Schreiben Sie mit!
Kapitel 3 mit Übungsaufgabe
Leserbeiträge
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6298
„Ich will einen Roman schreiben, weil mich der Gedanke nicht los lässt. Es treibt mich immer wieder an die Tastatur. Ich muss einfach “
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6295
Ich will eigentlich keinen Roman schreiben, jedenfalls noch nicht jetzt, aber ich will etwas lernen.
Die Sprache reizt mich. Ich will mit ihr arbeiten, etwas formen, Gefühle ausdrücken, etwas festhalten, weil mir das Spass macht.
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6293
„Ich will einen Roman schreiben, weil ...“
ich mir einfach den Frust in meinem Leben von der Seele schreiben muss!
Und dann ist da noch meine Liebe zur Literatur und als schwierige Hemmung mein beim Schreiben erfolgloser Vater - darf ich ihn vielleicht übertreffen und mein schreibender, alkoholkranker Bruder. Ist Schreiben etwa gefährlich? Ich kann es nur herausfinden, wenn ich es probiere.
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6257
Warum schreibe ich einen Roman?
Weil die Zeit gekommen ist, einen Roman zu schreiben. Ich habe meine Kindheitserinnerungen aufgeschrieben, habe die Chronik eines Dorfes und seiner Schule, in der ich sechs Jahre unterrichtet habe, aufgezeichnet. Ein Sachbuch ist gerade fertiggestellt. Viele Geschichten sind entstanden. Auch Gedichte, besonders Limericks, schreibe ich gern. Nun brauche ich eine neue Aufgabe, die mich fordert und höhere Ansprüche stellt. Ich habe noch keine Ahnung, was ich schreiben werde, aber ich weiß aus Erfahrung, wenn es soweit ist, kommen die Ideen von ganz alleine. Die Sätze und Formulierungen sind schneller in meinem Kopf, als ich sie aufschreiben kann. So war es bisher immer, sollte das nicht klappen, dann werde ich das Projekt aufgeben, einen Roman zu schreiben und finde sicher eine andere Schreibaufgabe.
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6249
"Ich will einen Roman schreiben, weil.."
...naja, gleich zu Anfang einen Roman schreiben? Ich möchte mich gern darin versuchen, ob es mir überhaupt gelingt. Ich suche schon lang eine neue Herausforderung. Ein Versuch ist es wert. Das alltägliche Leben schreibt eine Menge Geschichten, von denen es sich oft lohnen würde, sie nieder zu schreiben.
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6245
Ich will einen Roman schreiben, weil ich mich gerne mit Wörtern und Sprache beschäftige. Es ist für mich eine große Herausforderung und bereitet mir viel Spaß ein leeres Blatt Papier zu beschreiben. Nebenbei lese ich sehr gerne, besonders interessiert mich die Art, wie ein Buch geschrieben ist.
Ich stehe noch in den "Anfangsschuhen" der Schreibkunst, aber jeder Autor musste einmal mit dem Schreiben beginnen, um früher oder später Erfolg zu haben.
Vielleicht erfüllt sich irgendwann mein Lebenstraum, ein Buch zu schreiben.
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6233
„Ich will einen Roman schreiben, weil mich der Gedanke nicht los lässt. Es treibt mich immer wieder an die Tastatur. “
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6204
Diese Übungsaufgabe hat mich vor eine besondere Herausforderung gestellt. Ich finde, dass es sehr vieler Überlegungen bedarf, warum ich einen Roman schreiben möchte. Was mich nicht motiviert, viel mir sofort ein: Berühmtsein und Geld verdienen. "Aber warum dann" habe ich mich mehrmals gefragt. Ich habe die Frage, dann immer wieder verdrängt. Irgendwann kam mir eine Idee, wie ich meine Antwort finden kann. Ganz einfach: Warum lese ich eigentlich so gerne?
Ich lese gerne, weil
* ich mich so gerne vom faszinierenden Sprachgebrauch meiner Lieblingsautoren verzaubern lasse,
* ich so gerne in Phantasien anderer abtauche und so das Gefühl habe live dabei zu sein,
* ich es liebe Buch-Charaktere zu entdecken und sie auf ihren "Lebensweg" zu begleiten,
* ich immer traurig bin, wenn ein gutes Buch zu Ende ist,
* ich mich in einigen Büchern wieder entdecke oder Ideen für neue Wege finde.
Das waren meine wichtigsten Antworten. Und ich denke, dass diese auch meine Antwort auf die Frage in dieser Übungsaufgabe sind.
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6175
Ich will Romane schreiben, weil ich in jeder Romanwelt reise und doch immer wieder zu mir heimkehre.
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6128
Ich will einen Roman schreiben, weil diese Idee mich seit Jahrzehnten schon juckt. Auf diesem Weg möchte ich aus meiner Alltagsrolle heraus treten und mich der Welt zeigen in einem Bild, das ich selbst zeichne.
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6038
Ich will einen Roman schreiben, weil ich meinen Leser vor Spannung die ganze Nacht durchlesen lassen will!
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5865
Ich will einen Roman schreiben, weil neulich etwas höchst Erstaunliches geschehen ist, als ich einmal in mich hineinhorchte. Plötzlich erschien mir eine Großmutter. Ich kannte sie überhaupt nicht. Sie saß einfach da, schwarz gekleidet. Eigentlich nahm ich sie selber nur schemenhaft wahr, denn viel bemerkenswerter waren ihre aufrechte Haltung und der Krückstock, den sie in der Hand hielt. Damit schlug sie auf den Boden und sagte dabei mit dunkler, volltönender Stimme in deutlich energischem, um nicht zu sagen geradezu gebieterischem Tonfall zu mir: "J'ai mon mot à dire!"
Sie sprach Französisch mit mir - Ich habe etwas zu sagen! - ...
Welche Verblüffung!
Wer ist sie? Wo kam sie her? Warum kam sie zu mir? Und vor allem: Was hat sie zu sagen???
Ich ahne, dass es genau das ist, was das Thema meines Romans sein könnte und bekomme Herzklopfen, wenn ich daran denke. Ich habe große Lust, zu schreiben, allein: Ich weiß nicht, was! Mir fehlt ein Thema.
Es kommt mir direkt vermessen vor, den Übungssatz zu ergänzen und damit und dabei von mir zu sprechen.Ein Roman! So etwas Großes! Ich habe den Übungssatz deswegen zunächst für mich verworfen,bis mir am nächsten Tag auf einmal wieder die Großmutter in den Sinn kam.
Sie ist da, und ich kann ihr Bild, ihre Worte jederzeit wieder hervorholen. Sie macht mir Mut.
Jetzt bin ich erst ganz am Anfang dieses verheißungsvollen Weges zu einem Roman - MEINEM Roman.
Du könntest doch schon einmal anfangen das Leben deiner Großmutter zu recherchieren - so etwas ist sehr zeitaufwendig, aber auch befriedigend. Das bringt dich dann zu deinen Eltern und zu dir.
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5814
Ich möchte einen Roman schreiben, weil ich eigentlich dauernd am Schreiben bin.Ich habe schon unzählige Geschichten fertig geschrieben, sie dann gelesen und geglaubt dass sie nicht gut genug sind. Obwohl alle meine Freunde und Bekannten meine Geschichten lesen mußten, war ich nie zufrieden, wenn sie sagten: "Die sind einfach Super!" Mein bester Lektor ist mein Mann. Er sagt mir ganz genau und ziemlich einfach: "Weg damit!" Oder er sagt: "Toll!" Dann freue ich mich wie verrückt und bin auch ein bisschen stolz. Dann habe ich mich dazu entschlossen einen Fernlehrgang in "Der Schule des Schreibens" zu belegen. Ich wählte Belletristik und dann begann das eigentliche Schreiben erst richtig.Es machte riesigen Spaß die Aufgabenhefte durchzuarbeiten, ich freute mich schon immer auf die Rücksendung durch die Lektoren, und darauf wie denn wohl meine Geschichte ausgefallen war. Der Beitrag zu dem jeweiligen Aufgabenheft wurde immer ganz und gar auseinandergnommen und kommentiert, so dass ich immer genau wußte was ich falsch gemacht hatte. Der Fernkurs hat zwei Jahre gedauert und mir sehr geholfen. Eine Kurzgeschichte,(Krimi), ist von einem Memoiren-Verlag in Österreich in einer Anthologie erschienen und ich habe mich so darüber gefreut, dass ich das kleine Büchlein immerzu mit mir herumgeschleppt habe. Zugegeben; ich war sehr stolz darauf, aber das hat mir auch den Mut gegeben weiterzuschreiben und jetzt sitze ich gerade an meinem Roman mit den vielen tausend Fäden, die noch geordnet werden müssen, obwohl alles in meinem Kopf schon fertig ist! Also bleibe ich dran.
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5801
Am Tag nach meinem achten Geburtstag sagte mein Vater mir, dass er aufhören wird. Nein, es war mehr, er sagte es nicht nur, er versprach es, er versprach, dass er endlich aufhören wird, dass er aufhören wird zu trinken. Er versprach es jedes Jahr, er versprach es auch nachdem meine Mutter ihn verließ und mit mir wegzog. Er verspricht es heute immer noch. Obwohl er weiß, genau wie ich, genau wie meine Mutter, er weiß, dass er nicht aufhören wird. Und nicht, weil er es nicht schafft, nein, die Gründe für sein Versagen liegen tief, tief in seinem Inneren. Es ist eine Krankheit, die er nie überwinden wird, egal wie viele Jahre noch vergehen, egal wie oft er es mir verspricht. Es ist eine Krankheit, eine Krankheit, die ihn von der Welt entfremdet und sein Leben ruiniert hat. ...
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5787
Ich will einen Roman schreiben, weil die Herausforderung hierbei sehr hoch ist, der ich mich gerne stellen möchte. Ich möchte sehen wie weit ich mit dem Vorhaben komme zu schreiben. Schaffe ich es nicht, habe ich es jedenfalls versucht. Dabei stellt sich bei mir auch die Frage, wie würden es die Leser annehmen? Ich denke mit etwas mehr Übung und Erfahrung würde es mir ganz gut gelingen und das möchte ich auf die Probe stellen!
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5701
Ich will einen Roman schreiben,weil...
mich dieser Gedanke seit mehreren Jahren verfolgt. Schon als Kind habe ich am liebsten gelesen und die Märchen oder Geschichten, die mich am meisten bewegten, hinterher mit meinen Freundinnen nachgespielt.
Meine liebsten Hausaufgaben waren Aufsätze und ich erinnere mich noch lebhaft an einen Tag in der 5.Klasse, als jeder Schüler einen Krimi schreiben sollte. Anschließend wurden verschiedene Ergebnisse vorgelesen, wobei die Klassenkameraden einige Male riefen: "Ach ja, den Film hab ich auch gesehen."
Und dann sollte ich meinen vortragen. Er handelte von einem Diamantenraub. Die Klasse war mucksmäuschenstill. Als ich fertig war, bestimmte ein Mitschüler lautstark: "Und das spielen wir jetzt!" Tatsächlich haben wir "meinen Krimi" noch in der gleichen Stunde nachgespielt und eine Menge Spaß damit gehabt.
Ich studierte Musik und begann mein Berufsleben mit einer Anstellung an einem kleinen Operettentheater. Bei weitem nicht das, was ich mir in meinem grenzenlosen Ehrgeiz erträumt hatte, aber ich erhielt ein regelmäßiges Einkommen mit dem, was ich studiert hatte(!) und stand auf eigenen Beinen, was für mich das vorerst Wichtigste war.
In dieser Zeit hatte ich eine Menge persönlicher Probleme mit meinem damaligen Freund sowie mit meiner Mutter. Diese Probleme resultierten aus meiner Erziehung und meinem bedingungslosen Willen, um jeden Preis Geigerin zu werden. Im Grunde waren es Probleme mit mir selbst, ich war geistig von meinem Inneren, meiner Seele, abgeschnitten.
Nur durch Schreiben kam ich mir selbst nahe, nur schriftlich konnte ich sowohl meinem Freund als auch meiner Mutter genau ausdrücken, was ich empfand.
Nun, ich hatte vorerst mein oberstes Ziel erreicht und machte mich ernsthaft an die Lösung der erwähnten Probleme mit Freund und Mutter, wobei sich natürlicherweise das mit meiner Mutter als bei weitem zeit- und kraftraubender herausstellte - genaugenommen bin ich immer noch dabei.
Während all´ der Zeit habe ich immer gelesen und geschrieben, durch Schreiben wurde mir alles nach und nach klar. Nach drei Jahren hoffnungsloser Unterforderung in besagtem, ständig von der Schließung bedrohten, Operettentheater, wollte ich unbedingt eine bessere und sicherere Anstellung.Ich machte unzählige Vorspiele, manchmal war das Ziel zum Greifen nah. Doch dann hatte ich zwei Vorspiele kurz hintereinander, die ich als schlimme Nackenschläge empfand.
Ich war vollkommen ausgepowert, am Boden zerstört und zu allem Überfluß starb meine geliebte Katze genau in den Tagen, in denen ich quer durch Deutschland reiste.
Ich fuhr an die Ostsee in die Ferien und verbrachte vier Wochen lesend, nachdenkend, erholte mich. Am Ende des Urlaubs stellte ich mir selbst die Aufgabe, innerhalb einer Woche eine Geschichte zu schreiben und zu illustrieren.
Die Geschichte gestaltete sich als deutlich längerwierig. Mein Freund meinte, sie würde ein Bestseller, aber natürlich war sie im Grunde ein einziger großer Mangel. Trotzdem ließ mich dieses Unterfangen nicht mehr los. Zwei weitere Ferien verbrachte ich mit dem Überarbeiten und Neuschreiben, bis ich auf weiterführende Literatur stieß und eine leise Ahnung davon bekam, was es heißt, eine wirklich gute Geschichte zu schreiben.
Viele andere Vorhaben sind mittlerweile erfolgreich erledigt: ich bin soweit "genesen", habe eine vorläufige Umgangsart mit meiner Mutter gefunden, eine bessere Stelle bekommen, geheiratet und ein Haus gebaut.
Übringens lernte ich auch meinen Mann schreibend kennen: per e-mail im Internet.
Ich habe erfahren, daß ich Menschen mit meinen Texten bewegen kann - auch, wenn sich diese nur allzu bereitwillig bewegen ließen.
Wenn ich schreibe, weiß ich am Anfang nicht, was für Gedanken mir "unterwegs" kommen, auch wenn ich beim Punkt bleibe.
Auch hier wollte ich eigentlich mein Vorhaben relativ kurz und knapp damit begründen, daß ich wohl vor allem aus purem Egoismus schreiben will. Weil ich es liebe, Beachtung und Bewunderung zu bekommen, daß ich gerne "etwas Besonderes" wäre, weil ich dies als geigendes Kind gewohnt war und nun eine unter vielen bin. Weil mein Ehrgeiz nicht genug bekommen kann. Dies alles wollte ich gleich zu Anfang schreiben und es ist genauso die Wahrheit wie jedes einzelne Wort vorher.
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5700
Ich will einen Roman schreiben, weil meine Kurzgeschichten bisher überwiegend gut ankamen und ich mir die Ausdauer für etwas längeres beweisen möchte.
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5679
Ich will einen Roman schreiben, weil ich etwas zu erzählen habe, das man nicht nach drei Seiten beenden kann.
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5672
Ich will einen Roman schreiben, weil ich wissen will, ob ich nicht doch mehr kann, als Kurzgeschichten schreiben.
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5640
Ich will einen Roman schreiben, weil ich schreiben muss. Ich kann nicht anders.
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