40 Die Romanwerkstatt im Autorenhaus Verlag | Schreiben Sie mit! | Kapitel 49 mit Übungsaufgabe
(Foto: Christian Rohr)
„Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es war, eine Schriftstellerin zu sein, die noch nichts veröffentlicht hat: Man beißt sich mehr schlecht als recht durch und kommt mit Leuten in Kontakt, die ausgesprochen abweisend sein können. Und obwohl ich nun Teil dieser Branche bin, die sich manchmal Neulingen gegenüber wie eine uneinnehmbare Festung präsentiert, stehe ich instinktiv eher auf der Seite derer, die versuchen, die Mauern zu erklimmen."

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Kapitel 49 mit Übungsaufgabe

02.12.2008© 2008 Autorenhaus Verlag GmbH, Berlin
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Leserbeiträge

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Eingetragen am: 06.12.2008 von Benita
[ Lesezeichen ]

20972

Es hat mir viel Freude bereitet, meine Beiträge hier veröffentlichen zu können. Ich weiß selbst, daß ich noch viel lernen muß und bedanke mich bei allen die mich kommentiert haben.
Der Zeitdruck und viele private Probleme ließen es nicht zu, einen Roman in einen Jahr zu schreiben.
Aber ich werde das Schreiben nicht aufgeben und hoffe meinen Erstling in den nächsten Jahren fertig zu bekommen. Einiges an Material und Erfahrung habe ich bereits gesammelt.
Ich wünsche allen Autoren viel Glück bei der Veröffentlichung und viel Freude beim Schreibe.
Schade, das bald alles vorbei ist. Ich hoffe doch, das es eine Fortsetzung des Projektes gibt.
LG Benita


Kommentar von Ginko Korn

Pendelschwünge unterliegen der Abschwächung durch Reibung. Das Auf und Ab zu erhalten, bedarf ständiger Energiezufuhr. Weshalb sollte es beim Schreiben anders sein?

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von Ute

Hallo Benita, recht so, nicht aufgeben! Mit Geduld und Fleiß werden wir alle besser werden. Genauso werden wir lernen unser Zeitproblem einigermaßen in den Griff zu bekommen. LG Ute

Eingetragen am: 07.12.2008

Eingetragen am: 06.12.2008 von ml
[ Lesezeichen ]

20969

Kapitel 49

Als ich über dieses Projekt stolperte hatte ich gerade 2 Geschichten mehr oder weniger beendet. Mein Mann hatte eine angefangen zu lesen und vieles auszusetzen. Nun ist es leider so, dass ich Steven King sehr gerne lese und selber auch solche Geschichten schreiben möchte, meinen Mann aber jedes Verständnis dafür fehlt. Daher ist er nicht gerade der optimalste Kritiker. Zwei Freunde wollten unbedingt lesen, was ich so schreibe, fanden dann aber nie die Zeit dazu. Als ich nun Ein-Roman-in-einem-Jahr entdeckte, dachte ich, dass ich hier vielleicht das eine oder andere aus diesen Geschichten einstellen könnte und mich dadurch verbessern könnte. Nie im Traum hätte ich gedacht, dass ich durch die Arbeit an diesem Projekt, eine neue Geschichte beginnen würde. Aber so kam's dann trotzdem und ich bin sehr froh darüber, weil sie mir gefällt.
Es wird die umfangreichste Geschichte, die ich bislang verfasst habe. 351 Seiten sind es jetzt schon. Bis zum Ende schätze ich werde ich auf 500 oder mehr kommen. Natürlich ist sie noch nicht fertig und wird es bis
Jahresende auch nicht, aber ich werde sie fertig schreiben.
Das Schreiben ist für mich mehr als ein Hobby. Ich würde sonstwas dafür geben, wenn ich damit (und mit der Malerei) meinen Lebensunterhalt bestreiten könnte. Das ist mein Ziel und wenn ich es nicht versuche, habe ich keine Chance es zu erreichen.

Nachdem ich mit den Verlagen keinen Erfolg mit meinem ersten Projekt hatte, dachte ich mir, ich suche mir einen Agenten und dann geht es schneller weiter. Pustekuchen. Der erste, dem ich meine Unterlagen geschickt habe, war ein Betrüger, von zwei weiteren sind Absagen gekommen. Ich habe schon ein Fell, das ein wenig dicker ist, als am Anfang, aber jede Absage zieht mich runter. Wenn dann noch Kommentare kommen á la: "Hab' ich Dir doch gesagt! Wenn Dich einer nimmt, ist das wie ein Sechser im Lotto." könnte ich heulen, oder mindestens eine Stunde laufen, um mich abzureagieren.

Da muss ich weiter dran arbeiten, aber wenn es mir gar nichts mehr ausmacht, dann brauch' ich es auch nicht weiter versuchen, oder?
In einer Autoren Zeitung habe ich mal gelesen, dass Gutes über kurz oder lang auch veröffentlicht wird. Was soll ich dann davon halten, wenn es weitere Absagen hagelt? Nun, ich hoffe, dass ich mich nicht entmutigen lasse und weiter mache. Aber bis in alle Ewigkeit kann man sich nicht einreden, dass man gut ist, wenn es keiner lesen will.
Ich werde Euch alle vermissen, ja Marc, dich auch. Daher wiederhole ich mich hier. Wer von Euch schon ein Space hat, wie ich, der kann einfach die Leute als Freunde einladen, mit denen er in Kontakt bleiben möchte.
Dort kann man Ordner einstellen, die von den Personen, denen man dafür eine Freigabe erteilt hat, eingesehen, und kommentiert werden können. Ich halte das für eine geeignete Form. (Besser als recht große Dateien über Mails zu verschicken.) Wer hierzu Fragen oder Anregungen hat, kann sich bitte an fancymail@online.de wenden. Wer noch keinen Space hat, kann sich einfach und ohne Kosten einen einrichten.
Hier können rein theoretisch alle weiter in Kontakt bleiben, die möchten.
Natürlich könnt Ihr auch regionale Kreise bilden, dann bräuchte ich jemanden in Baden (auch Württemberg).
Angela Barotti, Du bist doch fit im Berlinern? In einer anderen Geschichte möchte ich eine kleine Berliner Göre, die allerdings auch eine der Hauptrollen hat, gerne Berlinern lassen, weil
"Bist du echt oder träum ick dir?" sich einfach besser anhört als "...oder träum ich dich?" Könntest du dir vorstellen, ihre Sätze auf wirkliches Berlinerisch zu prüfen? Wenn, dann könnte ich mich mit Ruhrpottslang revanchieren. "Wir gehn' dann ma umme Ecke, wa..."

Also für heute erst mal Tschüss Eure ml


Kommentar von Angela Barotti

Du kannst zu jedem hier Kontakt herstellen, indem du auf den winzig kleinen roten Punkt hinter dem Namen klickst. PS: "Rote Punkte" stehen hinter den Namen der Beiträge, nicht bei den Kommentaren.

Eingetragen am: 15.12.2008

Kommentar von ml

Hallo Numungo, danke für Deine aufmunternden Worte. Du ahnst nicht, was ich teilweise für ein schlechtes Gewissen hatte, wenn ich eine Woche mal nichts oder nur wenig gechrieben habe. Ich bin da echt streng mit mir, denn wie heißt es so schön, 'ohne Fleiß, kein Preis.' Ich hatte die Vermutung, dass ich meilenweit hinter allen anderen lande von der Menge her. Ich kann ja nur abends, nach 10 Stunden im Geschäft, nachdem ich gekocht, und die Küche wieder in Ordnung gebracht habe und am Wochenende schreiben. Wenn ich den Samstag frei und am Wochenende 5000 Worte verfaßt hatte, dann war ich zufrieden, aber leider muss ich jeden zweiten Samstag arbeiten und konnte es so nicht immer schaffen. Aber so wie es aussieht, war ich troztdem nicht diejenige mit dem wenigsten Text. Wenn die Geschichte fertig ist, geht die Arbeit ja erst richtig los. Aber wenn sie dann überarbeitet ist, möchte ich sie auch an den Mann bringen. Danke, dass Du mir dafür Glück wünscht. Bei so vielen lieben guten Wünschen, kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Bis dann ml

Eingetragen am: 15.12.2008

Kommentar von Numungo

Das kenne ich: Meine Frau liest auch gerne solche Geschichten und ich habe kein Verständnis dafür :-). Doch Spass beiseite, du scheinst sehr fleißig gewesen zu sein und das wichtigste ist, dass du ein Ziel vor Augen hast, von dem du nicht nur träumst, sondern für das du auch etwas tust. Ich wünsche dir viel Erfolg auf der Zielgeraden, Numungo (20882).

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von ml

Hallo Angela, ich muss nicht unbedingt berühmt werden, wenn es einfach nur reicht, um davon leben zu können, (bescheiden) wäre mir das vollkommen genug. OK, danke für die Nebenrollen. Ich habe es deshalb extra dazu gesagt. Nach neun Jahren in Borsigwalde werde ich mich einfach selbst dran versuchen. Bei Zweifeln, klopfe ich dann mal vorsichtig bei Dir an. Och wenne denks, ohch die nu wieder... Nein, Spaß beiseite, ich habe in den neun Jahren den feinen Unterschied von Schrippe zu Schrüppe nicht efasst und wenn Du mir bei diesen Feinheiten, die aber ganz entscheidend sein könenn, um den Dialog echt erscheinen zu lassen, hilfst, dann werde ich mich gerne auf jede erdenkliche Art revanchieren. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie ich mit dir in Kontakt kommen kann. (Wahrscheinlich habe ich aus purem Zeitmangel wieder mal was wichtjes übersehen?) Bis dann mal ml

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

Mach dir nichts draus, dass du noch keinen Erfolg hattest. Man darf nichts übers Knie brechen. Alles braucht seine Zeit. Auch das Berühmtwerden. / An sich wäre ich nicht abgeneigt, dir beim Berlinern zu helfen. Aber eine Hauptperson – nein danke, das lässt meine Zeit leider nicht zu. Kleinere Nebenrollen gerne. Wie du mit mir in Kontakt kommst, weißt du ja.

Eingetragen am: 11.12.2008

Kommentar von ml

Hallo m., Du hast Recht. Darauf habe ich nie geachtet. "Brennen muß Salem" kam 1970 raus und "Carry" 1974. Obwohl ich die Bücher im Regal habe, wußte ich es nicht. Sieh mal einer an. Ich mach gerade meinen Space schön. Wenn er sauber und ordentlich dasteht, schicke ich Dir eine Einladung, damit wir uns weiter austauschen können. Für Deinen Wettbewerb wünsche ich dir viel Glück. Ist es eine andere Geschichte, die Du da schick machst? Bis dann ml

Eingetragen am: 09.12.2008

Kommentar von m.petersen

Hallo ml. Ein sehr gefühlvoller Text und einige schöne Errungenschaften. Hoffnung ist das Salz dieser Erde, ohne wäre sie fade. Ich glaube auch, dass Absagen zum Alltag gehören. Je mehr, desto besser. Denn jede Absage bringt mich dem Verlag ein Stück näher, der mich wirklich haben will. (Ich bin so frei und drehe die Tatsache um, sieht einfach besser aus ;O)) Ne, mal ehrlich. King hat, glaube ich, schon einige Bücher, darunter "Brennen muß Salem", in einem kleinen, unbedeutendem Verlag veröffentlicht, bis er endlich Erfolg hatte. Sein Durchbruck kam mit "Carry" und das war einige Jahre nach Salem. Der folgende Run auf seine vorherigen Werke, hat ihn wie Phönix aus der Asche aufsteigen lassen, bis heute unerreicht, wahrlich. Ich bin gerade dabei, meinen Erstling auszumisten und mache ihn für einen Wettbewerb fein. Mal schauen, vielleicht habe ich Glück. Meine E-Mail: maik.4x-bar@web.de

Eingetragen am: 08.12.2008

Eingetragen am: 06.12.2008 von johanna kurschus
[ Lesezeichen ]

20968

Das eine Jahr ist zu schnell vergangen, ich bin traurig, das es zu Ende ist. Mir hat es unheimlich Spaß gemacht mit einer Gemeinschaft zu arbeiten.
Jedes ungerade Kapitel mit den Kommentaren habe ich ungeduldig erwartet und gelesen. Diese Spannung wird mir sehr fehlen.
Trotzdem ich ein zweijähriges Studium in Belletristik machte, habe ich viel dazu gelernt. Es würde mich freuen, wenn wir noch weiter zusammen arbeiten könnten.
Ich danke allen Kommentatoren und allen Freunden und wünsche ein fröhliches Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr.

Ich werde mein Buch überarbeiten, vielleicht einen Roman daraus machen, in dem Wahrheit und Fantasie zusammen kommen. Mir schwebt immer das Buch: Das Luftkind von Irina Korschunov vor. Noch traue ich mich nicht an einen Roman. Ob wohl schon einige Kurzgeschichten veröffentlicht worden sind.
Eigentlich habe ich nie an das Schreiben gedacht, bis ich gewettet habe ein Buch zu schreibe, das war vor acht Jahren und jetzt lässt es mich nicht mehr los.


Kommentar von Angela Barotti

Liebe Johanna! Deine Texte sind besser und besser geworden. Außerdem verfügst du über genügend Power und Durchhaltevermögen. Daher bin ich zuversichtlich, dass du es schaffen wirst. Ich drücke dir die Daumen.

Eingetragen am: 11.12.2008

Kommentar von Benita

Hallo johanna, trau dich! Es ist auch schön , wenn du viel dazu gelernt hast. Ein Jahr war mir auch zu kurz. Es hat wiklich Spaß gemacht. LG Benita

Eingetragen am: 08.12.2008

Eingetragen am: 06.12.2008 von Angela Barotti
[ Lesezeichen ]

20967

Meine Bilanz des letzten Jahres:
Wenn ich an Januar zurückdenke, dann fällt mir auf, wie sehr sich mein Wunsch auf Veröffentlichung eines eigenen Romans gewandelt hat. Damals war es mir ein echtes Anliegen. Ich war heiß darauf und von Ehrgeiz beseelt. Doch schon im April schwächte sich dieser Wunsch ab. Und heute? Heute ist kaum noch etwas davon vorhanden. Hat mir die „Veröffentlichung“ meiner Übungsaufgaben in diesem Forum genügend Kick gegeben, so dass mein „Hunger“ vorerst gestillt ist? Ich weiß es nicht, aber es scheint so zu sein. (Mal sehen, wie lange dieser Zustand anhält :-D)
Ich weiß nur, dass mir das Jahr mit euch sehr viel Spaß gemacht hat. Und dass ich mehr gelernt habe als erhofft. Dafür danke ich dem Team vom Autorenhaus und natürlich auch allen Mitautoren, die mich mit ihren Texten und Kommentaren zum Nachdenken angeregt haben.
Leider hat das Forum viel meiner Zeit gefressen und ich habe kaum an meinem augenblicklichen Roman gearbeitet – eine Teenagerschwangerschaft aus Sicht des jungen Vaters. Lars, mein 16-jähriger Protagonist ist momentan immer noch Jungfrau. Diesen Zustand möchte ich dringend beheben, damit der Stein endlich ins Rollen kommt. Daher weiß ich nicht, ob ich in den nächsten Monaten die Zeit finden werde, mich einer Gruppe anzuschließen.

Worin muss ich mich verbessern? Ich bin zu dialoglastig. Und Riechen, Schmecken, Fühlen kommt bei mir noch zu kurz. Ohne euch hätte ich diese Erkenntnis nicht gewonnen und würde immer noch im alten Trott weiterschreiben. Schon allein deshalb war dieses Jahr für mich von unschätzbarem Wert.

Euch allen wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Schreiben, und ich drücke euch die Daumen, damit sich euer Traum vom eigenen Roman erfüllt.


Kommentar von Fledermaus

Hey Angela, danke erst mal für dein (viel zu gigantisches) Lob. ;O) Ich finde es toll, dass Du für dich selbst so viel Gewinn aus diesem Jahr ziehen konntest. Und vielleicht kommt die Lust, ein Buch zu veröffentlichen, ja wieder! Viel Erfolg bei deinem Roman.

Eingetragen am: 17.12.2008

Kommentar von Pollie Bley

No, wenn dein Hunger gestillt ist solltest du dir schleunigst neuen Appetit holen! Ja, es hat Spaß gemacht, diese Projekt zu verfolgen, und gelernt haben wir alle, glaube ich, sehr viel daraus. Liebe Grüße Pollie

Eingetragen am: 15.12.2008

Kommentar von Numungo

Hallo Angela, du hast recht, dieses Projekt hat viel Zeit eingefordert und vom Schreiben (am eigentlichen Roman) abgelenkt. Und dennoch hat es viele von uns weitergebracht, in dem sie sich mit sich selbst und den anderen auseinander gesetzt haben. Doch nun kannst du, schlauer als vorher, über deinen Roman herfallen, Lars entjungfern und alles zu einem Ende bringen. Dabei wünsche ich dir viel Erfolg! Übrigens, wie steht es mit der Ordnung in DEINEN Schubladen? Viele Grüsse, Numungo (20882).

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Cora

Liebe Angela, denke daran, dass jeder Gedanke von Dir im All verschwindet, der nicht aufgeschrieben wird. Das ist sicher gut, aber Dein Thema ist interessant und scheint Dir ein besonderes Anliegen zu sein. Lass Lars sprechen . . . ohne Absicht, ohne Zeitdruck, ohne ihn in eine zu enge Form zu pressen. Ich glaube, dann wird Deine Geschichte entstehen. Gruss Cora

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von papaya

vielleicht tut es ganz gut die Dinge mit dem Schreiben mal eine Weile spazieren gehen zu lassen und einfach dem zu folgen, was Spass macht und sei es noch so absurd. Automatisches Schreiben find ich da eine große Hilfe, weil ohne zielgerichtete Absicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich bestens, wie das ist, wenn ich unbedingt etwas will und es funktioniert einfach nicht so, wie ich das will..und irgendwann tritt unspektakulär durch die Hintertür etwas, was mich total überrascht. Ach, denk ich, ach so ist das, nie wäre ich da von selber drauf gekommen...herzliche Grüße papaya

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von Malea

Daran kannst du erkennen, dass der nackte Ehrgeiz ein schlechter Berater ist. Jetzt bist du das Biest los, oder hast ihm zumindest was übergezogen ;-) Und jetzt kannst du richtig schreiben, aus dir selbst heraus, nicht auf die Veröffentlichung schielend. Du wirst deine eigene Sprache weiterentwickeln, deine Themem finden und DANN, pass mal auf, dann wird das auf einmal ein Roman, der richtig gut ist. Den veröffentlichst du dann mal so nebenbei und grinst dir eins. Und ich krieg ein Exemplar mit Widmung. Weil ich doch schließlich das Ding betagelesen habe... Abgemacht? Liebe Grüße, Malea.

Eingetragen am: 11.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

Hallo Ihr Lieben! @Wladimir: Vielen Dank für dein Lob. Aber ich und weit? Ich weiß nicht mehr, an wie vielen Wettbewerben ich in den letzten drei Jahren teilgenommen /Literaturagenten angeschrieben/Manuskripte verschickt habe. Der Erfolg war gleich Null. An den Mann bringen konnte ich noch nicht einmal die klitzekleinste Kurzgeschichte. Aber ich gebe nicht auf. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man erst nach dem fünften Roman reif sei für den Markt, weil man angeblich erst dann seinen Stil gefunden hätte. @Lillilu: Kein Eis mehr essen gehen? Kannste vajessen! Im Januar, nach dem ganzen Festtagstrubel, sollten wir uns wieder treffen zwecks intensiver Gespräche. @Carola: Danke für deine netten Worte. Ich hoffe, wir verlieren uns nicht aus den Augen. @Karin: Dein Lob möchte ich gerne erwidern. Du gehörst ja selber zu den fleißigen Kommentarschreibern unter uns und hast damit ganz entschiedenen Anteil daran gehabt, dass ich mich verbessern konnte. Einen herzlichen Dank dafür von Berlin nach Kiel. @Frog: Ich freue mich schon jetzt auf weitere Linn-Häppchen. Erhole dich gut auf Ibiza!

Eingetragen am: 11.12.2008

Kommentar von Frog

Also wirklich! Die Barotti streicht die Segel...nee, tut se doch gar nicht. Arbeitet ja schon wieder an einem Stoff, diesmal aus Knabensicht. Wenn ich mich daran erinnere, wie sehr mich damals (zu Beginn des blogs) Deine und Lillilus Kommentare beeindruckt haben. Ich fühlte mich ganz klein und wollte da auch mal mitmischen und von Euch kommentiert werden. Dachte zuerst, das ist eine Sekte hier:-), wurde dann aber doch eines sehr viel Besseren belehrt. Und nun ist also Lars an der Reihe? Na, dann mal los. Da fällt mir ein, ich wollte die Wohnwagen- Story ja noch von meinem Sohn checken lassen... Auf das Angebot, meine Beta-Leserin zu werden, komme ich gern zurück, denn Dein Zuspruch und Deine Kritik waren für mich so oft eine Motivationsspritze. Ob ich das allerdings in einem Jahre schaffe, bezweifle ich ganz stark.... Du hast meine Mail ja auch, hier ist sie gern noch mal: sargantanasal@aol.com Wenn ich von meinem Ibiza-Silvester zurück bin, geht's los, okay??? Alles Liebe und süße Glockenklänge wünscht Frau Frog Obwohl: eine Aufgabe haben wir doch sicher noch dieses Jahr...

Eingetragen am: 09.12.2008

Kommentar von Karin

Deine Kommentare haben mir immer besonders viel bedeutet. Ich enpfinde sie als die ehrlichsten. Zumindest stehen sie auf den ersten Plätzen. Du hast mit Kritik nicht gegeizt, aber ebenso gern gelobt, wenn es angebracht war. Immer ein Warum hinzugefügt und dem Schreiber Mut gemacht, bei Mängeln. Das hat beinahe noch mehr Spaß gemacht, als die Texte - Deine und die der anderen - zu lesen. Liebe Grüße.

Eingetragen am: 09.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

@Ginko: Ick meene, man sollte uffhören, wennet am Schönsten is. Oda etwa nich? Falls nich, dann findste meene Adresse inna Bilda-Mail vonna Metta. Da steht deine ooch mit drin. (Der Hamburjer Spatz war schnella als die Berlina Taube) Wir wern uns schon nich aussn Ojen valiern. Ick brauch doch meenen liebsten Spielkameraden, damit ett mir jutjeht.

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Carola Ottenburg

Schade! Aber da jetzt ja die Zeit des Wünschens ist: Ich wünsche mir, dass Deine Muse Dich am Kragen packt und kräftig durchschüttelt, bis Du gar nicht anders kannst, als weiter zu schreiben. Dann wird Lars hoffentlich bald aus seinem Jungferndasein erlöst und vielleicht hören wir irgendwann auch wieder etwas von Gerda, Britta und Bert! (Auch, wenn ich natürlich weiß, dass Du sie eigens für dieses Projekt erschaffen hast). Von Dir möchte ich nämlich gerne mehr lesen. :-)

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Lillilu

Macht mich irgendwie traurig...ist so widersprüchlich in der Aussage und hört sich nach richtigem Abschied an. Soll das heißen, dass wir nicht mehr Eis essen gehen im 'Florida'? LG Lillilu

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Wladimir

Hallo Angela, ich glaube, ich habe während des letzten Jahres kein einziges Mal auch nur einen Deiner Texte kritisiert oder kommentiert. Obwohl gerade Deine Beiträge und Kommentare mir ( fast) immer gut gefallen haben. Manchmal habe ich Dich sogar ein wenig um die Kraft deiner Sprache beneidet. Schreiben, ja das kannst Du, und Du bist schon sehr weit. Lass dich nicht entmutigen, eine kleine kreative Pause in den nächsten Wochen tut wohl uns allen gut. Und dann ran! Schreibe den Roman, der schon so lange in Dir ist. Schreibe ihn! Man kann sich ja auch einer Gruppe anschließen und am Anfang passiv sein. Der Schwung der Gruppe reißt Dich dann irgendwann mit. Ich wünsche Dir genau die Energie, die Du brauchst. Du schaffst es! LG Wladimir

Eingetragen am: 07.12.2008

Kommentar von Ginko Korn

Feieraamt? Nu bin ick aba varatzt, wennste mir nich mehr anblasen tust. Weeste wat? Von dem Flattavojel, wie heesta noch, Tannmeise oda so, kriejste de Numma von meena Quaddelkiste. Dann jehta Feez weita, wat meenste?

Eingetragen am: 07.12.2008

Eingetragen am: 06.12.2008 von Ginko Korn
[ Lesezeichen ]

20961

Nun sind wir reif. Der Andrang war sehr groß.
Mit wunden Fingern von den Tastaturen
und Tränenspuren, nicht mehr ahnungslos,

fährt jeder seine Blätterlese ein,
und legt sie auf die Literatenwaage,
bang harrend noch der allerschwersten Frage:
Wird ihm das Leservolk gewogen sein?

Wenn jetzt kein Buch wird, wird es nimmermehr.
Wer jetzt nichts niederschreibt, wird nie mehr schreiben,
wird genitalumspielend sich die Zeit vertreiben,
und in der trüben Stube sinnesleer
die Welt verachten hinter blinden Scheiben.
.


Kommentar von Numungo

Hoffentlich sind wir nicht zu reif geworden - der Schritt zur Fäulnis wäre dann nur ein kleiner! Doch sicherlich hast du auch dafür ein Rezept: vielleicht konservierst du uns einfach ein? Aber dann sitzen wir vermutlich fest, eingeweckt in einem Glas und kommen erst wieder frei, wenn jemand den Deckel lüftet oder das Glas zerbricht. Ach, ist es nicht gar betrüblich, mit solchen Aussichten konfrontiert zu sein?

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Cora

Lieber Ginko, hast Du den schönen Text für Dich oder für uns geschrieben. Woran arbeitest Du? Ich bin neugierig, ob Du einen Roman, einen Gedichtband oder die gesammelten Kommentare veröffentlichst. Oder verschwindest Du wie ein Oktopus in einer Tintenwolke im weiten Ocean? Gruss Cora

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Frog

Ach Papaya, noch ein Rilke-Fan, wie schön. Ich erschaudere, so gut finde ich den nächtlichen Gang.. Danke dafür. Ist ja doll, was ich mit meinem Zitat entfachen konnte..:-) LG

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von papaya

so, so sind wir also reif,Ginko, dann setz ich an diese Stelle einen echten Rilke, den du - möglich- noch nicht kennst: Nächtlicher Gang Nichts ist vergleichbar. Denn was ist nicht ganz mit sich allein und was je auszusagen; wir nennen nichts, wir dürfen nur ertragen und uns verständigen, dass da ein Glanz und dort ein Blick vielleicht uns so gestreift als wäre grade das darin gelebt was unser Leben ist. Wer widerstrebt dem wird nicht Welt. Und wer zuviel begreift dem geht das Ewige vorbei. Zuweilen in solchen großen Nächten sind wir wie außer Gefahr, in gleichen leichten Teilen den Sternen ausgeteilt. Wie drängen sie.

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

Deine Antwort auf Frogs Rilke-Zitat gefällt mir gut. Ich finde sowieso, dass deine spontanen Texte/Gedichte die besten sind, da sie ohne unnötigen Ballast auskommen und so die Botschaft direkt vermitteln.

Eingetragen am: 11.12.2008

Kommentar von Gina K.

Dunkel schlummert die Novelle, Richtschnur höhnend und Kontur, lässt ein Fünkchen Hoffnung nur leuchten in der vagen Spur, schickt den Autor durch die Hölle, bis ein Ginko ist zur Stelle, armer Texteschreiber Quelle, und er spricht: Literatur!

Eingetragen am: 09.12.2008

Kommentar von Karin

Lieber Ginko, Deine Beiträge - wenn auch oft sehr anstrengend - werde ich wohl am meisten vermissen. Ebenso Deine bissigen, witzigen, klugen, mitfühlenden, erklärenden, kritischen, manchmal sogar anerkennenden Kommentare. Im Laufe der Zeit ist in meinem Kopf sogar ein Bild von Dir entstanden, das mich fasziniert. Wenn das nichts ist! Liebe Grüße.

Eingetragen am: 09.12.2008

Kommentar von Benita

Hallo Ginko, toll geschrieben. Aber ich glaube jeder der an diesen Forum teilnahm, an Interesse am Schreiben. Ich hatte jetzt soviele Tiefschläge, war sehr gestreßt, mit den Nerven fast am Ende, und es wird wieder eine bessere Zeit geben und dann schreibe ich. Das weiß ich genau! LG Benita

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Carola Ottenburg

Sehr nett, aber ich möchte ein anderes Lied singen: Neigt sich auch das Jahr zum Ende Ist noch lang' nicht alles aus. Wozu ham' wir Kopf und Hände denken selber uns was aus! Bleiben uns auch noch verbunden, Wenn das hier zuende ist. Hoffend, dass noch viele Stunden, uns're Muse kommt und küsst. ;-)

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Lillilu

Jesses, 'genitalumspielend' ist doch ein Heuler! Kicher, kicher. Bei welchem großen Dichter hast du da aber eine kleine Anleihe gemacht..da erinnere ich mich doch an...wer jetzt kein Zuhause hat etc.. Verrats mir, bitte.

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Wladimir

Ein schönes Gedicht.Guter Text. Das beste, was ich hier von dir gelesen habe.

Eingetragen am: 07.12.2008

Kommentar von Frog

Danke, Ginko, für diese interessante Herbsttag-Variante.

Eingetragen am: 06.12.2008

Eingetragen am: 06.12.2008 von scacha
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20955

1) Ich bin auf die Figuren Majo und Rachel gestoßen. Ich habe gelernt, wie erfrischend heftige Konflikte sein können und dass es ruhig dramatisch zugehen darf. Ich traue mich viel mehr aus meinem Kämmerlein raus und merke, dass ich nicht zerbreche, wenn ich was Geschriebenes von mir anderen zeige. Ich habe gelernt, dass ich tatsächlich manchmal schluderig mit der Sprache umgehe und dass sie nicht perfekt ist, auch wenn ich noch so das "Flow"-Gefühl beim Schreiben hatte; aber ich habe auch gemerkt, dass das nicht so schlimm ist, sondern einfach eine Sache der Überarbeitung.

2) Mir ist in diesem Jahr aufgegangen, wie sehr ich schreiben brauche, um mich gesund und lebendig zu fühlen. Eigentlich "wusste" ich es immer und habe mein Leben lang immer irgendwie geschrieben. Aber ich dachte bisher, das "richtige" Leben sei meine berufliche Karriere, und das stimmt nicht. Es wird sich also einiges ändern...

Ich habe noch keinen Plot, leider, und ich denke, dass mir Kontakt zu anderen (Stichwort "raus aus dem Kämmerlein") dabei weiterhelfen kann - also möchte ich mir eine gute Schreibgruppe suchen.


Kommentar von Frog

Eine kleine Schreibgruppe hast Du doch schon, oder etwa nicht? Wir gehen das an, okay? Und dann sorgen wir dafür, dass Velarani nach Hamburg zieht. Da wäre ich voll dafür, jawoll! LG Frog

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

Stichwort „Raus aus dem Kämmerlein“: Auch mir (bzw. meinen Texten) hat das sehr gut getan. Besonders wichtig fand ich auch die Anregungen der Kommentatoren zum Handlungsverlauf. Mit der Suche nach einer Schreibgruppe bist du auf dem richtigen Weg. Aber suche dir eine, die deine Texte nicht nur mit klebriger Lobhudelei zukleistert, sondern die dir auch Verbesserungsmöglichkeit bietet. Alles andere wäre Vergeudung deines Talentes. Viel Glück!

Eingetragen am: 11.12.2008

Kommentar von Velarani

Hallo scacha, da hat sich ja eine Menge getan in dem Jahr, gratuliere! Ich wünsche dir weiterhin viel Flow, einen hübschen selbstgestrickten Plot zum nächsten Geburtstag, und bin ein bisschen neidisch, dass ich nicht auch in Hamburg wohne... LG Velarani

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von m.petersen

Der Plot kommt, das weißt Du. Deine Figuren haben Persönlichkeit und werden einiges erleben. Schreib es auf und lass es binden. ;O)

Eingetragen am: 09.12.2008

Kommentar von Carola Ottenburg

Ich freue mich für Dich und drücke Dir die Daumen!

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Wladimir

Auch ich suche eine gute Schreibgruppe. Nicht nur virtuell. Vielleicht kommt das "Flow"-Gefühl dann ja in der Gruppe.. LG Wladi

Eingetragen am: 07.12.2008

Eingetragen am: 05.12.2008 von Angelika Wagner
[ Lesezeichen ]

20945

1. Ich habe herausgefunden, dass ich weiterschreiben will. Und dass ich so viel Zeit habe, wie ich brauche. Meinen Roman kann nur ich schreiben, das war mir wirklich vorher nicht klar gewesen.
2. Ich habe mir das Buch "Ein Roman in einem Jahr"gekauft und werde noch ein Jahr lang üben. Vielen Dank an alle, die mir mit ihren wertvollen Kommentaren schon sehr geholfen haben. Außerdem bin ich stolz auf mich, dass ich dieses Jahr durchgehalten habe.


Kommentar von Benita

Hallo Angelika, viel Spaß und alles Gute. LG Benita

Eingetragen am: 08.12.2008

Eingetragen am: 05.12.2008 von Monika Herwig
[ Lesezeichen ]

20933

1. Ich habe fünf Kapitel meines Buches begonnen. Und das Ende habe ich gefunden. Meine Hauptperson hat ein Gesicht bekommen, ich habe viele viele viel Seiten im Internet recherchiert. Von einer Fertigstellung kann noch keine Rede sein. Parallel habe ich mit einer Freundin einen Roman geschrieben, der ca. drei Viertel fertig ist.
2. Ich darf mich nicht zuviel ablenken lassen. Und muss kritikfähiger werden. Und üben üben üben üben ...


Kommentar von Numungo

Na, da kannst du ja stolz auf dich sein, fünf Kapitel ist doch was! Und das mit der Ablenkung ist auch so eine Sache: wen plagt sie nicht? Viele Grüsse, Numungo (20882).

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Ro McGer

„Ich habe fünf Kapitel meines Buches begonnen. Und das Ende habe ich gefunden. Meine Hauptperson hat ein Gesicht bekommen ...“ Damit hast Du doch alles beisammen und Dein Weg bis zum vollständigen Roman erscheint unumkehrbar. Möge der Optimismus weiterhin mit Dir sein.

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von Benita

Hallo Monika, schön das Du soviel geschafft hast. Aber schreib nicht um die Wette mit Deiner Freundin, das lenkt wirklich ab. Aber toll, das Du eine Freundin hast, mit der Du das Hobby teilst. L G Benita

Eingetragen am: 08.12.2008

Eingetragen am: 05.12.2008 von MaDe
[ Lesezeichen ]

20924

Ich habe vor allem gelernt, meine Texte distanzierter zu betrachten. Meint: auch mit "Euren Augen" zu lesen. Kommt die Stimmung rüber? Ist Spannung da? Lob hat mich gefreut, Kritik angespornt. Es gab und gibt viel zu tun, doch heute traue ich es mir auch zu. Danke dafür an alle!!!
Ich habe ein neues, manchmal zeitaufwendiges Hobby "entdeckt" und habe zu meiner großen Überraschung viele Menschen getroffen, die das Gleiche machen.
Und wer weiß, vielleicht wird irgendwann einmal was Großes draus - bei Euch oder bei mir ;o)
Liebe Grüße


Kommentar von Angela Barotti

Die eigenen Texte mit „anderen Augen“ zu lesen, ist auch mein Ziel. Denn spätestens bei der Überarbeitung sollte sich der Autor Gedanken darüber machen, wie seine Geschichte beim Leser die bestmögliche Wirkung erzielen kann. Du weißt ja, dass mich deine Hospiz-Story nicht umgehauen hat. Das lag jedoch nur daran, dass ich hier keine Identifikationsmöglichkeit sah. Mit Worten kannst du gut umgehen. Deine Kellerkind-Geschichte hat mir jedenfalls gut gefallen. Sie war spannend und mysteriös. Und mit einer Mutter, die für ihr Kind kämpft, kann ich sehr gut mitfühlen und mitfiebern.

Eingetragen am: 11.12.2008

Eingetragen am: 05.12.2008 von m.petersen
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20920

Ich darf mich glücklich schätzen, denn ich habe gelernt besser zu schreiben. Dazu benötige ich auch keine aufmunternden Schulterklopfer, sondern bin mir der Erkenntnis durchaus bewußt.
Doch das kann nicht alles sein, was ich an Wissen aus den zurückliegenden 47 Wochen gefiltert habe.
Es gab Momente, in denen ich am liebsten alles hingeschmissen hätte. Dieses Gefühl war neu für mich, und ich wollte herausfinden, was mich emotional so aufgewühlt hatte, dass ich fast meine Festplatte verschrottet hätte?
Es dauerte eine Weile und mir ist heute noch immer nicht ganz klar, wie ich so blind sein konnte.
Immer wenn ich versuchte, für die Galerie zu schreiben, wenn ich mich von meinem „Ich“ entfernt hatte, wurden meine Texte zerpflückt. Schimpftiraden prasselten herab. (Einschub des Autoren: Erklärung lebt durch Übertreibung ;O)) Nichts Kompliziertes funktioniert, nur simple Dinge, sagte schon Peter F. Drucker. Was mich nach und nach zu einer neuen Erkenntnis brachte; bleibe Dir treu, finde Deinen eigenen Stil und verfeinere ihn, aber schreibe nicht, um anderen zu gefallen!
Was mich aber auch zu einer ganz anderen Errungenschaft brachte.
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem ich nicht Stellen fand, die ich zum fürchten fand. Sei es der Ausdruck, überzogene Emotionen, unterlassene Emotionen, zu viel Technikgeschwafel, ständiges hin und her springen in der Handlung, zu viele Namen, zu wenig Handlung, zu viel Sex, blöde Dialoge oder Taten, die ich nicht machen würde. Aber ich hatte dieses Buch ja nicht geschrieben, sondern war in der wunderbaren Lage, es lesen zu dürfen. Und mußte feststellen, dass sich der Autor etwas dabei gedacht haben wird, und es unfair wäre, ihm die Pistole auf die Brust zu setzen, mit den Worten; „Geht gar nicht.“ Denn es hatte mich etwas dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen und es lesen zu wollen. Was ich damit sagen will? Viele bestehen darauf, das sie in ihren Texten die eigenen Gefühle herauslassen und versuchen neutral zu schreiben. Aber das ist völlig unmöglich. Denn ich, als Autor, habe mit dem ersten Wort meine Sicht der Dinge auf den Roman projiziert, und werde dem Roman durch meine Story auch meinen Stempel aufdrücken. Aber ich entscheide, wer was sagt und ich entscheide, wie die Reaktion darauf ausfällt, denn nur ich weiß, warum. Und das Ende ist auch meine Sicht der Dinge und entscheidet darüber, ob der geneigte Leser mein Buch weiter empfiehlt oder gar ein anderes von mir lesen möchte, oder eben nicht. Risiko!
Weiterhin habe ich gelernt, dass es besser ist, an manchen Tagen den Federkiel liegen zu lassen und sich anderen Dingen zu widmen. Zum schreiben spielt die Tagesform eine wichtige Rolle. Eine Erkenntnis, der ich mich nur schwer unterwerfen kann, denn meine Zeit ist begrenzt und nicht immer, wenn ich mich dazu in der Lage fühle, bietet mir das Leben genau diese. Was mich dann wieder, Tagesform abhängig, im Kreis rennen läßt. Entweder bin ich zu flapsig, oder zerfließe in emotionaler Brühe.
So, bevor hier wieder jemand sagt, der Autor solle endlich aufhören zu plappern, versuche ich mal auf den Punkt zu kommen.
Ich habe gelernt, meinen Stil zu akzeptieren und bin dabei, ihn zu veredeln. Ich weiß, dass es besser ist einen Text etwas liegen zu lassen, um später an ihm weiter zu arbeiten.
Mir wird es nie gelingen, meine eigene Sichtweise heraus zu halten, denn ich schreibe und nicht eine Maschine. Aber ich sollte von Wertungen Abstand nehmen, die den Leser in seiner Wahrnehmung beschneiden.
Kritik ist wichtig. „Das ist der beste Text, den ich je gelesen habe“ oder „Ich fühle nicht mit dem Protagonisten“, ist keine Kritik, ich will wissen warum es so ist.
Und die wichtigste Erkenntnis, ich werde auch weiterhin Fehler machen, denn niemand ist perfekt. Und dafür, dass mir die Fehler gezeigt werden, ist es wichtig, sich in einer Lobby Gleichgesinnter zu bewegen, die neutral ihren Senf zu meinen Texten abgeben.
Vielleicht gelingt es ja, dass man sich auch nach dem Jahr in kleinen Gruppen treffen kann um sich auszutauschen.
m.petersen aus Krefeld, NRW, Deutschland, Erde, Milchstraße


Kommentar von scacha

Hallo m.petersen aus der Milchstraße, danke für den Satz: Alles Komplizierte funktioniert nicht, nur das Simple. Wow, damit kann ich was anfangen. Es ist mutig, zu seinem Stil zu stehen. Das müssen wir alle herausfinden, was der eigene Stil ist, und dass der letztlich doch unabhängig vom Leser ist - bei aller Abhängigkeit. Ist das nicht gut, einen "Kern" gefunden zu haben, aus dem heraus es sich zu entwickeln lohnt? Dann finden wir unseren Platz in der Milchstraße, in den 13 Milliarden Lichtjahren Universum, dafür sind wir da. Also nicht primär für Kritiker, sondern um zu tun, was wir lieben, also schreiben. Ich hoffe auch, dass wir weiter Kontakt haben. Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen, es stammt von meinem Theaterlehrer: Wenn Figuren flach zu werden drohen, versuch sie zurückzuführen auf das Prinzip "König" und "Königin". Daher stammt letztlich alles, das ist das Urprinzip. Als ich an meine Figur Majo dachte, war das auch so eine Erkenntnis wie Dein Satz von P.F. Drucker. LG scacha

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von ml

Hallo M. sehr nett was du da schreibst. Es macht dich menschlicher. Ich finde du hast Recht, allerdings, wie du ja schon selber sagst, nur bedingt. Ich finde es ausserordentlich hilfreich Kommentare zu lesen. Kommentare von Leuten, die daran interessiert sind, dich als Schreiber weiter zu bringen. Denn die helfen auch wirkllich sich zu entwickeln. Ich habe die meisten Kommentare bekommen, wenn ich etwas von mir preisgab. Als ich z. B. nur nüchtern erzählte, dass meine Biographie kein Verlag haben wollte, bekam ich von allen Seiten Unterstützung. Obwohl ich aus NRW stamme, wohne ich nun nicht mehr dort, aber ich finde, wir könnten uns auch weiterhin per Mail oder über Spaces austauschen. Wenn z.B. jemand Interesse hat eine fertige Geschichte von mir zu kommentieren, könnte ich sie auf meinem Space ablegen und entsprechende Berechtigungen vergeben. Ihr könntet es genaus so machen und der hofftentlich rege Austausch von konstruktiven Kritiken könnte weiterlaufen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du (und gerne auch jeder andere aus diesem Forum) dich bei mir melden würdest. fancymail@online. de lautet die Anschrift. Also weiterhin viel Erfolg und lass von dir hören. Bis bald.... ml

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von Monika Herwig

Hallo m.petersen auf der Erde, man müsste öfter andere Autoren lesen, dann merkt man, dass auch andere etwas schreiben, das einem überhaupt nicht gefällt. Mag der Autor Hemingway oder wie auch immer heissen. Da gebe ich dir völlig recht. Mit den Auszeiten bin ich nicht einverstanden. Du musst auch schreiben, wenn dir nicht danach ist. Da kommen erstaunliche Dinge heraus. Probiers. Da ich auf in NRW, Planet Erde, wohne, könnte man sich ja im nächsten Jahr austauschen. monikaherwig1@me.com

Eingetragen am: 05.12.2008

Eingetragen am: 05.12.2008 von Frog
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20918

Ich begann in diesem Jahr 2008 dank dieses blogs zu schreiben und jetzt macht es mein Leben reicher. Ich kam mir durch das Schreiben näher als je zuvor und mir sind meine Figuren nun so nahe, dass ich sie regelrecht lieb habe und ihr Schicksal zu einem „vorläufigen“ Ende führen möchte. Beim Erschaffen konnte ich lernen, mich ernst zu nehmen und mich bei all der unerwarteten Nähe (und auch Ablehnung) durch die Kommentare selbst abzugrenzen und eine eigene Position zu entwickeln. Das betrachte ich als Geschenk. Ganz unabhängig will ich im neuen Jahr weitermachen (im besten Fall in einer Schreibgruppe) und abwägen, ob ich eher in die Tiefe gehe oder humorvoll an der Oberfläche bleibe oder einen Mix aus allem schaffe. Es wäre verlogen zu sagen „Ich werde diesen Roman schreiben“. Ich habe nur eine Idee davon, dass ich es könnte. Ich habe sie durch diesen blog gewonnen. Wenn alles in meinem Leben passt, werde ich es tun. Vorrangig ist, dass ich aus meiner „inneren Emigration“ heraus gegangen bin und mich getraut habe, etwas öffentlich zu machen. Das tat/tut gut. Bei manchen „Lesern“ berühre ich einen Nerv, andere nerve ich nur. Interessant! Das war zu Beginn ein Experiment, jetzt ist es ein positiv zwingendes Bedürfnis, weiter zu machen. So wie ich es will, nicht der Zensur gehorchend. Ob das funktioniert? Ich hab‘ ein gutes Gefühl!
Ich habe für meine beiden Projekte viel geschrieben, was keiner hier je gelesen hat. Aber es reicht nicht aus. In der Mitte ist ein Loch! Da steht Arbeit ins Haus! Ich habe Lust darauf.
Und ich kann nur mit meinen Lieblingszeilen von R. M. Rilke schließen:
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehen.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.


Kommentar von Pollie Bley

über den bloßen Versuch bist du weit hinaus. Zieh deine Ringe, hör nicht auf. Du bist die deutsche Massai, die Hulahub-Artistin mit Erfolgsgarantie. Ich habe deine Geschichten stets gemocht, mach unbedingt weiter, es lohnt sich. Ganz bestimmt. Alles Liebe, Pollie

Eingetragen am: 15.12.2008

Kommentar von papaya

deine Rilkezeilen sind ein passgenaues Motto fürs Schreiben- auch mich haben sie in einem anderen Zusammenhang jahrelang begleitet. Ich freu mich wieder von Linn und Godo und Vicky zu hören und wünsch ihnen Wachstum! herzliche Grüße papaya

Eingetragen am: 15.12.2008

Kommentar von Numungo

Da staune ich aber: erst 2008 mirt dem Schreiben begonnen und schon so gut! Hut ab! Viele Grüsse, Numungo (20882).

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Wladimir

He Frog, in der Mitte ist ein Loch. Noch. Schön, dass Du in der Hamburger Schreibgruppe mitmachen willst.Vielleicht werden da ja auch schon mal literarische Löcher gestopft. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit. Bis dann. Wladi

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Beate Kranz

Hallo Frog, ich bin überrascht, daß Du in diesem Jahr erst mit dem Schreiben angefangen hast. Davon hat man in Deinen Texten nie etwas gemerkt, sie waren teilweise bizarr, teilweise witzig, teilweise spannend, aber nie nervend. Im übrigen kann man nicht allen alles recht machen... Außerdem waren Deine Kommentare immer gut. Und sie haben mich nie genervt. Einer Deiner Kommentare hat mir geholfen meine Prota noch einmal gann neu zu überdenken. Dafür ich danke ich Dir. Ich wünsche Dir bei Deinen Plänen viel Erfolg. lg Beate

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Gerhild Bauer

Liebe Frog ! Der Abschied von dir fällt mir schwer. Deine Kommentare waren nie verletzend und immer treffend. Du wirst sicher weiter schreiben und ich wünsche dir viel, viel Erfolg. Du weißt ja, welche deiner Figuren ich bevorzuge, auch wenn er schwach und unvollkommen ist, aber ich mag ihn, ich mag ihn wirklich( diese Worte habe ich aus einem Song entnommen.) L.G. Gerhild B.

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Cora

Lieber Frog, habe "Eat, Pray, Love" nicht gelesen. Danke für den Tipp. Auch die Geckos bleiben dran. Das wird sich für Dich lohnen. Du schreibst sehr gut. Wo stelle ich meine e-mail-address hin? einfach hier? . . . also dann corathur@kagu.ch Ich freue mich über einen Austausch. Gruss Cora

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Fledermaus

Habe ich nicht schon einen Kommentar geschrieben bei dir? *wunder* Jedenfalls danke für deine beständige Kritik, und, keine sorge: Ich schreibe auch aus der weiblichen Perspektive. ist ja auch leichter für mich. :O) Toll, dass du so mit deinen Figuren lebst! Ich wünsche dir alles Gute und dass die Lust auf die Arbeit bleibt und Früchte trägt!

Eingetragen am: 13.12.2008

Kommentar von Cora

In Bali sass ich abends neben einem Reisfeld beim Essen. Ein Frosch quakte und quakte und quakte. Er liess sich von niemandem stören. Ich wünsche Dir dieses gleichmütige starke Durchhaltevermögen dieses Frosches. Der Frosch hat viel Beute gemacht, Insekten, die seinen Bauch füllten.

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von Ro McGer

Mein Glückwunsch dazu, dass Du Dich „... bei all der unerwarteten Nähe (und auch Ablehnung) durch die Kommentare selbst abzugrenzen und eine eigene Position zu entwickeln ...“ konntest. Möge der Erfolg weiterhin mit Dir sein.

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von Ginko Korn

Bleiben ist nirgends, auch nicht in uns selbst. Was erst Gebärde nur, zeichnet den Pfad. Fortgang und Rückkehr : verschlungener Ring.

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

Liebe Frog! Du weißt, dass ich heiß darauf bin, deinen Linn-Roman von A bis Z lesen zu dürfen. Also setz dich auf deine vier Buchstaben und schreibe ohne Unterlass. Nächstes Jahr zu Weihnachten will ich mir dein fertiges Buch von meinen Kindern zu Weihnachten schenken zu lassen. Falls du dich nach meinen Kommentaren sehnst, dann frage Malea oder Metta nach meiner Mail-Adresse. Ich stelle mich gerne als Beta-Leserin zur Verfügung.

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Carola Ottenburg

Hallo Frog, den letzten Satz finde ich wunderbar! Ich wünsche Dir, dass Du schaffst, was Du Dir vornimmst und dass Dir die Freude daran nicht vergeht! Liebe Grüße Carola

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Wladimir

He Frog, gut, dass Du Dich getraut hast an die Öffentlichkeit zu gehen. Danke auch für Deine Kommentare. Vielleicht sehen wir uns demnächst mal wieder, zum Beispiel in einer Schreibgruppe?! LG Wladi

Eingetragen am: 07.12.2008

Kommentar von Velarani

Hallo Frog! Habe deinen Beitrag gerade zum zweiten Mal gelesen, ich les ihn dann noch ein paar Mal... Schön persönlich und emotional - das ist ja eh deine Stärke. May the force be with you und mögen aus guten Gefühlen gute Bücher werden! LG Velarani

Eingetragen am: 06.12.2008

Kommentar von scacha

Mach's!

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von ml

Hallo Froggie, nie im Leben hätte ich gedacht, dass Du jetzt erst damit begonnen hast. Schön, dass Du dabei bleiben willst. (Es wäre jammerschade, wenn du es nicht machtest.) Ich habe im Gegensatz zu unseren ganz fleißigen nicht alles gelesen, aber wenn ich etwas von Dir las, gefiel es mir meistens. Du stehst ja nicht unter Zeitdruck. Füll das Loch und wenn es gestopft ist, kannst du es mir gerne schicken. Aber das ist natürlich Deine Entscheidung. Auch wenn Du dich zurückziehen solltest, wirst Du mir in positiver Erinnerung bleiben. Ich fand auch Deine Kommentare immer sehr hilfreich. Also mach es gut. Bis bald ml

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von Ginko Korn

Balsam für alle Bemühten, Beladenen und Betroffenen! Eine Kaulquappe hat sich zur Rana perezi entwickelt. Dieser Eintrag sollte zu einem Text be- und verarbeitet werden.

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von Monika Herwig

Hallo Frog, alle haben wir bestimmt viel geschrieben, was hier keiner gelesen hat. (Ich habe bestimmt einiges geschrieben, das besser außer mir niemand liest) So ein Loch habe ich auch. Es ist furchtbar groß, aber zu schaffen. liebe Grüße Monika

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von Karin

Du sprichst mir aus dem Herzen! Damit habe ich eigentlich alles gesagt. Ich wünsche Dir weiterhin ganz viel Freude am Schreiben, und sicherlich wird der Erfolg nicht ausbleiben. Aber Freude allein wäre auch schon genug. Liebe Grüße.

Eingetragen am: 05.12.2008

Eingetragen am: 04.12.2008 von Ornella
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20917

Am Ende des Romans angelangt? Das bin ich nun eindeutig noch nicht.
1. Da ist noch sehr wenig: einige handgeschriebene Zettel, einige getippte Seiten. Lose Blätter real und im Computer, die noch zu wenig sind um sich auf dem Boden ausbreiten zu lassen. Einige Informationen über Invitrofertilisation und Samenspende habe ich gesammelt, und mir immer wieder Gedanken gemacht, aus welcher Perspektive ich eigentlich schreiben soll. Aus Sicht der Mutter, die zugunsten ihres Kinderwunsches auf die Partnerschaft verzichtet? Aus Sicht des Kindes, das nicht weiß, wer der Vater ist, Aus Sicht des Spenders, der nicht weiß, was aus seinen Samen geworden ist. Oder führe ich die drei zusammen? Seltsam, dass ich trotz dieser offenen Fragen einen Schluss oder annähernd einen Schluss schreiben konnte. Es ist als würde dieser Stoff einfach mehr brauchen als ein Jahr oder einfach noch ein Jahr um sich wirklich entwickeln zu können, er ist wie ein Knäuel in mir drin und er braucht Zeit um zu atmen, die konnte ich ihm nicht ausreichend geben, wer ist denn so verrückt und nimmt ein Romanprojekt und ein fachliches Projekt gleichzeitig in Angriff? Eines musste auf der Strecke bleiben, vor allem, wenn man nicht fähig ist einen Stachelzaun um die Schreibzeiten zu ziehen.
Ich habe ein paar Gedankenszenen und Szenen geschrieben, so leicht dahin geworfen und mich mit den Personen befasst, nicht täglich, nicht intensiv, aber immer wieder. Sie sind wie Freunde, die ich nicht oft sehe, die zu beschäftigt sind um mich zu treffen und für die ich auch wenig Zeit habe, doch der Kontakt ist immer wieder überraschend.
Was ich anders machen würde? An meinen zwei Schreibstunden pro Woche festhalten, statt die Energie für den Kampf um 10 Stunden in der Woche zu vergeuden. Da wäre ich weiter. Jetzt aber bin ich am Anfang und habe schon über das Ende nachgedacht. Der Zwischenteil hat für mich noch keinen sichtbaren Faden, Ich folge eher aufblinkenden Irrlichtern, vielleicht ist das der Weg für diesen Roman. Ich höre noch immer den Personen zu.
2. Was noch fehlt? Eine Handlung. Ein Plot. Und sicher zweihundert Seiten, vielleicht auch mehr. Und eindeutig eine Entscheidung für die Perspektive.
Ich muss lernen mich fürs Schreiben besser zu organisieren, leichter umzustellen von meinem beruflichen Alltag zu diesen meditativen Schreibprozessen. Und ganz besonders muss ich wieder lernen meine Neins in die Welt um mich herum zu schreien. Im vergangenen Jahr hat das nicht so gut geklappt. Dann sind die Themen, die wir geübt haben, wie Dialog, Perspektivenwechsel, Kürzen und überarbeiten noch ein weites Lernfeld.


Kommentar von scacha

Hi Ornella, das mit dem Nein-Schreien finde ich super! Mir geht es ähnlich. Immerhin haben wir das Jahr durchgehalten, ein enormer Schritt, ich gratulier Dir! LG scacha

Eingetragen am: 05.12.2008

Eingetragen am: 04.12.2008 von Wladimir
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20909

Blick zurück:
Was ich in den vergangenen Monaten herausgefunden habe? Viel und wenig zugleich. Ich weiß jetzt, was ich schreiben will und werde, und ich weiß, dass ich es schaffen werde. Die Struktur des Romans steht.( Der nächste ist schon im Kopf) Ich weiß jetzt, was noch fehlt. Und dann: Geordnete Schmierzettel, halbfertige Dialoge, Skizzen, Strukturbäumchen, Formulierungen auf Zetteln, die sich mal wie von selbst zusammenfügen und dann auch wieder nicht. Die Recherchen sind so gut wie abgeschlossen. Und dann sind mir manchmal bei den Übungen recht nette Kurzgeschichten gelungen.Glaube ich.
So viele Kommentare, das ganze Jahr. So viele! Die Kommentare habe ich begierig gelesen, danach im stillen Kämmerlein den Text korrigiert, verändert, verbessert, erprobt. Es hat sich gelohnt für mich. Danke, Ihr Kommentatoren da draußen, mit und ohne Pseudonym! Danke für die Kritik, danke für die Ermutigung! Schade, dass wir bald auseinander gehen, ohne uns wirklich kennen gelernt zu haben. Die Kommentare werden mir fehlen. Sie waren für mich mehr als ein warmer virtueller Windhauch.
Blick nach vorn:
Ich werde mich auf den Hosenboden setzen und wie der Teufel schreiben. Eine Liste von freien Schreibzeiten habe ich mir gemacht und nun muss ich versuchen, diszipliniert diese Zeiten einzuhalten. Das ist mein kleines Ziel. Mein großes: bis Ostern soll die erste Fassung stehen.
Was mir fehlen wird ist das Forum, das uns seit 50 Wochen begleitet.Obwohl ich hier anfangs alles spielerisch betrachtet hatte, eigentlich bald wieder aussteigen wollte, und auch kaum Zeit für Kommentare hatte, wurde ich zum Schluss fast "Ein-Roman-in-einem-Jahr"-süchtig. Das zarte Pflänzchen meines Romanprojektes wurde hier gepflegt, beschnitten, ist langsam gewachsen, vielleicht zu langsam.
Wie soll es nun weiter gehen, wenn wir hier im Forum beim letzten Kapitel angelangt sind? Ein Rückfall in die Einsamkeit am Schreibtisch? Nein!
Mir jedenfalls wird die Gemeinschaft fehlen, sie hat mich immer wieder getragen.
Was tun?
Einige haben inzwischen Emailadressen ausgetauscht, wollen virtuell weiter arbeiten. Einige sind dabei, Lektorengemeinschaften zu finden. Ich würde mich der einen oder anderen Gruppe anschließen, weiß aber nicht, welche Gruppen sich schon gefunden haben und wie intensiv sie bereits zusammenarbeiten etc.
Nun mein Vorschlag:
Könnten wir nicht regionale Treffen verabreden, vielleicht finden sich ja Autoren zu Autorengruppe(n) zusammen. Wenigstens in den größeren Städten müsste das doch möglich sein. Ich habe schon sehr gute Erfahrungen mit Autorengruppen gemacht, die gemeinsam an einem Projekt arbeiten.
Ich hoffe, es klappt und ich sehe demnächst viele von euch. Und ich bin auch neugierig auf Eure echten Namen und Eure Gesichter.
Was haltet Ihr von dem Vorschlag?
Aus Hamburg (Email: dubjenko@gmx.de) grüßt
Wladimir


Kommentar von Kalinka Kaprisnaja

Eine Idee übers Plätzchenessen zum Ausarbeiten: Einstieg in Buch 2: Im Umschlag vor seiner Wohnung liegt ein Diktiergerät. Neugierig schaltet Groot auf Play. Neben einer Fachübersetzung hört man... einen handfesten Streit, einen dumpfen Aufschlag und das Knallen einer Wohnungstür. Die Stimme der Übersetzerin gehört zu Anna, einer ehemalige Klassenkameradin aus der Abiturklasse..., deren Tick es ist, sich mindestens dreimal im Satz zu räuspern... Verwirrt brüht sich Groot einen frischen Kaffee. Zur Ablenkung des eben Gehörten schaltet er den TV ein, es ist der 11. SEPTEMBER... Der 11. September ist hier der zeitliche Rahmen. Auflösung des Falls führt Groot in die USA, endet in der Einweihung der Lichter am Ground Zero..., Schöne Weihnachten P.S. Die Nibelungen sind fertig und ein großer Erfolg!

Eingetragen am: 23.12.2008

Kommentar von papaya

Kann dir nur die Daumen drücken für deinen Roman und die Autorengruppe Hamburg, Wladimir. Bin hier im Süden zuweit weg, aber ihr werdet etwas bewegen. Ich finde deine Erkenntnisse und deinen Willen ermutigend. Alles Gute und Grüße von papaya

Eingetragen am: 15.12.2008

Kommentar von Numungo

"Ich weiß jetzt, was ich schreiben will und werde, und ich weiß, dass ich es schaffen werde." Wenn das keine Erkenntnis ist! Für dich hat sich das Forum auf jeden Fall gelohnt! Viel Erfolg bei der Einhaltung deines Zeitplans, Numungo (20882).

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Beate Kranz

Hallo Wladimir, ich fand Deine Texte immer höchst interessant und es geht mir ähnlich wie Dir. Auch ich werde dieses Forum vermissen und die vielen Kommentare und Geschichten. Leider wohne ich nicht im Norden, eher tief im Westen... alles Gute und viel Erfolg beim Schreiben Beate

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von scacha

Mal Butter bei de Fische: Lasst uns eine Emailrunde starten, wann wir uns im Januar treffen wollen! Ich freu mich riesig. Alle, die noch interessiert sind, meldet Euch, bei Wladimir oder auch bei mir (scacha@web.de). Liebe Weihnachtsgrüße!

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Frog

Lieber Wladi, wir machen doch eine Gruppe, oder? Scacha, Metta und ich sind dabei, Velarani zieht bald nach HH und Karin stößt auch irgendwie dazu, wenn wir das an den Wochenenden hinkriegen oder auch mal virtuell machen. Drückung aus Eppendorf.

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von Velarani

Kann mich anschliessen: schade, dass du nicht Reutlinger bist! Dein Aufruf auf der Pinnwand war nett, die Adresse hab ich gespeichert zwecks ehrlicher Kommentare. Viel Erfolg und gutes Gelingen! LG Velarani

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von Ginko Korn

Im vorletzten Newsletter haben uns Marcus und Gerhild angedeutet, dass sie eine Weihnachtsüberraschung für uns vorbereiten, eine Wegzehrung für 2009. Wenn das kein Hoffnungsschimmer ist !

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

Ich zweifele nicht daran, dass du es schaffst einen Roman zu veröffentlichen. Dein Schreibstil ist klasse und du weißt, was du willst. Deinen Weg verfolgst du zielstrebig. Phantasie besitzt du ebenfalls in ausreichender Menge. Schade, dass du nicht Berliner bist. Aber des einen Leid, ist der Hamburger-Gruppe ihre Freud.

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von scacha

Hi Wladimir, das klingt toll, was Du alles erreicht hast. Ich werd mich hinsetzen und noch mal ein paar Texte von Dir nachlesen. Mit gegenseitiger Unterstützung klappt das Ostern-Ziel bestimmt noch besser! LG Scacha

Eingetragen am: 05.12.2008

Eingetragen am: 04.12.2008 von Gerhild Tieger
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20904

Testtesttesttesttest


Kommentar von Lillilu

Machen wir hier nicht alle das: testen?

Eingetragen am: 08.12.2008

Eingetragen am: 04.12.2008 von Maren
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20903

Im Januar 2008 habe ich mich angemeldet, es kann ja nicht schaden, mal sehen…,dachte ich.
Heute sage ich, es ist ein einmaliges Erlebnis, welches mir neue Wege eröffnet. Die Autoren-Community hier ist sehr bereichernd, nur schon all die Texte zu lesen, ist ein grosser Lernprozess, oft sind die Kommentare zu den Beiträgen noch lehrreicher.
Ich geniesse es noch immer.

Ideen habe ich genug, sie umzusetzen ist eine andere Sache. Geschrieben habe ich schon immer viel, nur anderes, im Geschäftsleben, aufschreiben, Arbeitsgänge verfassen, personelle Beurteilungen, für mich geschrieben, um Klarheit zu finden.
Das Schreiben war auch immer ein Grund, mit mir lustig zu sein. Manches mal habe ich gesagt:
„ Aufgepasst, ich schreibe dann ein Krimi, dann kommst du dran.“

Wie schwer das ist, ein „ gutes“ Buch zu schreiben, dass wissen alle besser als ich. Es wird ein schönes Hobby für mich sein, das ich versuche weiter zu entwickeln.
Im Laufe der Zeit, habe ich mir gewisse Vorstellungen gemacht, wer ist wohl die…. oder der…..was macht jeder so im Alltag. Dabei soll man sich doch kein Bildnis machen. Für die Teilnehmer, die beim „Treffen Buchmesse“ waren, hat sich das Bild entschlüsselt, bei mir ist es noch eine Phantasie.

Bin gespannt, was sich beim Autorenhaus noch entwickeln wird.


Kommentar von scacha

Aufgepasst, irgendwann bist du dran und schreibst einen Krimi! Yes! Ein Glück, dass es diese Stimme in einem selbst gibt. Halleluja! :-) Lieben Gruß, scacha

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von M.P.

Hallo Maren. Ich finde, dass Du in diesem Jahr viel dazu gelernt hast, man merkt es deinen Texten auch an. Sie sind besser, flüssiger und stehen nicht als Einzelwerk im Raum, sondern lassen den Zusammenhang zum Roman erkennen. Und wir haben eins gemeinsam, wir sehen das als Hobby an. Wenn etwas daraus wird, fein, aber meinen Arsch würde ich nicht darauf verwetten. ;O) Wir lesen uns, LG M.P.

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von Numungo

Wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel. Also bist du auf dem richtigen Weg. Und wenn du genügend Fleiß und Energie reinsteckst, wirst du irgendwann auch am Ende des Weges ankommen. Gegen welche Gebote hast du sonst noch verstoßen? (du sollst dir kein Bildnis machen, ...) ;-). Viel Erfolg, Numungo (20882).

Eingetragen am: 04.12.2008

Eingetragen am: 04.12.2008 von ruth
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20898

1. Ich habe viel gelernt in diesem Jahr.


An dieser Stelle!!!! Vielen herzlichen Dank an Louise Dougthy! Ihre freundliche, begeisternde Weise zu motivieren hat mich oft mitgerissen und mir neuen Mut und neue Motivation und Ideen gegeben..!!!! Danke!!!


Umso näher ich meinen Figuren bin und umso besser ich sie kenne umso leichter fällt es mir ihre Geschichte zu erzählen. Der Konflikt muss sich durch den ganzen Roman ziehen.-Meinen Schreibstil habe ich verbessert. Ich schreibe schönere Sätze. - Das Wichtigste: Ich habe sie immerwieder gefunden. Die Freude am Schreiben.

2. Was ich noch lernen muss:
An meinen Dialogen arbeiten. Mehr nach außen gehen und auch mal irgendwo lesen, veröffentlichen. Mit mehr Selbstverständnis und Bewußtsein Schrifstellerin sein.-
in kurzen Geschichten kreativer, verspielter mit dem was erzählt wird umgehen, es verarbeiten.


Eingetragen am: 04.12.2008 von Karin
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20899

Ich habe mich intensiv mit meiner Hauptperson, dem Kind Lisa, auseinander gesetzt, habe mich bemüht, Traum und Realität miteinander zu verweben, mich jedes Mal gefreut, wenn ich meine Figuren treffen und an ihrem Leben weiter spinnen konnte. Ich habe herausgefunden, dass mein gesammeltes Material leider bei weitem nicht reicht, um einen Roman zu füllen. Vielleicht werde ich mich mit einer Erzählung zufrieden geben. Ich habe aber gelernt, dank dieses hervorragenden Projekts, ein Roman in einem Jahr, wie es theoretisch möglich wäre, den Wunsch nach einem Roman in die Tat umzusetzen.
Bei mir gab es während der vielen Monate positive Schaffensphasen, aber leider ebenso viele Zeiten, in denen ich mich anderen Dingen zuwandte. In denen ich die zur Verfügung stehende Zeit für wichtiger Dinge brauchte oder damit verbrachte, Texte der inzwischen vertraut gewordenen anderen Teilnehmer zu lesen und ihnen Kommentare zu schreiben. In denen mich plötzlich Themen gefangen nahmen, aus denen ich wild begeistert Kurzgeschichten anfertigte und dabei mein Romanmaterial fast vergaß. Ich habe einmal gelesen, dass der Autor während einer Schaffensperiode beinahe unzurechnungsfähig zu nennen ist; nichts anderes ist wichtig, als zu schreiben, schreiben ... wie ein Verrückter.
Ich werde Euch alle sehr vermissen; es sei denn, jemand hat eine wunderbare Idee. Liebe Grüße aus Kiel.


Kommentar von Cora

Du weisst es also schon, sei ein wenig ver-rückt und schreibe und schreibe. Lisa wird es danken. Viel Erfolg. Gruss Cora

Eingetragen am: 14.12.2008

Kommentar von Fledermaus

Joa, Karin, wie wäre es denn, einfach weiter zu machen? :O) Danke für deine Aussage über meine 'Fans', da musste ich echt schmunzeln. Ich glaube, Du kannst einen Roman schreiben. "zufrieden geben" mit einer Erzählung halte ich für tiefgestapelt: Eine Erzählung, eine Gute - das ist doch was! Vielleicht mehr, als mancher hier zu Wege gebracht hat. Also, ein bisschen Stolz, bitte!

Eingetragen am: 13.12.2008

Kommentar von Karin

... Ihr seid ja so lieb! Danke. Einen froh-besinnlichen dritten Advent Euch allen. Karin

Eingetragen am: 13.12.2008

Kommentar von papaya

das Bild vom schaffenswilden Autor nahe am Wahnsinn mag ein Klischee sein, aber das Verweben von Traum und Realität mittels Worten ist ein tolles Projekt. Schreib weiter liebe Karin und lass dich gelegentlich vom Meer beraten, das hier im Süden manchmal fehlt. Grüß Lisa von mir und danke auch für die Mühe, die du dir mit deinen vielen Kommentaren gemacht hast und das Forum ist noch nicht zu Ende....

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von Frog

Liebe Karin, Du musst uns doch gar nicht vermissen. Sei doch bei unserer Schreibgruppe dabei, wenn sie denn im Januar entsteht. Ich liebte besonders Deine großartigen Kommentare, und ich bestehe darauf, auch weiterhin welche zu bekommen und zu lesen und überhaupt. Liebe Grüße an die Frau in der Stadt, in der mein erster unvollendeter Roman, den ich mit 15 schrieb, spielt, genauer: in Heikendorf. Schönen 3. Advent wünscht Frog

Eingetragen am: 12.12.2008

Kommentar von Ginko Korn

Auch aus Sprotten lässt sich noch viel mehr zaubern als Labskaus. Denn Lisa muss keineswegs im bekannten Umfeld verharren, sondern darf in aller Welt umherschweifen, sei es auch "nur" als Vorstellung. Die Leser wissen doch nichts von den zugrunde liegenden Sachverhalten, würden also jeder glaubwürdigen Seitengeschichte folgen. Stichwort: Schneeflockentechnik. Vianne hat vollkommen recht mit ihrer Entdeckung, welch ein Schrott manchen Verlagen entströmt. Da schneiden wir, die wir das Übungsjahr durchgehalten haben, allemal besser ab.

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

Ob Erzählung oder Roman. Du hast dir etwas von der Seele geschrieben, das dir wichtig war. Und noch einiges mehr, das auf spontane Eingebungen beruhte. Deine Erfolgsbilanz kann sich also durchaus sehen lassen. Nur das sollte zählen. Der Rest ergibt sich irgendwann von allein.

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Numungo

Natürlich reicht dein Thema für einen ganzen Roman! Auch, wenn du jetzt glaubst, nicht genügend Stoff zu haben. Setze dich einfach hin und denke über Wörter oder Bilder nach und frage dich dann, was die Erkenntnisse mit Lisa zu tun haben könnten. Dieselbe Frage kannst du auch deinen Kurzgeschichten stellen. Auch die können unter Umständen in den Roman eingearbeitet werden. Vielleicht sehen sie dann völlig anders aus, doch das macht nichts. Hauptsache es hilft deiner Geschichte weiter. Viel Erfolg, Numungo (20882).

Eingetragen am: 04.12.2008

Eingetragen am: 04.12.2008 von Katrin
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20893

Was ich geschafft habe? Hmmm... ich kann es nicht in Zahlen festlegen..., aber vom Gefühl her, habe ich weniger geschafft als ich wollte und wahrscheinlich auch gekonnt hätte. Was mich zu einem meiner größten Probleme bringt... die Zeit... Ich muss besser darin werden Familie / Freunde hinten anzustellen... da bin ich noch etwas zu "nett"... Außerdem muss ich meine Ideen, die mir häufig im unpassendsten Augenblick in den Kopf kommen, einheitlich aufschreiben... Hab mir zwar angewöhnt immer ein Notizbuch dabei zu haben und auch zu Hause habe ich beinahe in jedem Zimmer ein Notitzbuch... aber das alles sollte ich demnächst vereinheitlichen und zusammenfügen. Einige Szenen sind geschrieben, wobei das nicht heißt, dass sie für dieselbe Geschichte sind... Was mich zum nächsten Punkt bzw. zu einer Frage an euch bringt.... Muss ich mich auf ein Thema / auf eine Geschichte konzentrieren? Meine Ideen springen immer zwischen mehreren Geschichten hin und her, genauso dann meine Schreibarbeit... das hält wahrscheinlich auch auf. Aber ich möchte Ideen, die nicht zur aktuellen Geschichte passen, trotzdem nicht brach liegen lassen. Kennt ihr dieses Problem? Könnt ihr mir Tipps geben?


Kommentar von Angela Barotti

Gedanken lassen sich nun mal nicht steuern. Daher ist es ganz normal, dass sie von Thema zu Thema springen. Solange du alles schriftlich festhältst, bist du auf einem guten Weg. Weshalb bezeichnest du es als ein ‚Problem’? Weil du auf diese Weise länger für deinen eigentlichen Roman brauchst? Das scheint nur so. Stell dir deine Ideensammlung wie eine Vorratskammer vor. Es mag aufhalten, diesen Schrank zu füllen, doch dafür brauchst du irgendwann nur noch zugreifen und zauberst dir im Handumdrehen ein wunderbares Roman-Gourmet-Menü.

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Carola Ottenburg

Das Problem damit, Familie und Freunde hinten an zu stellen, kenne ich. Gerade jetzt, im Advent ist es besonders schwer, wenn alle Welt erwartet, dass man ganz viel mit den Kindern bäckt und bastelt, Geschenke besorgt, dekoriert, Lieder und Gedichte einübt und und und... Da fällt mir immer dieser jüdische Witz ein, bei dem sich ein katholischer Priester, ein evangelischer Pastor und ein Rebbe über den Beginn des Lebens streiten und der Rebbe seinen Kollegen antwortet: "Das Leben beginnt, wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus." Auf Deine Frage gibt es wohl keine allgemeingültige Antwort. Ich selber konzentriere mich zwar auf ein Hauptthema, aber wenn mir nebenbei Ideen zu anderen Geschichten kommen, notiere ich die und greife sie auf, wenn ich beim Hauptthema feststecke. Das kann ziemlich befreiend wirken.

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Monika Herwig

Ich schließe mich den Vorkommentatoren an: aufschreiben aufschreiben und vor allem bald im Computer speichern, oder in einem Ordner sammeln. Ich sammle auch z.B. interessante Artikel, die sich für Geschichten eignen, versuche die mich manchmal überschwappenden Ideen aufzuschreiben - auch die Träume. Beschäftige dich damit und eines Tages fügt sich alles zusammen.

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von Numungo

Es würde wohl jeder mehr schaffen können, als er tatsächlich tut. Das liegt in der Natur des Menschen (zumindest in meiner). Zu deiner Frage: Natürlich musst du dir alles aufschreiben, was dir einfällt, sonst kannst du das Schreiben gleich bleiben lassen. Woher willst du dann deine Ideen nehmen? Was im Moment nicht wichtig ist, wird aufgeschrieben (am besten in eine Datenbank, z.B. WritersCafe), dann kannst du dich wieder mit deinem aktuellen Projekt befassen. Die notierten Ideen sind irgendwann wichtig, um weiter zu kommen. Nur findet man die manchmal so gut, dass man nicht gleich wieder davon los kommt. Geht mir auch oft so. Dann entsteht eben zwischendurch eine Kurzgeschichte. Viel Erfolg, Numun go (20882).

Eingetragen am: 04.12.2008

Kommentar von ml

Hallo Katrin, ich kenne dein Problem. Ich habe mir eine Ideensammlung zugelegt. Viele meiner Ideen stammen aus bemerkeswerten Träumen. Wenn ich sie nicht aufschreibe, vergesse ich Sie. Da aber viel Potenzial darin liegt, habe ich mir diese Sammlung zugelegt. Manchmal ist es nur ein Satz, machmal mehrere Seiten, aber so geht die Idee nicht verloren. Hin und wieder schreibe ich mir selbst einen Kommentar dazu, wie: da solltest du was draus machen, meisst bleibt es unkommentiert. Hin und wieder lese ich es durch und bin oft erstaunt wie umfangreich es ist. Bring es vom Papier in den PC und benutze es, wenn dir danach ist. Viel Erfolg dabei. Bis bald...ml

Eingetragen am: 04.12.2008

Eingetragen am: 04.12.2008 von M.P.
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20889

Punkt 1; Ich habe es geschafft, einen Plot zu entwickeln. Den Figuren Charakter ein zu hauchen und der geneigten Leserschar glaubhaft rüber zu bringen. In den Grundzügen steht das Gerüst, einige Texte sind geschrieben und lassen sich mühelos in eine Handlung einarbeiten. Es gibt einen Anfang, ein Ende und eine ganze Menge zwischendrin.
Obwohl ich gar nicht an diesem Projekt arbeite, sondern es für dieses Forum gewählt habe. Eigentlich arbeite ich an einem ganz anderen Thema und habe nur für die 14tägigen Übungen die Texte „erfunden“. Irgendwann wurde mir klar, dass dieses Buch keinen Aufschub duldet. Das bringt mich zu...

Punkt 2; Bis jetzt ist mir alles noch zu wage. Ich muß in der UNI Leipzig anrufen und mir von der Pressesprecherin den Alltag auf dem Campus erklären lassen. Auf eigene Erfahrungen kann ich da nicht zurückgreifen, nur auf Erzählungen einiger Freunde. Außerdem brauche ich noch einen Termin beim Stadtrat, damit der mir einige Modalitäten erläutert, wie man am Besten eine neue Partei zur Wahl anmeldet und sie durch den Verfassungsschutz bekommt. Auch sollte ich wissen, wie es sich mit öffentlichen Veranstaltungen verhält und welche organisatorischen Hürden genommen werden müssen.
Wie läuft das Leben einer Chinesin ab? Ist es wichtig, dass der Leser alle Details kennt? Ist es wichtig, dass ICH alle Details kenne? Reicht es aus, streckenweise nur anzudeuten und den Rest der Phantasie des Lesers zu überlassen? Will ich mit dem Buch mahnen oder ermahnen, ängstigen oder Mut machen, sich zur Wehr zu setzen?

So viele Fragen bleiben noch offen, die auf Antworten brennen. Ich denke, dass einige zu Staub zerfallen, sobald ich mich intensiv mit dem Buch befassen werde. Was mir aber auch deutlich macht, dass ich zu erst mein aktuelles Projekt zu Ende bringen sollte. Aufmerksamkeit ist wichtig und ich bin zu eitel, als dass ich mir durch Unachtsamkeit ein gutes Thema versaue.
Wohl an ihr Lieben, es gibt viel zu tun. ;O)


Kommentar von Maren

Hallo M.P., hier ein richtig schönes chinesisches Kinderbuch, das dir einen Einblick in die chinesischen Familien gibt. Habe es vor einigen Wochen gelesen.Vielleicht hat es eine Bibliothek in deiner Nähe. V.G. Maren Huang Beijia Seidenraupen für Jin Ling Aus dem Chinesischen übersetzt von Barbara Wang und Hwang Yi-Chun. Zürich: NordSüd 2008 (Reihe Baobab). 184 S. ISBN 978-3-314-01568-7

Eingetragen am: 11.12.2008

Kommentar von Fledermaus

Hohe Ansprüche, M.P.? ;) Für den Alltag an der uni würd ich an deiner Stelle einfach mal hingehen, gucken, wo die Juristen Unterricht haben, und da mitlaufen. Normalerweise fällt das keinem Schwein auf. *g* Das mit der Partei würde mich übrigens auch interessieren. Toll, dass Du dein Buch schreiben wirst!

Eingetragen am: 10.12.2008

Kommentar von Angela Barotti

Wie sehr du das Leben deiner Chinesin recherchieren musst, hängt auch davon ab, ob deine Prota überwiegend in Deutschland aufgewachsen ist oder in China. Sind ihr deutsche Verhaltensweisen (z. B. im Streit) bekannt? Streiten Chinesen überhaupt, oder lässt die Angst vor Gesichtsverlust so etwas nicht zu? Wie emanzipiert sind Chinesinnen? Wie unterwürfig verhalten sie sich Männern gegenüber. Mann, ich möchte nicht in deiner Haut stecken. Das muss hundertprozentig stimmen, damit es glaubwürdig wirkt (und der Leser vielleicht sogar noch etwas lernen kann). Versuch’s doch mal beim Deutsch-Chinesischen-Forum oder bei der chinesischen Botschaft.

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Carola Ottenburg

Hallo M.P., nur Du kannst herausfinden, was das Ziel Deiner Geschichte ist (mahnen, erschrecken, Wissen vermitteln...). Über Deine Protagonisten solltest Du möglichst viel wissen, möglichst bis ins letzte Detail. Für den Leser reicht es dagegen, wenn er die Zusammenhänge nachvollziehen kann, auch wenn er nicht jedes Detail versteht. Was den Alltag an der Uni angeht, würde ich Dir aber eher raten, Dich an Studenten zu halten, als an irgendwelche Vertreter der Uni. Studenten kennen die Realität des Studiums viel besser und Du lernst gleichzeitig etwas über deren Ausdrucksweise. Im Idealfall versorgen sie Dich nebenbei auch noch mit Anekdoten über Profs und Vorlesungen. Und ich bin mir nicht sicher, ob der Stadtrat etwas über die Zulassung einer Partei zur Wahl sagen kann. Da wäre der Landeswahlleiter m.E. ein besserer Ansprechpartner. Ansonsten guck' doch mal bei der Bundeszentrale für politische Bildung, die sind auch im Netz vertreten (http://www.bpb.de/) und haben da ziemlich viel Material eingestellt. Da ist bestimmt auch einiges zu Parteigründung, Wahlzulassung etc. dabei. Ich drücke Dir die Daumen! Carola

Eingetragen am: 08.12.2008

Kommentar von Monika Herwig

Hallo M.P., ich denke, du solltest über China und das Leben viel wissen, denn viele Handlungsweisen deiner Chinesin leiten sich davon ab. DU musst viel wissen, aber nicht darüber schreiben. Chinesen haben ein total anderes soziales Verhalten als wir. Der Hintergrund ist wichtig. Meines Erachtens. Solche Fragen, ob ich ängstigen oder mahnen möchte, habe ich mir noch gar nicht gestellt. LG Monika

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von Metta Maiwald

Hi M.P., ich musste auch wegen des Studiums meiner Protagonistin recherchieren, bei mir haben es ein Besuch der Uni-Homepage und ein Ortstermin gebracht. Ich glaube, es ist gut, wenn Du selbst möglichst viel weißt. Aufschreiben musst Du aber nicht alles. Ich merke, dass das Schreiben flüssiger geht, wenn die notwendigen Informationen da sind. - Ich hab neulich Mai-Lin getroffen. Sie bediente im China-Rstaurant. Soll ich sie Dir mal vorstellen zu Recherchezwecken ;o)? Auf jeden Fall musst Du die kulturellen und religiösen Hintergründe kennen. Ich glaube übrigens, was Dein Buch bewirkt, ist von Leser zu Leser unterschiedlich. Eine Gewaltszene wird bei einem Angst, beim anderen Wut hervorrufen. LG Metta

Eingetragen am: 04.12.2008

Kommentar von Numungo

Viel Spass beim Stadtrat. Ob der bei deiner Frage weiterhelfen kann, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht solltest du da besser in eine Bibliothek gehen. Das Leben einer Chinesin wird so viel anders auch nicht sein; ich denke es genügt, wenn du ein paar chinesische Einzelheiten einbaust und den Rest dem Leser überlässt. Ansonsten wünsche ich dir viel Erfolg bei deinem ursprünglichen Projekt. Das solltest du wirklich zuerst angehen. Viele Grüsse, Numungo (20882).

Eingetragen am: 04.12.2008

Eingetragen am: 04.12.2008 von Ro McGer
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20888

Was habe ich den letzten Monaten getan? Ich habe jedenfalls keine nennenswerte Zahl von Wörtern oder Kapiteln geschrieben. Um es mal mit den Worten eines Handwerkers zu sagen, ich bin immer noch dabei, mir das Handwerkszeug zurecht zu legen. Ich habe in diesem Zeitraum etwa 80 Beiträge in meinem Blog geschrieben und vielleicht ein halbes Dutzend Zeitschriftenartikel verfasst.

Was habe ich herausgefunden? Etwas vage ausgedrückt: Ich bin nach wie vor von dem Optimismus beseelt, ein für mich geeignetes Thema zu besitzen. Ich habe es nur noch nicht konsequent genug angefasst.

Was muss ich noch lernen? Ich muss die Handhabung der wörtlichen Rede und der „gedanklichen“ Rede weiter verfestigen. Ich muss die Handhabung der Zeitformen weiter üben, um sie ohne nachzudenken richtig anzuwenden.

Was muss ich als nächsten tun? Ich muss meine Hartnäckigkeit verstärkt darauf richten, ein Konzept der Kapitel, einen formellen Rahmen des Projekts zu entwickeln. Parallel dazu muss ein paar Abschnitte er- und auch fertig stellen, um etwas in einer „Schreibwerkstatt“ vorzeigen zu können.


Kommentar von Monika Herwig

Ja, unterbeschäftigt bist du wirklich nicht. ist ne Menge, die du geschrieben hast. ein Tipp: verzettel dich nicht mit dem Organisieren. einfach auch mal schreiben. Aber da hast du ganz Recht: Handwerkszeug ohne Nachdenken gebrauchen können! LG Monika

Eingetragen am: 05.12.2008

Kommentar von Numungo

Es ist immer gut, das Handwerkszeug zu sortieren und griffbereit zu haben. Einen unterbeschäftigten Eindruck machst du mir nicht. Viel Erfolg, Numungo (20882).

Eingetragen am: 04.12.2008

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