380 Die Romanwerkstatt im Autorenhaus Verlag | Schreiben Sie mit! | Mustertext von Kapitel 1 mit Übungsaufgabe
(Foto: Christian Rohr)
„Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es war, eine Schriftstellerin zu sein, die noch nichts veröffentlicht hat: Man beißt sich mehr schlecht als recht durch und kommt mit Leuten in Kontakt, die ausgesprochen abweisend sein können. Und obwohl ich nun Teil dieser Branche bin, die sich manchmal Neulingen gegenüber wie eine uneinnehmbare Festung präsentiert, stehe ich instinktiv eher auf der Seite derer, die versuchen, die Mauern zu erklimmen."

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Mustertext von Kapitel 1 mit Übungsaufgabe

01.01.2008


1. Woche

Vor einigen Jahren saß ich mit einem befreundeten Autor in einem Café. Er schrieb Sketche und arbeitete gerade an seiner ersten abendfüllenden Produktion fürs Fernsehen. Ich war Teilzeitsekretärin, die bisher einige Buchkritiken veröffentlicht, ein Hörspiel an BBC Radio verkauft hatte und gerade am ersten Roman arbeitete. Wir beide lebten in billigen Mietwohnungen, verdienten unser Geld hier und da und waren voll Hoffnung und Ehrgeiz, was unsere berufliche Zukunft betraf.

Mein Freund kam von einem Vortrag für Studienanwärter, und jemand hatte ihn gefragt, warum er Schriftsteller geworden war. »Weißt du was?«, sagte er, während er in seinem Cappuccino rührte. »Ich habe ihnen zwar irgendwas von der Freude an Sprache und dem kreativen Prozess erzählt, aber eigentlich bin ich Schriftsteller geworden, damit ich nach London ziehen, in Cafés sitzen und mich mit anderen Schriftstellern über das Schreiben unterhalten kann.«

Ich wusste genau, was er meinte. Für Menschen, die, wie wir beide, aus völlig nicht-literarischen Familien stammten, ist das Schriftstellerleben etwas Wundervolles, und zwar mit all den oberflächlichen Dingen, die wir eigentlich verachten sollten: das Cafégeplauder, die Neuerscheinungen, das Durchblättern der Literaturseiten inklusive der leicht schuldbewussten Befriedigung, wenn ein befreundeter Autor eine schlechte Kritik erhält. Vergessen Sie einen Moment lang die Einsamkeit und die Angst, die Paranoia und die finanzielle Unsicherheit, denn das Leben eines Schriftstellers macht Riesenspaß.

Die Sache hat bloß einen Haken. Man muss schreiben. Das ist etwas, was Anfänger manchmal nicht zu begreifen scheinen. Wie viele andere Romanautoren halte auch ich oft Reden auf Festivals oder gebe Schreibkurse, und die Standardfrage gleich am Anfang lautet immer: »Wie haben Sie es geschafft, einen Roman zu veröffentlichen?« Die Frage ist natürlich gut und berechtigt, aber manchmal habe ich das dumpfe Gefühl, dass die Motivation dahinter ein wenig suspekt ist. Was war der Trick?, heißt die eigentliche Frage. Verrat ihn mir, denn dann wird mein Buch auch veröffentlicht. Natürlich klingt es ziemlich arrogant, wenn ich sagen würde, mein Buch wurde veröffentlicht, weil es gut war, aber es wäre ehrlich und könnte angehende Autoren vielleicht von dem Irrtum befreien, die Veröffentlichung sei ein Mysterium oder man brauche entsprechende Beziehungen. Davon hatte ich nämlich keine einzige, nicht einmal, nachdem ich meinen Abschluss auf der University of East Anglia gemacht hatte, deren Schreiblehrgang allgemein (und irrtümlich) als Eintrittskarte in den Club der veröffentlichten Dichter gilt. Ich fand einen Agenten, weil ich bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb den zweiten Platz belegt hatte. Ich habe einen Verlag gefunden, weil ich irgendwann ein Buch geschrieben habe, das gut genug war, um von meinem Agenten verkauft zu werden.

Wenn Sie ein angehender Romanautor sind, finden Sie es vielleicht verblüffend, dass so viele schlechte Bücher veröffentlicht werden, aber das ändert absolut nichts daran, dass Sie erst ein gutes Buch schreiben müssen, wenn Sie es in den Buchhandlungen sehen wollen.

Nur wenige Menschen schaffen es gleich beim ersten Versuch, einen guten Roman zu schreiben. Ich auch nicht. Mein erster veröffentlichter Roman war der dritte, den ich geschrieben hatte, von den zahllosen Fehlstarts, die oftmals Tausende von Wörtern lang waren und an denen ich monatelang gearbeitet hatte, ganz zu schweigen. Wenn auch Sie schon viel angefangen und nicht beendet haben, dann lassen Sie sich davon nicht entmutigen; sehen Sie es als notwendigen Bestandteil des Lernprozesses an. Ich muss immer lachen, wenn ich in einer Biografie über Herr oder Frau Verstorbene Literarische Berühmtheit lese, »Hätte er/sie doch nur diese ersten Manuskripte nicht weggeworfen – was für Schätze mögen darin verborgen gewesen sein!«. Unsinn. Herr oder Frau Verstorbene Literarische Berühmtheit hat das frühe Zeug in den Müll gesteckt, weil es Müll war!

Das, was dabei herauskommt, wenn Sie sich mit den Kapiteln dieses Buchs beschäftigen, könnte durchaus ein Fehlstart werden – nämlich dann, wenn Sie keine gute Idee für ein Buch haben. Denn die kann weder ich noch sonst irgendjemand Ihnen in den Kopf pflanzen. Wenn Sie diese Übungen machen, werden Sie am Ende keinen fertigen Roman und wahrscheinlich noch nicht einmal einen Erstentwurf haben. Aber sicher werden Sie Rohmaterial haben, aus dem eines Tages vielleicht ein Buch wird, wenn Sie es formen und bearbeiten.

Wie lange braucht man, um einen Roman zu schreiben? Das kommt darauf an. Mein erster Roman, Crazy Paving, entstand in achtzehn Monaten, während ich nebenbei als Sekretärin arbeitete. Eigentlich ist das ziemlich schnell, aber ich war damals jung, ohne Bindung und hatte keine häuslichen Verpflichtungen. Als ich meinen zweiten Roman begann, war ich Theaterkritikerin für eine Sonntagszeitung, was bedeutete, dass ich den ganzen Tag schreiben konnte, bis ich – wie eine Eule – abends das Haus verließ, um ins Theater zu gehen. Das war großartig. Dance with me war in sieben Monaten fertig. Mein drittes Buch wurde anhand eines einseitigen Exposés verkauft, als ich mit meinem ersten Kind schwanger war. Ich versprach meinem Verleger, das Buch würde vor dem Kind erscheinen, aber das war eine glatte Lüge. Das Baby kam, als ich beim ersten Kapitel war. Mein Partner arbeitete Vollzeit, und wir hatten keine Betreuung für das Kind. Trotzdem musste ich das Buch fertigstellen, zumal wir uns mit dem Vorschuss eine Wohnung gekauft hatten. Honey-Dew entstand in acht Monaten, der Preis war die totale Erschöpfung. Das ist übrigens der Grund, warum dieses Buch mein kürzestes ist.

Und dann das vierte, Fires in the Dark, das für mich einen echten Richtungswechsel bedeutete. Meine ersten drei Bücher spielten in der heutigen Zeit und waren bevölkert mit weiblichen Charakteren, die ungefähr in meinem Alter waren. Was darin geschah, war nicht einmal entfernt autobiografisch – Honey-Dew handelt von einem Mädchen, das seine Eltern umbringt -, aber ich muss zugeben, dass in Bezug auf Umfeld und Sprache vieles auf meiner eigenen Erfahrung beruhte. Fires in the Dark dagegen spielt in Mitteleuropa über einen Zeitraum von dreißig Jahren im zwanzigsten Jahrhundert. Hauptfigur ist ein Junge vom Stamm der Kalderasch-Roma. In Böhmen geboren, wächst er während der Großen Depression und dem Aufstieg der Nazis auf, kommt in ein Lager und flieht, um am Prager Aufstand im Mai 1945 teilzunehmen. Der Roman war dreimal so lang wie Honey-Dew und entstand in viereinhalb Jahren. Das nächste Buch, Die Wiege aus Stein, war ebenfalls ein langer, historischer Roman, kostete mich jedoch nur ein Viertel der Zeit, weil ich inzwischen wusste, dass man nicht alles über eine bestimmte Zeit wissen muss, wenn man einen historischen Roman verfassen will.

Mit anderen Worten: Ihr Buch wird so lange dauern, wie Sie brauchen. Aber ich werde mich etwas weiter aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass Sie, wenn Sie noch nie ein Buch geschrieben haben, es aber ernst meinen und mit den üblichen Belastungen wie Arbeit oder Familie oder – Gott bewahre – beidem gesegnet sind, von Anfang bis Ende gute drei Jahre brauchen werden. Dieses Buch kann Sie durch das erste Jahr bringen, in dem Sie Material sammeln, sich Notizen machen, erste Pläne entwerfen und erste Szenen schreiben. Im zweiten Jahr werden Sie verzweifeln, das Ding weglegen, es wieder hervorholen, sicher sein, dass Sie Ihre Zeit damit vergeuden und feststellen, dass Sie trotzdem weitermachen möchten. Im dritten Jahr dann wird die eigentliche Schreibarbeit beginnen.

Sie wollen immer noch? Gut. Wir fangen gleich an. Aber vorher möchte ich Ihnen noch sagen, was dieses Buch nicht kann. Es kann Ihnen – abgesehen von wenigen generellen Hinweisen am Ende - keinen Tipp geben, wie man es schafft, einen Verlag zu finden, der Ihren Roman herausbringt. Als ich meine Zeitungskolumne »Ein Roman in einem Jahr« schrieb, sagte ich mir, dass jeder Brief, der mich nach Agenten oder Verlagen fragen würde, in einer feierlichen Zeremonie in meinem Garten verbrannt werden würde. Das mag etwas grausam klingen, aber ich stehe dazu. Jeder angehende Autor darf sich höchstens ein Prozent seiner Zeit mit der Frage beschäftigen, wie er an eine Agentur oder Verlag kommt; die restlichen neunundneunzig Prozent sollte man nutzen, um sich darauf zu konzentrieren, einen spannenden Plot zu entwickeln, überzeugende Charaktere zu erschaffen und klare, schöne Prosa zu schreiben. Zu viele Anfängerautoren machen das mit dem einen und den neunundneunzig anderen Prozent genau umgekehrt. Das Buch zu veröffentlichen, mag unmöglich erscheinen und ist es manchmal auch, aber wenn Sie noch kein gutes Buch geschrieben haben, dann sollte dies, ehrlich gesagt, Ihr allerletztes Problem sein. Das Einzige, was Sie im Augenblick im Kopf haben sollten, ist das Schreiben selbst. Schreiben Sie Ihr Buch, schreiben Sie es gut und schreiben Sie es noch einmal um, damit es noch besser wird.

Ich vermute, dass an dieser Stelle ein oder zwei von Ihnen verächtlich schnauben werden, vor allem dann, wenn Sie bereits ein noch unveröffentlichtes Buch geschrieben haben oder Stammgast in Schreibseminaren sind. Spannender Plot? Überzeugende Charaktere? Klare Prosa? Pah. Das ist doch was für Anfänger. Ich habe früher öfter solche Abendschreibkurse geleitet. Meine am wenigsten talentiertesten Schüler waren stets die, die schon herablassend grinsend ankamen und davon überzeugt waren, dass es nur einer großangelegten Verschwörung, zu der natürlich auch ich gehörte, zuzuschreiben war, dass sie noch nichts veröffentlicht hatten. Einerseits wollten sie den Saum meines Umhangs berühren, als sei die Veröffentlichung ein übertragbares Virus, das überspringen würde, wenn man sich nur hartnäckig und lang genug an mich klammerte. Andererseits waren sie sich sicher, dass sie nichts mehr zu lernen hatten und verachteten sich selbst und die anderen Teilnehmer, weil sie hier saßen. Und hier kommt die Erkenntnis dieser Woche: Wir alle haben etwas zu lernen. Sogar Ian McEwan oder Margaret Atwood oder Toni Morrison haben noch etwas zu lernen, und sie sind deshalb so wunderbare Schriftsteller, weil sie das genau wissen – und an jedem Buch verdammt hart arbeiten.

Talent kann man nicht lernen, und wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie nicht mehr oder weniger talentiert sein als zuvor. Aber man kann sich das Handwerk aneignen, und beim Schreiben von Romanen gibt es mehr Techniken und Methoden zu erlernen, als die meisten Romanautoren zugeben würden. Nehmen wir zum Beispiel Plot und Struktur, eines meiner Lieblingsthemen: »Jede Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende«, sagt Jean-Luc Godard, »nur nicht zwingend in dieser Reihenfolge.« Das ist hübsch, aber nicht wahr. Selbst Bücher, die scheinbar vollkommen kunstlos und handlungsfrei sind, haben eine gewisse Struktur, und sei es dadurch, dass es sich um Romane handelt, denn hätten sie keine Struktur, wären es nur aufgezeichnete Gedanken. »Jedes Mal, wenn ich einen Roman anfange«, sagte die überaus versierte Susan Hill, »erhebt er sich vor mir wie ein Berg, und ich sage mir, >Oh, nein, diesmal bist du zu weit gegangen.<« Wenn man sich einmal in Ruhe überlegt, an welche Größenordnung man sich heranwagt, wenn man ein Buch von, sagen wir, achtzigtausend Wörtern schreibt, dann erscheint und dies als einschüchternde und nicht zu bewältigende Aufgabe. Um sie weniger abschreckend zu machen, muss man sie in ihre Bestandteile zerlegen und diese nacheinander angehen. In den folgenden Kapiteln biete ich Ihnen verschiedene Aspekte der Techniken in nicht zu großen Portionen an. Natürlich überschneiden sich viele Themen, eine Dialogübung kann Sie durchaus direkt zu einem beschreibenden Abschnitt führen, aber daran ist nichts verkehrt. In dieser Phase muss Ihre Arbeit nicht perfekt geordnet sein, es wäre sogar reichlich merkwürdig, wenn es so wäre. Die Hauptsache ist, dass Sie so viel schreiben wie möglich. Das Chaos lässt sich später immer noch bereinigen. 

»Die Kunst des Schreibens«, meint Kingsley Amis, »ist die Kunst, den eigenen Hosenboden auf den eigenen Stuhl zu setzen.« Also fangen Sie an. Nehmen Sie sich Stift und Papier ...


Übung 1

... und schreiben Sie einen Satz, der mit folgenden Worten beginnt:

»Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir ...«

Sie können natürlich auch mehr schreiben, aber wenn Ihnen nur ein Satz dazu einfällt, dann ist das auch in Ordnung.

Wenn Sie darüber nachdenken, wie Sie diesen Einstiegssatz beenden, kann es sein, dass Ihnen einer, dann ein anderer und dann noch weitere in den Sinn kommen. Wenn nicht, ist das nicht weiter schlimm. Natürlich kann es auch sein, dass Ihnen plötzlich ein ganz eigener Anfangssatz einfällt, oder nicht, was auch vollkommen in Ordnung ist. Vervollständigen Sie einfach nur den, den ich begonnen habe, wenn Sie zu mehr im Augenblick keine Lust oder Muße haben.

Möglich, dass Sie schon während dieser Übung die kleine spöttische Stimme im Kopf hören, die Ihnen sagt, dass Sie niemals einen Roman schreiben werden. Oder eine, die behauptet, dies hier sei blöd, weil zu einfach. Beide Sätze sind gleichermaßen destruktiv und Sie sollten sie ignorieren. Jeder muss irgendwo anfangen. Laurence Sterne, Emily Brontë und Nadine Gordimer haben auch einmal irgendwo angefangen. Jeder Roman in der Geschichte der Literatur beginnt mit einem Satz, also beginnen Sie jetzt.

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Leserbeiträge

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Eingetragen am: 10.04.2008 von Schreibliesel
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8476

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir gar nichts. Wie sollte er auch. Er, der leibliche Vater, saß wahrscheinlich irgendwo grübelnd in einer Ecke. Dachte darüber nach wie es so weit kommen konnte, dass er seine Ehefrau mit meiner Mutter betrogen hatte und zu allem Überfluss ein Kind das Produkt seines Fehltritts war. Acht Jahre und das Grübeln nahm kein Ende.Er saß an diesem Tag nur 50 Kilometer von mir entfernt, in einer anderen Stadt, auf einer anderen Couch. Keine große Entfernung, aber zu weit, um meine Kindheit, die schon seit Monaten in ihre Einzelteile zerfiel und nicht mehr zu spüren war, zu retten. Denn an seine rechtmäßige Stelle als Vater, war ein anderer Mann getreten, der es weder Wert war Vater genannt zu werden noch wert war überhaupt zu leben. Ich habe ihn gehasst. Von Anfang an.


Eingetragen am: 09.04.2008 von Biddy
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8469

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass wir morgen zu meiner Oma fahren würden. Meine Sachen sollte ich packen, wir müssten früh aufstehen. Ich war aufgeregt. Ich liebte die Gegend im Oldenburger Land, den Kanal, der fünf Minuten von dem alten, kleinen Haus verlief, in dem meine Großeltern wohnten. Ich liebte die Aufregung, den Hauch von Abenteuer, wenn wir - mein Vater und ich - am Kanal schwimmen gingen, obwohl das verboten war, wenn wir uns schnell in den Büschen versteckten, weil ein Boot von der Küstenwache an unserer kleinen Badestelle vorbeischipperte. Ich weiß nicht, welche drakonischen Strafen sich meine kindliche Phantasie ausgemalt hatte für den Fall, dass wir entdeckt worden wären... für mich stellte die Küstenwache eine Bedrohung dar, die dem amerikanischen Geheimdienst sicher in nichts nachgestanden hätte.
Ich war fasziniert von den Wellen, die die Schiffe hinter sich herzogen, von denen eine mich einmal fast weggetragen hatte, so dass mein Vater mich in letzter Sekunde retten musste. Das war noch bevor ich schwimmen gelernt hatte. Ich liebte auch meine Großeltern, und natürlich die Tiere, Kaninchen und ein Meerschweinchen, bei deren Versorgung ich meinem Opa jeden Morgen eifrig half, wenn wir in den Ferien dort waren. Ich konnte stundenlang am Stall stehen und die weichen Felle streicheln.
Ich freute mich auf die Ferientage in Norddeutschland. Aber diesmal sollte ich noch ganz andere Abenteuer erleben, als ich sie mir jemals hätte ausmalen können....


Kommentar von Taube

...das macht Lust auf mehr.Schreib weiter! Taube.

Eingetragen am: 22.06.2008

Eingetragen am: 08.04.2008 von mizzi
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8338

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir ich solle endlich aufhören in die Windeln zu machen


Kommentar von mutzenbacher

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir ich solle endlich aufhören in die Windeln zu scheißen und das verdammte Messer wieder in die Schuhschachtel legen.

Eingetragen am: 09.04.2008

Eingetragen am: 08.04.2008 von mizzi
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8334

Am Tag nach meinem achten Geburtstag ging meine Kindheit zu Ende.Nichts blieb wie es einmal war. Morgens war noch alles normal. Meine Frühstück, eine Schale mit Cornflakes, von meiner Mutter liebevoll mit Zimt bestreut, schlang ich mit höhrbaren Schlürfgeräuschen in mich hinein. Ihre Umarmung zum Abschied ließ ich ungeduldig, den Kopf schon voll mit wichtigem Dingsbums, über mich ergehen.


Eingetragen am: 08.04.2008 von Belo Horizonte
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8328

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, er würde mich zu einer Pflegefamilie nach Glarus schicken, da er das Geld für mich nicht aufbringen könnte. Mein Vater versoff das ganze Haushaltsgeld seit etwa zwei Jahren. Und ich musste nun dafür büssen, meine Freunde aufgeben und die Schule wechseln. Meine Mutter sagte dazu erstmal gar nichts. Sie meinte, dort würde es mir bestimmt besser gehen und ich würde bald neue Freunde kennenlernen. Ausserdem seien meine Plegeeltern super nett und freuen sich auf mich.
Ich schloss mich den ganzen Abend in meinem Zimmer ein und weinte in mein mit Ferrari-Autos bedruckten Kopfkissen


Eingetragen am: 08.04.2008 von Lara Marie Böhm
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8315

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass er gar nicht mein Vater ist. Damals fing alles an. Ja, ich glaube, es war dieser eine Moment, der alles veränderte. Unmerklich, schleichend. Aber das ist mir erst heute, 30 Jahre später, im Gefängnis,so richtig bewusst geworden und auch nur, weil man mich gebeten hat zurückzublicken an den Anfang und dorthinzugehen, wo meiner Meinung nach alles begann...


Eingetragen am: 07.04.2008 von siena
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8309

am tag nach meinem achten geburtstag sagte mein vater mir, ich solle meine lieblingssachen zusammenpacken, denn wir würden heute weggehen, für unbestimmte zeit.


Eingetragen am: 07.04.2008 von Barbara Theisen
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8269

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass wir im nächsten Monat in die benachbarte Großstadt ziehen werden. Dort ist alles viel einfacher für uns. Vaters Arbeitsstelle befindet sich dort, er muss nun nicht mehr mit dem Zug früh am Morgen hin und am späten Nachmittag wieder zurück fahren. Mutter bekommt endlich einen Elektroherd in der Küche, dort wird auch mein Schlafsofa stehen. Mein älterer Bruder darf im Wohnzimmer schlafen. Zur Toilette geht es nicht mehr über den Hof, was im Winter immer einem Pfützenparcours gleichkam. So manches mal rutschte ich im Dunkeln schlaftrunken auf einer gefrorenen Pfütze aus und schlug lang auf den Boden. Nun brauche ich nur noch den langen, Hausflur entlang bis zur Kellertreppe. Ein Druck auf den Lichtschalter sorgt für einen sicheren Weg dorthin.
Aber was wird aus unseren Hühnern, den Gänsen und meinem Kaninchen? Darf Senta, unser Schäferhund mit? Was wird aus meinen Freundinnen; unserem Versteck im hohlen Baumstamm, in das wir unsere Botschaften in einer geheimen Sprache hinterlegen? Unterschrieben mit einem Namen, den nur wir kennen?
Wer kennt in der Großstadt Lebräb Tuahtlif?


Eingetragen am: 06.04.2008 von Walsi
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8226

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, das ich ihm und Mutti viele Sorgen bereitet hätte. Denn ich kam mit einem Geburtsfehler nahmens Vatersyndrom zur Welt. Ich sei vier Monate im Spital gewesen und hätte nur dank mehreren Notopertionen gerettet werden können. Endlich war es raus! Ich merkte nach und nach dass ich das Gefühl, meine Eltern seihen nicht meine leiblichen Eltern zu verstehen.


Eingetragen am: 05.04.2008 von Gabi Mösbauer
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8167

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass meine Mutter heut früh nicht wie gewohnt zur Arbeit gegangen ist, sondern uns für immer verlassen hat. Ich verstand den Sinn seiner Worte nicht und sah ihn mit großen, erwartungsvollen Augen an.


Eingetragen am: 05.04.2008 von Gisa-Anna
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8161

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mir mein Vater nach dem Frühstück, bei dem er, entgegen seiner Gewohnheit, sehr einsilbig war - normalerweise unterhielt er die ganze Familie mit heiteren Anekdoten und wir lachten uns die restliche Müdigkeit weg - jedenfalls sagte mir mein Vater, daß er einen neuen Auftrag hätte und für längere Zeit wegbliebe. Das war nichts Neues. Mein Vater war Kirchenrestaurator und deshalb sehr oft unterwegs, und oft auch für lange Zeit. Die Kirchen,in denen er arbeitete, waren weit weg. In großen, aufregenden Städten. Ich beneidete ihn. Sobald ich erwachsen war, würde ich all diese Städte besuchen. Es waren nicht die Kirchen, die mich interessierten, sondern das Geheimnis, das sich hinter den aufregend klingenden Namen der Städte verbarg. Mich wunderte nur, daß mein Vater seine Abreise noch einmal erwähnte, denn ich wußte schon vor meinem Geburstag, daß er am Tag danach aufbrechen würde.


Eingetragen am: 04.04.2008 von Lena
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8109

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, ich solle aufhören, gemeine Sachen über meine Mutter in mein Tagebuch zu schreiben.


Kommentar von Kerstin

Super, das gefällt mir total gut. Wie geht´s weiter? Der erste Satz macht total neugierig, Grüße von Kerstin

Eingetragen am: 07.04.2008

Eingetragen am: 04.04.2008 von erin
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8080

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass ich vielleicht bald noch einen zweiten Bruder bekomme.


Eingetragen am: 03.04.2008 von Petra Kunst
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8025

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, daß er nun doch in den Krieg ziehen müsse. Dabei ging er vor mir in die Hocke, umfaßte meine Schultern mit beiden Händen und blickte mich sehr ernst und traurig an. Ich spürte trotz des warmen, sonnigen Frühlingstages, wie er versuchte, die Ernsthaftigkeit seiner Lage mir möglichst sanft und behutsam beizubringen. Mit großen Augen schaute ich ihn an, versuchte das von ihm Gesagte zu verstehen. In meiner kindlichen Welt hatte bisher keine derartige Bedrohung stattgefunden. “Aber natürlich” entgegnete ich ihm fest, wissend von meinen täglichen Spielen im Kinderzimmer, welches Abenteuer mein Vater nun vorzuhaben schien. Im Geiste sah ich mich bei meinem Lieblingsspiel, bei dem ich auf meinem großen Holzpferd saß und furchtlos im Kampf gegen imaginäre Feinde meinen kleinen Holzsäbel durch die Luft wirbeln ließ. Unbeholfen entrann meinem Vater ein Lächeln und hilfslos glitt sein Blick weiter hinter mich. Dort stand meine Mutter, angelehnt an den weißen Pfosten der breiten Holzveranda. Trotz ihres schönen Seidenkleides, dessen dezentes altrosè ihr blondes hochgestecktes Haar noch goldener erscheinen ließ, wirkte ihr Antlitz blaß und ängstlich. Um ihre blauen Augen rötete sich leicht die Haut und ihr Blick ließ ahnen, welch innerlicher Schmerz ihr Herz nun umkrallte. In der einen Hand hielt sie ein weißes Spitzentuch, an dem sie nervös herumzunesteln schien. Ihre Augen schimmerten feucht, während sie sich verstohlen eine Träne aus dem Gesicht wischte. Mit der anderen Hand hielt sie ihr Kleid mit dem breiten Reifunterrock fest. Zu ihren Füßen saßen die Zwillinge, artig und sauber in ihre pastellfarbenen Kleidchen gehüllt, unter denen ihre weißen Spitzenhöschen hervorlugten. Ihre goldenen Locken quollen unter einer weißen Haube hervor. Ungeachtet der Situation spielten sie mit zwei kleinen braunen Hundewelpen, die sich fröhlich auf den Rücken fallen ließen, um mit ihren tapsigen Pfoten das Liebkosen der Kinderhände zu genießen.
Ich starrte zu Boden und sah auf die verstaubten Stiefelspitzen meines Vaters, während Lance im Hintergrund ungeduldig schnaubte. “Mein Junge”, begann nun mein Vater, seine Stimme klang weich und feinfühlig und seine dunklen Augen musterten mich aufmerksam. “Du bist mein großer lieber Junge und jetzt der einzige Mann im Haus. Du wirst auf Mutter und Deine Schwestern aufpassen, versprichst Du mir das?” Dabei sah er mich ernst und liebevoll an. Wortlos nickte ich angesichts dieser großen Verantwortung. “Wann kommst Du wieder?” rief ich nun aufgeregt, während mein Vater sich erhob und seine graue Uniform straffzog. Nach kurzer Atempause antwortete er schwer: “Ich weiß es nicht”. Dabei strich er sich kurz über seinen Oberlippenbart. Dann wendete er sich Mutter zu, umarmte sie heftig und küßte sie innig auf den Mund. Als er von ihr abließ, hob er die Zwillinge nacheinander hoch und drückte jedem einen Kuß auf die rosigen Wangen. Dabei lachten sie vor Freude, als wäre dies ein Abschied wie jeder andere. Anschließend wandte er sich nochmals mir zu. Jetzt kamen mir doch die Tränen und ich spürte einen dicken Kloß im Hals. Ich drückte mich fest an seinen Körper und umarmte ihn in dem Gefühl, ihn nie mehr loszulassen. Die Verzweiflung zerriss meine kleine Kinderseele und ich spürte, wie auch mein Vater mit sich rang und mich tröstlich an sich drückte. Dabei sagte er mit leicht zittriger Stimme: “Mein Junge, ich hab Dich sehr lieb”. Im Hintergrund vernahm ich den leisen Aufschrei meiner Mutter, auch sie konnte ihre Tränen nun nicht mehr zurückhalten. Sanft schob mich mein Vater von sich. Er zupfte seine Handschuhe und seinen Gürtel zurecht, an dem der große blitzende Säbel hing und setzte seinen Hut auf sein dunkles Haupt. Er nahm nun beide Zügel in die Hand und schwang sich mit einem kurzen Satz in den Sattel. Dabei machte Lance ein paar Schritte rückwärts und mit einem kurzen Zug am Zügel deutete Vater Lance an, stillzustehen. Noch einmal bedachte er uns alle mit einem wehmütigen Blick des Abschiedes, ehe er Lance eine leichte Drehung ausführen ließ. Dann trat er Lance leicht mit den Sporen in die Flanken und trabte langsam von unserer Plantage. Auf halben Wege blieb Vater nochmals stehen und schaute zu uns zurück. Ich konnte nun nicht mehr anders und rannte los, als wäre der Teufel hinter mir her. Weinend aus tiefstem verzweifelsten Herzen rannte ich zu Vater, während dieser abgestiegen war und mir ein kurzes Stück entgegenlief. Mit letzter Kraft ließ ich mich keuchend in seine Arme fallen und weinte bitterlich, in der Angst ihn zu verlieren. So klammerten wir ein paar Minuten aneinander, während auch mein Vater leise weinte. Er ergriff sanft meinen Kopf und drehte ihn zu seinem Gesicht empor. Sein Gesicht war gerötet und die Tränen hatten feuchte Rillen hinterlassen. Wir sahen uns kurz an und es bedurfte keiner Worte, wir verstanden auch so einander. Vater küßte mich ein letztes Mal auf die Wange, dann schwang er sich energisch in den Sattel. Noch ein Blick, bevor er Lance die Sporen gab. Lange stand ich da, winkend mit Tränen, die mir über das Gesicht liefen und auf die Erde tropften. Gleichzeitig mußte ich stark sein, für Vater! Mein Blick verfolgte ihn, bis er am Horizont verschwand und die letzte Staubwolke von Lance zerfiel.


Eingetragen am: 03.04.2008 von Sandrita
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8011

An meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass es den Himmel auf Erden wirklich gibt, und dass ich dennoch niemals finden würde. Damals verstand ich nicht, was er meinte.


Eingetragen am: 02.04.2008 von Michael
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7951

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass er stolz sei mich zum Sohn zu haben, und mich mehr als alles andere lieben würde, dass er immer für mich da ist und ich seinen Segen habe auf all meinen Wegen. Heute rührt mich das sehr, damals war ich zu jung um zu wissen wie gewichtig und liebevoll diese Worte aus dem Mund eines Mannes waren, der Mutter und Vater in seiner Kindheit verloren hatte, sich von seiner Frau, meiner Mutter, getrennt hatte wegen ihrer Alkoholsucht und ihrer Aggresion gegen mich. Mein Vater ist für mich der wichtigst Mensch in meinem Leben.


Eingetragen am: 02.04.2008 von Markus Tolksdorf
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7927

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass ich ja nun schon bald neun Jahre alt werde.


Eingetragen am: 31.03.2008 von Anastasia
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7758

Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass er eine kleine Überraschung für mich hätte. Ich dachte an die vielen Geschenke und wunderte mich, warum er das nicht schon gestern gesagt hatte. Als ich meinen Kopf von seiner Schulter hob, während wir vor dem Kaminfeuer saßen, wandelten sich seine Lippen zu einem Lächeln. Ich liebte es und so hatte er auch gestern an meinem Geburtstag gelächelt, als ich mit meinen Freundinnen den ritualen Tanz der Sorasgötter vorführten. Er stand auf, glättete sich seine Robe und schließte mit seiner kräftigen Hand sanft die meine. Wir gingen zwischen den Halbschatten der Bäume, des riesigen Innenhofes. Ich fragte mich, wann die Überraschung denn endlich sein würde.


Eingetragen am: 31.03.2008 von Luka
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7742

Am Tag nach meinem achte Geburtstag sagte mein Vater zu mir, wie sehr er mich liebe.Mein Herz machte vor Freunde einen Sprung in meinem Brustkorb. Ich konnte mich nicht erinnern, jemals diese Worte von ihm gehört zu haben.
Desto grausamer war sein nächster Satz. "Mein schatz, Wir werden uns jetzt eine zeitlang nicht sehen. Ich werde von deiner Mami weggehen..."
Mir war als würde er in meinen Brustkorb greifen und mein kleines schlagendes Herz zwischen seinen kräftigen Fingern kneten und mit einem Ruck aus meinem Körper herrausreißen. Ich stand bewegungslos vor ihm - erstaunt dass ich noch lebte - sah dass sich seine Lippen bewegten, seine Worte jedoch drangen nicht an mein Ohr.


Eingetragen am: 31.03.2008 von Lilly
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7711

[...], dass sie fort ging und nicht wiederkommen würde.


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