tieger, die solange durchgehalten haben! Vielleicht war es nicht das letzte Projekt dieser Art?
wehmütiges winke, winke


Eingetragen am: 01.01.2009 von Kunstsommerregen
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21450

Ich hoffe mein Beitrag erreicht euch noch! Zunächst einmal: Euch allen ein kreatives und gesundes Jahr 2009!
Ich bin sehr froh, dass ich vor fast einem Jahr auf dieses Schreibprojekt gestoßen bin.Eure Kommentare waren für mich daran das Wesentliche. Ich habe von euch mitgenommen, dass ich durchaus nette Texte schreiben kann, mit genug Sorgfalt arbeiten sollte um gut zu sein und dass mir noch viel Übung fehlt um so wundervolle Texte zu Wege zu bringen wie einige von euch. Darum werde ich auch bei "fiction writing" weiter üben (wenn man mich lässt...).
Wer will, wird mich dort unter "Monika Bibel" finden und meine Texte lesen können. Sollte jemand mir seine Texte mailen wollen - ich lese sie mit Vergnügen - darf dies gerne tun: Kunstsommerregen@RheinNeckarWeb.
Vielen herzlichen Dank für jeden eurer Kommentare! Die positiven haben mich gestärkt und die kritischen haben mich gefordert. Beides war gleichermaßen wichtig für mich.
Es grüßt euch alle
Monika


Eingetragen am: 31.12.2008 von Reiner Reinfeld
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21449

In letzter Minute, aber hoffentlich noch nicht zu spät: Entschuldigung, dass ich nicht durchgehalten habe in diesem Blog. Aber das Schreiben geht hoffentlich weiter.
Ich bedanke mich für alle Kommentare, die ich bekommen habe, aber auch für die Kommentare zu den Texten der anderen Teilnehmer. Auch diese haben mir geholfen.
Besonders erwähnen möchte ich die Kommentare Ginkos. Es waren die ärgerlichsten und erfreulichsten, die scharfzüngigsten und die treffendsten, die ... Sie waren in jeder Hinsicht Kommentare der Superlative. Sie zu lesen hat oft Freude gemacht. Manchmal haben sie auch das Hirn heißlaufen lassen bei dem Versuch zu kapieren.
Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Metta, die mir sehr weitergeholfen hat.
Danke auch an Manfred Plinke für die viele Arbeit, die er sich gemacht hat, und dafür, dass er uns diese Gelegenheit gegeben hat.
Wahrscheinlich werde ich im nächsten Jahr nicht viel schreiben können. Ich würde mich aber freuen, Kontakt zu vielen von Euch zu bekommen und zu halten. Vielleicht tun sich ja wieder neue Möglichkeiten auf.
Meine Adresse: Reiner_Reinfeld@gmx.de
Ich wünsche allen ein gesundes neues Jahr mit viel Freude und Erfolg beim Schreiben. Reiner


Eingetragen am: 30.12.2008 von Martina
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21445

Einen besonderen Kommentar habe ich eigentlich nicht, ich habe mich über jeden Beitrag gefreut. Natürlich mehr über die positiven. Aber auch die kritischen habe ich gern zur Kenntnis genommen. Es waren derer auch nicht so viele und die Kritik hat mir auch oft weitergeholfen. Beflügelt haben mich natürlich die positiven. Das Gefühl, das jemandem, das was ich schreibe auch gefällt, in Spannung versetzt oder auch traurig macht, hat mir echt Mut gemacht. Manchmal war ich auch überrascht, wie manche Zeilen interpretiert wurden. Trotzdem habe ich sehr viel Freude an dem Forum gehabt und habe auch eure Texte gerne gelesen, manchmal sogar beneidet. Leider hatte ich in den letzten Wochen nicht mehr soviel Zeit, hätte mich gerne intensiver mit anderen ausgetauscht. Aber dieses Jahr hat mich wirklich weitergebracht. Und dafür danke an alle.


Eingetragen am: 29.12.2008 von Malea
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21439

Und so sehen wir betroffen / den Vorhang zu und alle Fragen offen...
würde jetzt ein gewisser Literaturkritiker sagen.

Nein, nicht alle Fragen bleiben offen, dafür aber der Vorhang. Das Forumsjahr ist zwar vorbei, aber es geht weiter, ob in Blogs, privaten Email-Netzwerken oder via Messenger.

Ich habe nicht einen Lieblingskommentar, sondern einen Ordner voll ;-) Wenn ich von den Selbstzweifeln allzu sehr zerfressen bin, so kann ich darin blättern... Ihr habt mir Mut gemacht, mein winziges Schreibego aufgerichtet, dafür danke ich Euch allen!

Ich danke auch all den vielen Autoren, deren Texte ich lesen, kommentieren und dabei lernen durfte.

Ich habe dem Forum aber auch den Kontakt zu vielen interessanten Mitschreibern zu verdanken. Ein paar ganz besondere Menschen kann ich jetzt sogar zu meinen Freunden zählen - hej Leute, Ihr wisst, dass ich EUCH meine...

Außerdem möchte ich Herrn Plinke, Frau Tieger und dem Team vom Autorenhausverlag für ihre unglaubliche Leistung danken, dieses Forum ein Jahr am Laufen zu halten. Wahrscheinlich machen Sie jetzt eine Flasche Schampus auf und drei Kreuze, dass dieses Jahr vorbei ist ;-)

Bevor ich jetzt auch noch der Schwerkraft danke, ohne die dieses Jahr so nicht möglich gewesen wäre, höre ich besser auf...

Lasst die Korken knallen und haut in die Tastatur, Leute!

Alles Liebe, Malea.


Eingetragen am: 29.12.2008 von Ekirluh
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21438

Die ersten Übungen habe ich mit wachsender Begeisterung geschrieben. Eure Kommentare waren dabei sehr hilfreich, ja geradezu beflügelnd. Deshalb Dank an alle, die mich zum Weiterschreiben ermuntert haben (5816,8209,8640)!
Meine Romanidee liegt weiter auf Eis, bzw. mein Prot. steckt immer noch in der Höhle fest, dafür haben sich andere Geschichten gelockert, deswegen konnte ich nicht mehr bei den letzten Übungen mitschreiben.
Ich wünsche euch alles Gute für eure Schreibprojekte!
Zum Schluß ein besonderer Dank an das Autorenhaus-Team von Ekirluh.


Eingetragen am: 28.12.2008 von warnow
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21428

"Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen." Diese Sortierweise funktioniert bei den mir zugesandten Kommentaren nicht. Ich stelle alle in die erste Reihe. Die einen weil sie mir mit Kritik weiter geholfen haben und die anderen mit Lob auch. Und zwar deshalb, weil sie mich nicht kennen. Also kann ich davon ausgehen, dass es sich immer um ein ehrliches Lob gehandelt hat, welches mich natürlich anspornt.
Ein Jahr lang war jede Woche der Mittwoch ein literarischer Höhepunkt. Ein- oder zweimal wurde aus Mittwoch der Donnerstag, da habe ich die Schreibfahne schon auf halbmast gesetzt.
Vielen Dank an die Initiatoren vom Autorenhaus Verlag, Manfred Plinke und Gerhild Tieger.
Wie sich in der Pinnwand andeutet, bahnt sich irgendwie eine weitere gegenseitige Kommunikation an. Es wäre schön.
Für das kommende Jahr wünsche ich allen Gesundheit und viele Ideen für das Romanprojekt.


Eingetragen am: 28.12.2008 von Bibi
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21425

Mir geht es wie vielen von Euch. Ich habe schlicht und einfach keinen Lieblingskommentar. Bei manchen Kommentaren habe ich amüsiert gelacht und bei anderen auch mal gedacht: "Blöde Kuh!". Aber am meisten hat es mich gefreut, dass meine Texte gelesen werden und dass sich jemand die Arbeit macht sie zu bewerten.
Ich bin leider für Kommentare zu blöd und habe es gelassen. Trotzdem hat es mir Spass gemacht Eure Beiträge zu lesen.

Alles Gute für die Zukunft!
Bibi!


Eingetragen am: 28.12.2008 von Angelika Wagner
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21424

Ich habe mich über alle Kommentare sehr gefreut. Alle Kommentare erschienen mir ehrlich und gut gemeint. Dafür möchte ich mich bedanken. In diesem Sinne habe auch ich meine Kommentare verfasst. Mir hat dieses Jahr sehr viel Spass gemacht und ich habe einiges gelernt. Allen Beteiligten und Helfern ein herzliches Dankeschön und viel Erfolg für die Zukunft. Angelika


Eingetragen am: 27.12.2008 von Ornella
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21419

Letzte Übung: Lieblingskommentare.
Als ich diese Übung las, war ich irgendwie enttäuscht und zerknirscht: ich habe kaum kommentiert und kaum Kommentare empfangen. Dachte ich. Oh, wie sehr kann man sich täuschen! Ich habe sehr viele Kommentare erhalten, vorwiegend aufmunternde, viele Fragen und ich wundere mich über meine verzerrte Wahrnehmung. Es war doch ganz anders: Ich habe wenig Kommentare geschrieben. Ich war so mutlos angesichts der Fülle von Texten und die dann noch kommentieren, dass ich schon sehr früh das Handtuch geworfen habe. Auch meinen Vorsatz, jetzt im letzten Monat noch intensiv zu lesen und aktiver zu werden, konnte ich nicht umsetzen. Ich gehöre zu den langsamen Menschen und jetzt bin ich wohl erst bereit, richtig mit zu machen. Gut mein Stacheldraht war nicht dick genug und es kam zuviel durcheinander.
Ich wurde fündig. Vorwiegend aufmunternde Kommentare habe ich erhalten und dafür möchte ich mich mal ganz herzlich bedanken. Sie sind so formuliert, dass ich sie ernst nehme und als innere Waffe gegen schwere Kritik von außen (nicht in diesem Kurs)verwenden kann. Auch kritische Anmerkungen waren dabei, die ich aber als sehr hilfreich erfuhr. Z. B. von Lillilu:

„Liebe Ornella, es ist eine gute Idee über eine Mutter zu schreiben, die ihr erwachsenes Kind nicht loslassen kann. Auch das Setting und die Dialoge sind OK. Aber ich finde, du hast zu dick aufgetragen, mach es lieber etwas subtiler, so dass es dem Leser nicht so fertig serviert wird, sondern eher so dass er selber seine Schlüsse ziehen kann. In diesem Sinne bist etwas wie die beschriebene Mutter, nicht wahr?“ es ergab sich ein kurzer Austausch und es folgte noch ein Tipp: „ Die Regel dazu lautet "Show don't tell". Beschreib eine Situation, eine ganze Sequenz in deinem Fall, so, dass der Leser es "sehen" kann und von selbst zu der Erkenntnis kommt, dass die Mutter ihre Tochter nicht loslassen kann. z.B. sind die Hustenanfälle und Beklemmungen der Freunde ein bisschen wie das "Tätärätätä" beim Karneval,...“

Ein Thema auf das ich mich nun sehr sensibilisiert fühle, zumindest als Leserin. Ein Ansporn weiter daran zu üben.

Dann wurden mir viele Fragen gestellt, die mich weiter führen.
„Wird sie sich auf die Suche der "unbekannten, besseren Hälfte ihres Ichs" machen? Wie kommt sie eigentlich darauf, dass er das sein könnte?“ fragt Papaya „ Warum sucht deine Protagonistin gerade jetzt nach dem Spender? Was fehlt gerade in ihrem Leben, was macht der Mutter Angst? Ich bin sehr gespannt und hoffe noch mehr zu lesen!“ fragt Dani.

Es ist schön zu lesen, dass eine Atmosphäre gut rüber kommt. Genauso toll fand ich Fragen wie: Warum hat sie Angst? Und warum muss sie sich trösten? Usw. Fragen die mir helfen meine Figuren besser zu erforschen und zu verstehen. Ich erfuhr Interesse, zuerst habe ich das übersehen, weil ich nicht damit rechnete und jetzt wo mir das bewusst wird, bin ich sehr berührt.
Ich versuchte mitzumachen, so gut es ging und wurde mit Fragen und Aufmunterung beschenkt. Dafür möchte ich ganz herzlich danken.


Eingetragen am: 26.12.2008 von Sylvia M.
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21416

Leider habe ich sowohl aus privaten wie aus arbeitstechnischen Gründen nicht durchgehalten.
Und trotzdem: es hat mir unheimlich viel Spaß hier gemacht. Ich habe viel gelernt und danke allen, die meine Texte gelesen und kommentiert haben. Einen einzigen rauszupicken, unmöglich.
Ich danke dem Autorenhaus Verlag und freue mich auf weitere Projekte.
Vielleicht treffen wir uns auch in einem Schreibforum wieder, zumindest Sylvia, Haribo und meine Wenigkeit findet ihr z.B. unter
www.schreibrunde.phpbb8.de


Alles Gute,
Sylvia M.

DANKE!!!


Eingetragen am: 25.12.2008 von Velarani
[ Lesezeichen ]

21415

Ich will ehrlich sein: mir waren die begeisterten, überschwänglichen Kommentare am wichtigsten. Da habe ich mich immer wie diese Fußballspieler gefühlt, die nach dem Tor die Arme hochreißen und zum Jubel der Menge durchs Stadion laufen. Da ich überhaupt nicht sportlich bin, bedanke ich mich ganz herzlich bei euch für das Triumphgefühl, das sich z.B. bei diesen Kommentaren einstellte: "Von dir kann man lernen" (zauselina), "Der Text ist ganz große Klasse!" (ju bli), "Das ist eine ganz wundervolle Geschichte, sinnlich und traurig." (Frog) oder "Wow. Knallhart. Mir ist richtig schlecht geworden." (Eva Marcuse).
Ihr habt mir immer Mut gemacht, meinen Traum vom Schreiben weiterzuspinnen, auch dadurch, dass ihr mir Kritik und Verbesserungsvorschläge zugemutet und mich als "Autorin" ernst genommen habt. Danke auch noch mal für all die tollen Texte in diesem Forum (heul...)!
Ein wundervolles neues Jahr euch allen wünscht Velarani


Eingetragen am: 24.12.2008 von Elisabeth
[ Lesezeichen ]

21412

Ich habe mich über ALLE Kommentare gefreut!
Die "guten" haben mich zum weiter schreiben motiviert, die "schlechten" haben mir etwas beigebracht.
Ich danke euch allen und wünsche euch alles Liebe und viel Erfolg!

(Schade, dass dieser Kurs schon vorbei ist...)


Eingetragen am: 23.12.2008 von britta khokhar
[ Lesezeichen ]

21408

Ehrgeiz, beruflicher Erfolg, veröffenlichungen, schreiben und lesen. Geld und Ruhm.Liebe versetzt Berge


Eingetragen am: 23.12.2008 von Metta Maiwald
[ Lesezeichen ]

21401

Es gab soooo viele Kommentare, wie soll ich mich da für die besten entscheiden? Ich möchte mich bei allen bedanken - jeder hat mich mit seiner besonderen Art, Texte zu lesen und zu kommentieren, weitergebracht, sei es objektiv (Es heißt die Chaiselongue, nicht der.) oder subjektiv-emotional (Dein Text hat mich berührt./ Ulla sollte Arne zum Teufel schicken!).

Wenn ich jetzt beginne, aufzuzählen, könnte sich jemand zurückgesetzt fühlen. So, wie ich manchmal gern Texte detailliert untersuche, habe ich gerade noch mal eben (hüstel) nachgezählt: Insgesamt haben, wenn ich mich nicht vertan habe, 82 Mitschreiber/innen bei mir kommentiert, manche nur einmal, manche haben mich treu begleitet (Angela Barotti, Frog, Karin, Gabriele, Swenja, Lillilu, Putzi, Numungo, Pollie Bley, Fledermaus, Kalinka, Eva Marcuse, Bridget Olliver, Maju, scacha, Azahar,), einige sind dabei, an deren Namen sich vielleicht hier niemand mehr erinnert (z.B. muh), andere gehören zu den "Promis".

Mancher konnte sich gut einfühlen, ein anderer hat mir psychologische Aspekte meiner Protagonisten näher gebracht oder verständlich gemacht (danke M.P. und Ginko zu Euren Anmerkungen über "Arne"), und auch wenn es manchmal gekracht hat, fand ich den Umgang miteinander im Allgemeinen immer fair.

Einige von Euch sind mir zuerst mehr durch ihre Kommentare aufgefallen, als durch ihre Texte, z.B. Carola, die IMMER ALLES weiß ;o) und mir auf Rückfrage erklärte, dass sie mit ihrem angelesenen Halbwissen sogar Fachleute blenden könne, und Malea, die immer wieder als Streitschlichterin eingegriffen hat, wenn wir uns in die Wolle bekommen haben. Daher zum Abschluss einen ihrer Kommentare zu einem Beitrag von Rosamsa 7883, dass Restaurantkritiker es leichter haben als Köche mit Bezug auf den Kinofilm "Ratatouille".

Kommentar von Malea
Liebe Rosamsa! Ja, "Ratatouille" ist ein toller Film. Schönes Zitat von diesem Saulus-Paulus "Critic". Nur finde ich, trifft es unsere Position nicht so ganz. Denn der Restaurantkritiker hat reale Macht, er kann durch sein Wort Kochstars erschaffen oder zerstören. Wir hingegen sind nur kleine Küchenhelfer, die auch mal eine Suppe anrühren. Wir bieten sie unseren Lehrlingskollegen zum Probieren an, im Gegenzug dürfen wir bei Ihnen kosten. Manche Suppe ist unbeschreiblich lecker, manche versalzen, bei mancher fehlt nur noch ein bisschen Muskatnuss und eine Prise Salz. Aber wir sind wohl alle noch Meilen bzw. viele Suppenexperimente davon entfernt, unser eigenes Restaurant aufzumachen und uns den echten "Critics" zu stellen. Deshalb sollten wir uns gegenseitig nicht mit dem Kochlöffel eins überziehen, sondern lieber mit dem Rezept für die perfekte Hühnerbrühe aushelfen. So, jetzt hab ich aber Hunger gekriegt ;-) Liebe Grüße, Malea.

Zum Schluss auch von mir noch einen herzlichen Dank an Manfred Plinke und Gerhild Tieger! Bald können Sie wieder ein wenig durchatmen! Hoffentlich bleiben die Texte noch ein wenig online, so dass wir noch mal lesen können, was wir innerhalb des Jahres nicht geschafft haben.

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2009! Metta


Kommentar von Metta Maiwald

Ich sag doch, aufzählen führt dazu, jemanden zu vergessen, vor allem nachts um zwei: Reiner Reinfeld, Tina, Sylvia, Velarani, Rosamsa, Angela Thies, Dani, Papaya, MaDe, Maren, Ziska, Antigone, Linda Cuir, Elisabeth, herbert uvm...

Eingetragen am: 23.12.2008

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